03 Aus Feinden werden Freunde: Kooperation ESA/Russland

Bild: Collage mit Raumfahrtmotiven, links der Astronaut Ed White beim Außeneinsatz; Rechte: NASA/ESA/HST/EUMETSAT

Dossier Raumfahrt


Aus Feinden werden Freunde: Kooperation ESA/Russland


Cluster II-Satelliten; Rechte: dpa

Russland und Europa/ESA kooperieren seit einigen Jahren in vielen Bereichen sehr eng. Etliche ESA-Astronauten sind mit russischen Kapseln von Baikonur aus zur ISS gestartet. Die ESA hat die russische Kopplungstechnik für ihre Module der Raumstation (Columbus und das Transportraumschiff ATV) übernommen. Derzeit entsteht in Kourou, dem europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana, eine Startanlage für Sojus-Raketen.

Ab 2007 können russische Raketen auch dort starten - und dann mehr Material ins All transportieren als bei einem Start von Baikonur aus. Langfristig wären sogar bemannte Starts von Kourou aus möglich.

Russland hat der ESA angeboten, sich an der Entwicklung des neuen Raketensystems Kliper zu beteiligen. Kliper soll ein bemanntes Fahrzeug für Reisen in die Umlaufbahn, zum Mond und zum Mars werden. Die USA haben dagegen klar erklärt, dass sie ihr neues Trägersystem (den Nachfolger des Shuttle) ohne internationale Beteiligung entwickeln werden.




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