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Als Konrad Klapheck, 1935 in Düsseldorf geboren, als Gymnasiast gefragt wird, was er werden will, sagt er: Grafiker. Dabei steht für Konrad Peter Cornelius Klapheck, Sohn eines Professors für Kunstgeschichte und Kunstschriftstellerin, längst fest, dass er malen will. An der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf findet er in Bruno Goller seinen großen Förderer, der ihn ermahnt, seine Flirts mit der Abstraktion zu lassen und sich statt dessen der Objektmalerei zu widmen. 1955 entsteht Klaphecks erste penibel gemalte Schreibmaschine, der 40 Varianten folgen. Nähmaschinen, Telefone und Sirenen, Wasserhähne und Duschen erweitern bald den künstlerischen Maschinenpark. Ende des 20. Jahrhunderts verlässt Klapheck allmählich seine Werkhallen und malt Landschaften und Akte in Innenräumen.
Autor/in:
Sabine Jäger
Redaktion:
Mark vom Hofe
Erlebte Geschichten: Konrad Klapheck






