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Als 1966 die deutschen Politbarden auf der Burg Waldeck zum traditionellen Pfingsttreffen zusammen kamen, war Walter Mossmann, 24 Jahre alt und zum ersten Mal dabei. Er sang eigene Texte, kraftvoll, aufsässig, sehr provokant – und setzte damit die amerikanische Folk- und Protestliedbewegung mit eigener Note in Deutschland fort. Mossmann, 1941 in Karlsruhe geboren und als Sänger und Aktivist an der Anti-Atomkraft-Bewegung beteiligt, ging von 1973 an – nach der Ermordung Allendes in Chile – neue Wege: Sein Engagement galt nun den unterdrückten Völkern der Dritten Welt. Bis ihn in den 90er Jahren ein Kehlkopfkrebs erschütterte und ihn zwang, sein Leben völlig neu zu gestalten: Walter Mossmann meldet sich seither als Schriftsteller zu Wort und setzt sich dabei besonders mit der Ukraine auseinander.
Autor/in:
Albert Wiedenhöfer
Redaktion:
Mark vom Hofe
Erlebte Geschichten: Walter Mossmann






