Winziges Wal-Organ fürs Großmaul
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Alexandertechnik
Das Konzept
Mit Hilfe der Alexander-Technik sollen Verspannungen gelöst werden. Das Ziel ist eine ausgeglichenere Haltung und ein besseres Körpergefühl. Zudem soll die Koordinationsfähigkeit positiv beeinflusst werden. Der australische Schauspieler Frederick M. Alexander hat die Technik Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Heute ist die Alexander-Technik, die als pädagogisch-psychologische Methode gilt, in vielen Schauspielschulen fester Bestandteil des Unterrichts.
Anwendungsbereiche
Die Alexander-Technik wird unter anderem bei chronischen Schmerzen, Asthma, Arthrose, Stress und Kopfschmerzen eingesetzt.
Die Technik
Besonderes Augenmerk richten die Therapeuten auf die Achse von Kopf-Nacken-Wirbelsäule. Durch verbale Anweisungen und Berührungen sollen die Schüler lernen, ihre Bewegungsabläufe zu harmonisieren. Die meisten Übungen orientieren sich an Alltagsbewegungen.
Risiken und Nebenwirkungen
Es sind weder Risiken noch Nebenwirkungen bekannt.
Die Wirksamkeit
In kontrollierten Studien wurde bei gesunden Menschen eine Verbesserung der Atemfunktion und eine Wirksamkeit bei chronischen Rückenschmerzen festgestellt. Außerdem konnte eine zunehmende Beweglichkeit nachgewiesen werden. Bei einer Reihe von Parkinson-Patienten hatte sich das Training positiv auf depressive Verstimmungen ausgewirkt. Weil es aber wenige Studien gibt, ist nicht geklärt, ob die Alexander-Technik auch bei anderen Krankheitsbildern gezielt hilft. Das gilt auch für ähnliche Techniken wie zum Beispiel Feldenkrais.
Der Gebrauch des Selbst
Alexander, Frederick M.
2001, Karger, Freiburg,
23,50 Euro
ISBN: 3-805-57-170-4
Körperdynamik - Eine Einführung in die F.M. Alexander-Technik
Bartmann, Alexander; Gelb, Michael J.; Brunner, Peter
2004, Runde Ecken Verlag, Frankfurt
8,50 Euro
ISBN: 3-93842-200-9
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