02 Pioneer und Voyager: Die Dauerbrenner

Bild: Collage mit Raumfahrtmotiven, links der Astronaut Ed White beim Außeneinsatz; Rechte: NASA/ESA/HST/EUMETSAT

Dossier Raumfahrt


Pioneer und Voyager: Die Dauerbrenner


Raumsonde "Voyager 1"; Rechte: dpa

Anfang der 1970er Jahr standen die großen Planeten günstig, um eine große Tour zu den Körpern im äußeren Sonnensystem zu unternehmen. 1972 und 1973 starteten Pioneer 10 und 11 - beide erreichten heil den Jupiter, Pioneer 11 flog sogar weiter zum Saturn. Im Herbst 1977 starteten kurz hintereinander die beiden Voyager-Sonden. 1979 erreichten sie den Jupiter, 1980 bzw. 1981 den Saturn. Voyager 2 flog anschließend noch an Uranus (1986) und Neptun (1989) vorbei. Beide Sonden revolutionierten unsere Kenntnis der Planeten im äußeren Sonnensystem.

Alle vier Sonden - die beiden Pioneers und die beiden Voyagers - befinden sich auf einer Bahn aus dem Sonnensystem heraus in den interstellaren Raum unserer Milchstraße. Voyager 1 ist mittlerweile das fernste und schnellste von Menschen je gebaute Raumschiff: Es ist bereits 14,5 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt und rast mit mehr als 60.000 Kilometern pro Stunde von uns fort. Alle vier Sonden werden noch durch das Weltall fliegen, wenn die Menschheit längst vergangen ist.




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