Folge 11

Collage mit Bildern aus der Medizingeschichte; Rechte: akg-images / picture-alliance / united archiv

Dossier: Die Geschichte der Medizin


Das 20. Jahrhundert (1945 bis heute) - Die Grenzen des Fortschritts


Röntgenbegutachtung; Rechte: INTERFOTO

Nach dem Zweiten Weltkrieg stehen die Zeichen auf Aufbruch: Antibiotika, Organtransplantationen, Pharmazeutika, Intensivmedizin, neue Materialien und Apparate revolutionieren die medizinischen Möglichkeiten. Als die Pille auf den Markt kommt, löst die Medizin sogar eine kleine gesellschaftliche Revolution aus. Die Erwartungen wachsen ins Utopische - Mediziner sind bereit, jeder Krankheit das passende Heilmittel gegenüberzustellen. Doch schon in den sechziger Jahren zeigen sich die Schattenseiten der Hightechmedizin: Die Intensivstationen bringen einen künstlichen neuen Zustand hervor, bald Hirntod genannt. Bis heute wird darüber gestritten. Die Pille gerät wegen ihren Nebenwirkungen in die Kritik, Contergan wird zur Katastrophe. Die vielen Todesfälle durch Medikamente gehören bis heute zu den verdrängten Wahrheiten der modernen Medizin. Ende des 20. Jahrhunderts kehren längst besiegt geglaubte Infektionskrankheiten mit Macht auf die Bühne zurück.


AutorIn: Susanne Billig und Petra Geist

Redaktion: Peter Ehmer und Christina Sartori

 



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Sendung vom 28.01.2008





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