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Eigenbluttherapie
Das Konzept
Bei der Eigenbluttherapie handelt es sich um eine so genannte unspezifische Reiztherapie, das heißt eine Therapie, die das Immunsystem und nicht bestimmte Krankheiten beeinflussen soll. Dabei wird unterschieden, ob das Blut unbehandelt zurück gespritzt wird oder ob es vorher angereichert wird - zum Beispiel mit Sauerstoff oder pflanzlichen Präparaten. Durch die Injektion des eigenen Blutes soll eine Abwehrreaktion ausgelöst werden, die sich positiv auf das Immunsystem und das vegetative System auswirkt.
Anwendungsbereiche
Die Befürworter der Eigenblutbehandlung behandeln damit unter anderem Infekte, Allergien, Neurodermitis, Asthma, Rheuma und Durchblutungsstörungen.
Die Therapie
Der Therapeut nimmt Blut aus der Armvene ab und spritzt es anschließend wieder zurück - entweder unter die Haut oder in einen Muskel.
Risiken und Nebenwirkungen
In einigen Fällen sind unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel und Fieber möglich. Auch lebensbedrohliche Schockzustände sind vorgekommen.
Die Wirksamkeit
Es gibt eine Studie, in der die Eigenblutbehandlung in Bezug auf Neurodermitis gute Ergebnisse gezeigt hat. Zudem gibt es Hinweise dafür, dass die Therapie das Immunsystem anregt, denn das Blut löst eine Entzündungsreaktion im weitesten Sinne aus. Das wiederum führt zu einer Steigerung der Aktivität des Immunsystems. Auf diese Weise können die verschiedensten Erkrankungen beeinflusst werden.
Blut als Heilmittel. Grundlagen und Methoden der Eigenbluttherapie.
Lanninger-Uecker, Dagmar
2003, Sonntag, Stuttgart
29,95 Euro
ISBN: 3-83049-077-1
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