Raumstation ISS

Bild: Collage mit Raumfahrtmotiven, links der Astronaut Ed White beim Außeneinsatz; Rechte: NASA/ESA/HST/EUMETSAT

Dossier Raumfahrt


Internationale Raumstation: ISS vom Traum zum Trauma?


Internationale Raumstation ISS; Rechte: ddp

Die Internationale Raumstation ISS hatte einen schwierigen Start. Nachdem die NASA Pläne für eine eigene Raumstation aus finanziellen Gründen aufgegeben werden mussten, entschieden sich nach dem Zusammenbruch des Ostblocks die Raumfahrtnationen für ein gemeinsames Projekt: An der Internationalen Raumstation ISS sind die USA, Russland, Europa, Japan und Kanada beteiligt.
Das erste Modul (Zarya, Russland) wurde am 20. November 1998 gestartet. Am 4. Dezember 1998 startete eine US-Raumfähre mit dem Modul Unity. In den folgenden Jahren wurde die Station systematisch ausgebaut. Seit dem 31. Oktober 2000 halten sich in der ISS permanent Astronauten auf.


Weltraumlabor "Columbus"; Rechte: dpa

Nach dem Unglück der US-Raumfähre Columbia und den weiterhin großen Schwierigkeiten im Shuttle-Programm der NASA ist der weitere Ausbau der ISS äußerst ungewiss. Da die meisten großen Module nur mit dem Shuttle ins All zu transportieren sind, würde ein Wegfall weiterer Shuttle-Flüge de facto einen Ausbaustopp der Raumstation bedeuten.


Außenbordeinsatz an der ISS; Rechte: dpa
Außenbordeinsatz an der ISS

Aufbau der Raumstation beendet?

Nach ursprünglichen Plänen sollte die ISS so groß wie ein Fußballplatz werden. Es waren 44 Flüge veranschlagt, um 420 Tonnen Material ins All zu hieven. [mehr]

Der Raumtransporter "Jules Verne"; Rechte: ddp
Raumtransporter "Jules Verne"

Europas Beitrag: Columbus und das ATV

Hauptanteil der ESA an der ISS werden das Forschungslabor Columbus und das Transportraumschiff ATV ("Automatisches Transfer Vehikel") sein. [mehr]




Radio zum Mitnehmen

Blaues Ohr mit Ohrstöpsel mit von ihm ausgehenden Sendewellen vor blauem Hintergrund (Rechte: WDR)

Leonardo als Podcast [mehr]

Die Kleine Anfrage

Hörer fragen, Leonardo antwortet
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