Winziges Wal-Organ fürs Großmaul
Nahrungsmengen einzuverleiben. US-amerikanische Forscher entdeckten bei Untersuchungen an toten...
[mehr]![Elektronenmikroskop-Aufnahme einer Krebszelle; Rechte: Mauritius Images/WDR [m] Elektronenmikroskop-Aufnahme einer Krebszelle; Rechte: Mauritius Images/WDR [m]](/fileadmin/user_upload/Sonderseiten/2008/Dossier_Krebs/Banner_DK1.jpg)
Psychische Hilfe

Informationen helfen
Je aufgeklärter ein Angehöriger ist, desto besser kann er den Kranken unterstützen. Häufig haben Patient und Angehöriger sogar die gleichen Fragen im Kopf - nur traut sich keiner, diese offen anzusprechen. Auf diese Weise entstehen dann Spannungen, sind doch alle Beteiligten krampfhaft bemüht, bestimmte Themen zu vermeiden. Häufig verbirgt sich dahinter aber nichts anderes als Angst - Angst sowohl beim Patienten als auch beim Angehörigen.
Sich gegenseitig seine Gedanken und Gefühle offen mitzuteilen und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse auszusprechen, kann dann weiterhelfen. Häufig führt bereits das Ansprechen der Ängste dazu, dass diese weniger bedrohlich erscheinen. Ist es nicht möglich, miteinander offen zu reden, kann man sich Unterstützung bei einem außen stehenden Dritten holen, z.B. bei einem Freund oder einem Psychologen, der mit der Thematik vertraut ist. Immer mehr Krankenhäuser bieten einen Psychoonkologischen Dienst an, der sowohl dem patienten, als auch den Angehörigen des Patienten Hilfe anbietet.
Wege aus der Angst
Einfach nur da sein, zuhören und dem Patienten die eigene Hilflosigkeit gestehen - auch das kann helfen. Dabei aber sollten Angehörige ihre eigenen Bedürfnisse nicht völlig vergessen, denn auch sie brauchen Pausen, in denen sie Kraft schöpfen können. Sich auszuruhen bedeutet nicht, dass man den Kranken im Stich lässt. Im Gegenteil. Der Kranke nämlich möchte vor allem eines: ernst genommen werden. Häufig versuchen Angehörige zu helfen, indem sie den Betroffenen von allen denkbaren Belastungen verschonen. Das kann das Gefühl, krank und zu nichts Nutze zu sein, sogar noch verstärken. Wer als Angehöriger oder Freund wirklich helfen will, sollte dem Kranken nicht die Verantwortung für dessen Leben abnehmen, sondern ihn dabei unterstützen, es selbst in die Hand zu nehmen.
Viele Patienten machen die Erfahrung, dass der intensive Austausch mit dem Partner die Beziehung stärkt. Bei Paaren oder Familien wiederum, wo es bereits vor der Erkrankung große Probleme gab, kann diese die Situation dramatisch zuspitzen. In solchen Fällen allerdings ist die Krankheit bestenfalls Auslöser der Krise, keinesfalls aber dessen Ursache.
Die blauen Ratgeber Hilfen für Angehörige und Teamwork der Deutschen Krebshilfe.
LeShan, Lawrence:
Diagnose Krebs. Wendepunkt und Neubeginn.
(Verlag Klett-Kotta, 2000)
Vetter, Gabriele:
Wie kann ich helfen, wenn die Diagnose Krebs heißt?
Ein Ratgeber für Angehörige.
(Kösel-Verlag)
Tanneberger, Stephan u.a.
Jemand in meiner Familie hat Krebs - Was kann ich tun?
(Verlag Zuckschwerdt, 1995)
Kappauf, Herbert; Gallmeier Walter M.:
Nach der Diagnose Krebs - Leben ist eine Alternative
(Herder-Verlag, 2000)
Deutsches Krebsforschungszentrum
Krebsinformationsdienst KID für Patienten und deren Angehörige oder Freunde
Im Neuenheimer Feld 280
Tel.: 06221 / 41 01 21
Email: krebsinformation@dkfz.de
Deutsche Krebshilfe e.V.
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
Tel.: 0228 / 72 99 00
Email: deutsche@krebshilfe.de
INKA -Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige e.V.
Postfach 500745
22707 Hamburg
Tel./Fax: 040 / 38 61 53 63
Email: info@inkanet.de
kik - krebs-initiative köln e.V.
Neuenhöfer Allee 17
50937 Köln
Tel. 0221 / 4 68 01 31
Email:info@krebs-initiative-koeln.de
Nahrungsmengen einzuverleiben. US-amerikanische Forscher entdeckten bei Untersuchungen an toten...
[mehr]Monmouth ist die erste „Wikipedia-Stadt“ der Welt. An zahlreichen Sehenswürdigkeiten der...
[mehr]Nach Recherchen von WDR 5 gibt es offenbar keine ausreichende Kontrolle bei der Verwendung des...
[mehr]