Winziges Wal-Organ fürs Großmaul
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Schröpfen
Das Konzept
Beim Schröpfen wird mit Hilfe von "Schröpfköpfen", die auf die Haut gesetzt werden, ein Unterdruck erzeugt. Die Methode, die mehrere 1000 Jahre alt ist, zählt zu den ausleitenden Verfahren. Mit dieser Form der Reiztherapie sollen belastende Stoffe aus dem Körper entfernt und Verspannungen gelöst werden.
Anwendungsbereiche
Gewebeverhärtungen, Asthma, Tuberkulose und Ohrgeräusche sind Anwendungsbereiche der Therapie.
Die Therapie
Die "Schröpfköpfe" werden auf die erwärmte Haut, meistens entlang der Wirbelsäule, aufgesetzt.
Risiken und Nebenwirkungen
Wer zu schneller Narbenbildung neigt, sollte mit dieser Methode vorsichtig sein.
Die Wirksamkeit
Bislang liegen keine Studien vor, mit denen die Wirksamkeit des Schröpfens wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte. Zudem ist das Konzept des Ausleitens wissenschaftlich nicht haltbar.
Die Kunst des Schröpfens. Basiswissen und Praxis.
Piotrowski-Manz, Hedwig
2004, Sonntag, Stuttgart
24,95 Euro
ISBN: 3-83049-091-7
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