Winziges Wal-Organ fürs Großmaul
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Kinesiologie
Das Konzept
Die Kinesiologie, die von dem amerikanischen Chiropraktiker George Goodheart Jr. entwickelt wurde, ist ein Behandlungs- und Diagnosesystem. Hinter dem Konzept steckt die Annahme, dass Krankheiten durch die Ansammlung von Giften um die Hauptmuskelgruppen herum ausgelöst werden. Krankheiten sind demnach mit der Schwächung bestimmter Muskelgruppen verbunden. Für das Konzept gibt es keine wissenschaftliche Erklärung. Es ist rein spekulativ.
Anwendungsbereiche
Kinesiologen setzen die Therapie unter anderem bei psychosomatischen Erkrankungen, Verspannungen und Funktionsstörungen der Organe ein.
Die Therapie
Für die Diagnose und die Behandlung wird ein Muskeltest durchgeführt, der Aufschluss darüber geben soll, ob und welche Körperteile oder Organe erkrankt sind. Für die eigentliche Therapie werden dann zum Beispiel homöopathische Arzneien, Naturheilmittel oder Bachblüten empfohlen.
Risiken und Nebenwirkungen
Für die Wirksamkeit der Methode liegen keine wissenschaftlichen Belege vor, aus diesem Grund sind unter anderem Fehldiagnosen möglich.
Die Wirksamkeit
In mehreren wissenschaftlichen Studien konnte die Wirksamkeit der Kinesiologie nicht nachgewiesen werden. So gab es unter anderem Studien mit chronisch kranken Patienten, bei denen der Verdacht auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit bestand. Das Ergebnis: Die Diagnosen, die mit Hilfe der Kinesiologie gestellt wurden, deckten sich nicht mit denen, die durch herkömmliche Diagnoseverfahren gestellt wurden.
Gesund durch analytische Kinesiologie. Der Muskeltest als Brücke zu ganzheitlicher Heilung.
Keding, Christa
2003, Oesch-Verlag, Zürich
12,90 Euro
ISBN: 3-03505-019-8
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