Donnerstag, 23.02.2012

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Max Frisch: Fragebogen

Max Frisch; Rechte: dpa
Thementag Max Frisch am 13.05.2011

Gute Fragen, gute Antworten

Die Max Frisch Fragebogen-Aktion


Zum 100. Geburtstag von Max Frisch hat WDR 5 viele Fragen gestellt - im Namen von Max Frisch. Wir haben seinen berühmten Fragebogen Künstlern, Literaten, Politikern und Wissenschaftlerinnen vorgelegt. Sie geben Antworten auf überraschende, manchmal knifflige, immer aber sehr persönliche Fragen von Max Frisch. Den ganzen Tag lang in den verschiedenen Sendungen an unserem Thementag vom 13. Mai 2011.


Ulla Hahn; Rechte: WDR/Friedrich
Ulla Hahn

Ulla Hahn, 1946 im Sauerland geboren, aufgewachsen in Mondorf bei Köln, feierte Erfolge als Lyrikerin und Romanautorin. Ihr autobiographischer Roman "Das verborgene Wort" war und ist ein Bestseller. Darin erzählt sie, wie sie in einer Arbeiterfamilie in den fünfziger Jahren aufwächst. Die Liebe zu Büchern und zur Sprache öffnet ihr den Weg aus der Enge in die Welt der Literatur. Der zweite Band "Aufbruch" ist ebenfalls erfolgreich. Ulla Hahn schreibt am dritten Teil der Trilogie, veröffentlicht weiterhin aber auch Erzählungen und Gedichtbände.

  • Können Sie sich eine Ehe ohne Humor vorstellen?
  • Wann haben Sie aufgehört zu meinen, dass Sie klüger werden, oder meinen Sie es noch?
  • Tun Ihnen Frauen leid? Warum? Warum nicht?

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Die Antworten von Ulla Hahn


Klaus von Dohnanyi; Rechte: dpa
Klaus von Dohnanyi

Klaus von Dohnanyi, 1972 bis 1974 Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, von 1981 bis 1988 Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Seit 2009 leitet er den Mindestlohn-Ausschuss der Bundesregierung und im Jahr 2010 war er der federführende Schlichter im Tarifkonflikt bei der Lufthansa. Mitglied der Atlantik-Brücke und der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

  • Kann Ideologie zu einer Heimat werden?
  • Gesetzt den Fall, Sie leben in der Großen Hoffnung ("Dass der Mensch dem Menschen ein Helfer ist") und haben Freunde, die sich aber dieser Hoffnung nicht anschließen können: Verringert sich dadurch Ihre Freundschaft oder Ihre große Hoffnung?

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Die Antworten von Klaus von Dohnanyi


Leslie Malton; Rechte:dpa
Leslie Malton

Leslie Malton, 1958 in Washington geboren, die Mutter ist Wienerin, der Vater Amerikaner. Von 1985 an war sie jahrelang Mitglied des Wiener Burgtheaters. Später war sie oft in Inszenierungen von George Tabori zu sehen. Sie spielt weiterhin Theater, ist aber auch in zahlreichen deutschen Fernsehfilmen und Serien zu sehen und arbeitet als Sprecherin in Hörspielen. Leslie Malton ist seit 1995 mit dem Schauspieler Felix von Manteuffel verheiratet und lebt in Berlin.

  • Wieviel Heimat brauchen Sie?
  • Wenn Sie als Mann und Frau zusammenleben, ohne die gleiche Heimat zu haben, fühlen Sie sich von der Heimat des anderen ausgeschlossen?

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Die Antworten von Leslie Malton


Vicco von Bülow; Rechte: epd
Wilfried Schmickler

Wilfried Schmickler macht seit über 30 Jahren politisches Kabarett: bitterböse und kompromisslos, unbequem und hochpolitisch. Er wurde mit den vier wichtigsten Kabarett-Preisen ausgezeichnet: 2007 erhielt er den Prix Pantheon, 2008 den Deutschen Kabarettpreis, 2009 den Deutschen Kleinkunstpreis und 2010 den Salzburger Stier. Er wurde betitelt als "Scharfrichter unter den deutschen Kabarettisten", als "Beruf-Choleriker", "Mann mit der lingualen Axt" oder "Wortakrobat mit messerscharfem Wortwitz". Hier bei WDR 5 antwortet er nun auf drei Fragen von Max Frisch:

  • Gesetzt den Fall, Sie glauben an einen Gott: Kennen Sie ein Anzeichen dafür, dass er Humor hat?
  • Haben Sie Angst vor dem Tod? Wenn ja, seit welchem Lebensjahr?
  • Was erfüllt Sie mit Hoffnung: a) die Natur, b) die Kunst, c) die Wissenschaft oder d) die Geschichte der Menschheit?

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Die Antworten von Wilfried Schmickler


Christine Westermann; Rechte: WDR/Sachs
Christine Westermann

Christine Westermann, 1948 in Erfurt geboren, ist  Fernseh- und Radiomoderatorin, Journalistin und Autorin. Sie moderiert seit vielen Jahren die WDR-Fernsehsendung "Zimmer frei", den WDR 2-"Montalk" und "Bücher" bei WDR 5.

  • Wenn Sie an Verstorbene denken: Wünschten Sie, dass der Verstorbene zu Ihnen spricht, oder möchten Sie lieber dem Verstorbenen etwas sagen?
  • Haben Sie schon gestohlen: a) Bargeld, b) Gegenstände (ein Taschenbuch am Kiosk, Blumen aus einem fremden Garten, eine Erstausgabe, Schokolade auf einem Camping Platz, Kugelschreiber, die umherliegen, ein Andenken an einen Toten, Handtücher im Hotel usw.) oder c) eine Idee?

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Die Antworten von Christine Westermann


Erika Berger; Rechte: dpa
Erika Berger

Erika Berger, Lebens- und Sexberaterin, Fernsehmoderatorin, geboren in München, lebt in Köln. Sie schrieb für die Bild-Zeitung, später für die Neue Revue. Bekannt wurde sie 1987 mit ihrer Fernsehsendung "Eine Chance für die Liebe". Ende 1991 folgte die Talkshow "Der flotte Dreier". Seit dem 1. Juni 2005 moderiert sie Sendungen wie "Night Talk" im Spartensender Focus Gesundheit.

  • Wenn Sie einen Menschen in der Badehose treffen und nichts von seinen Lebensverhältnissen wissen: Woran erkennen Sie nach einigem Gespräch (nicht über Geld) trotzdem den Reichen?
  • Was bezeichnen Sie als Heimat? a) ein Dorf, b) eine Stadt oder ein Quartier darin, c) einen Sprachraum, d) einen Erdteil oder e) eine Wohnung?

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Die Antworten von Erika Berger


Christine Silberhorn; Rechte: WDR/Deutsche Forschungsgemeinschaft
Christine Silberhorn

Christine Silberhorn ist Professorin an der Universität Paderborn und die jüngste Trägerin des mit 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preises, den sie im März 2011 entgegen genommen hat. Trotz ihrer erst 36 Jahre hat sie bereits eine Spitzenstellung in der experimentellen Quantenoptik. Besonderes Aufsehen erregten Silberhorns Beiträge zur Realisierung von sogenannten Einstein-Podolsky-Rosen-Zuständen und zur Quantenkryptographie mit kontinuierlichen Variablen.

  • Was tun Sie für Geld nicht?
  • Wofür sind Sie dankbar?
  • Hätten Sie gern einer anderen Nation angehört? Wenn ja, welcher?

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Die Antworten von Christine Silberhorn


Stefan und Peter Brings; Rechte: WDR/Brings
Stefan und Peter Brings

Stefan und Peter Brings haben sich und ihrer Band "Brings" mit Rocktiteln und Balladen einen Namen gemacht. Einem breiten Publikum wurde die Gruppe durch Hits wie "So lang me noch am Lävve sin" und "Superjeile Zick" besonders während der Karnevalszeit bekannt.

  • Wie reden Sie über verlorene Freunde? (Stefan Brings)
  • Wen, der tot ist, möchten Sie wiedersehen? Und wen nicht? (Peter Brings)

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Die Antworten von Stefan und Peter Brings


Katja Dörner; Rechte: WDR/Bundestagsfraktion Die Grünen
Katja Dörner

Katja Dörner, familienpolitische Sprecherin der Grünen, wurde 1976 in dem kleinen Westerwalddorf Steinebach-Sieg geboren. Sie studierte Politikwissenschaften, Englisch und Neuere deutsche Literaturwissenschaften in Bonn, seit 15 Jahren wohnt sie mit ihrem Mann Till und ihrem Kater Erich in der Bonner Altstadt. Seit September 2009 ist Katja Dörner Mitglied des Bundestags. Dort ist sie familienpolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen und  Obfrau im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

  • Was, meinen Sie, nimmt man Ihnen übel und was nehmen Sie sich selber übel. Und wenn es nicht dieselbe Sache ist, um was bitten Sie eher um Verzeihung?
  • Wenn Sie die Macht hätten zu befehlen, was Ihnen heute richtig scheint, würden Sie es befehlen gegen den Widerspruch der Mehrheit? Ja oder nein?
  • Möchten Sie lieber gestorben sein oder noch eine Zeit leben als ein gesundes Tier? Und als welches?

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Die Antworten von Katja Dörner





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