Folge 7

Collage mit Bildern aus der Medizingeschichte; Rechte: akg-images / picture-alliance / united archiv

Dossier: Die Geschichte der Medizin


Aufklärung - Die antiken Heilslehren verschwinden


Dr. Eisenbarth als Zahnarzt; Rechte: akg-images

Obwohl an den Universitäten ein neuer, frischer Wind weht und die Wissenschaft viele neue Erkenntnisse bringt - im achtzehnten Jahrhundert ist die Alltagsmedizin noch nicht sehr fortschrittlich. Jede kleine Wunde kann den Tod bedeuten - Antibiotika gibt es noch nicht. Vor allem die Armen ertragen Schmerzen mit einer kaum mehr nachvollziehbaren Gelassenheit. Sie behandeln ihre Wunden erst, wenn die Schmerzen so übermächtig werden, dass sie nicht mehr arbeiten können. Noch immer beherrschen Aderlass und Klistier die Heilkunst.

Ganz wenige Ärzte scheren aus und entwickeln neue Methoden, wie der Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann. Nervenleiden rücken in den Fokus des ärztlichen Interesses und erleben - vor allem in den höheren Gesellschaftsschichten - einen Boom. Gegen Ende der Aufklärung entdeckt der absolutistische Staat das Volk als kostbare Soldaten und Arbeitskräfte - die Geburtsstunde einer rigiden, öffentlichen Gesundheitsvorsorge.


AutorIn: Susanne Billig und Petra Geist

Redaktion: Peter Ehmer und Christina Sartori

 


Das Manuskript zum Beitrag im PDF-Format

Folge 7: Aufklärung - die antiken Heilslehren verschwinden


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Sendung vom 17.12.2007





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