Sternschnuppen und Meteorite

Dossier: Sonnensystem


Sternschnuppen und Meteorite

Sternschnuppen; Rechte: NASA

In jeder sternklaren Nacht kann man gelegentlich eine helle Leuchtspur über den Himmel ziehen sehen - dann ist ein etwa Stecknadelkopfgroßes Staubkorn mit der Erdatmosphäre zusammen geprallt, dabei mit hoher Geschwindigkeit (zwischen 15 und 70 Kilometer pro Sekunde) in die Lufthülle eingedrungen und abrupt gebremst worden. Durch die "Vollbremsung" innerhalb von Sekundenbruchteilen ist das Teilchen selbst verglüht und hat dabei die umgebenden Luftmoleküle zum Leuchten angeregt - die Leuchtspur ist also gleichsam eine Bremsspur.
Gelegentlich stoßen auch größere Brocken mit der Erde zusammen und können dann zumindest teilweise bis zur Erdoberfläche vordringen, wo sie als Meteoriten aufschlagen und - zum Teil erst Jahre oder gar Jahrtausende später - gefunden werden. Solche Meteoriten waren vor den Apollo-Flügen zum Mond die einzige Quelle kosmischer Materie, aber erst im Zusammenhang mit der Untersuchung des Mondgesteins wurden Methoden entwickelt, mit denen man auch Meteorite als wichtige Schlüssel zum Verständnis der Frühgeschichte unseres Sonnensystems erkunden kann.





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