Donnerstag, 23.05.2013

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Olympische Spiele

Die Tower Bridge in London, davor die Olympischen Ringe, Rechte: dpa
Die Olympischen Sommerspiele vom 27. Juli bis 12. August

Olympische Kuriositäten

WDR 5 beobachtet die Sommerspiele in London

Sie sind ein Sport-Muffel? Sie wollen Ihre Kollegen, Freunde und Liebsten mit erstaunlichem Expertenwissen beeindrucken? Kein Problem: Wir haben für Sie eine Kuriositätensammlung rund um die Olympischen Sommerspiele in London zusammengestellt. Stöbern Sie in den Merkwürdigkeiten: Es geht um wütende Briten, eine goldene Käsereibe und Olympia-Kommerz. 


Die Olympische Fackel

Die Olympische Fackel 2012, Rechte: imago
Die "Goldene Käsereibe"

Sie wird von den Briten gerne als "Goldene Käsereibe" bezeichnet: die Olympische Fackel. Eigentlich darf man gar nicht von der einen Fackel sprechen, denn immerhin gibt es 8.000 Stück, wie Wissenschaftsredakteur Joachim Hecker in der Leonardo-Sendung vom 25. Juli erklärte. Übrigens: In der Fackel leuchtet ein Gasgemisch aus Butan und Propan. Das ist mit dem Treibgas in Spraydosen vergleichbar.

Die Technik hinter der Olympischen Fackel [Leonardo]
Olympia-Fackeln einst und jetzt [WDR 2]


Mit 37 Jahren Vorturnerin

Turnerin Oksana Chusovitina, Rechte: dpa/Arne Dedert
Turnerin Oksana Chusovitina

Das gängige Vorurteil ist, dass Sportler mit 30 längst zum alten Eisen gehören. Die Ausnahme ist die 37-jährige Oksana Chusovitina, eine in Usbekistan geborene und mittlerweile in Köln beheimatete Athletin, die Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin ist. Sie ist die einzige Turn-Oma auf Weltklasseniveau, wie liebevoll über sie gesagt wird. Nach den Spielen in London ist Schluss: Dann möchte die Turnerin mehr Zeit mit ihrem Sohn verbringen. 

Oksana Chusovitina hört nach Olympia auf [WDR.de]
Athleten aus NRW bei Olympia 2012 [WDR.de]


Ärger im Stadtteil Hackney Wick

Screenshot der Facebook-Seite "High Rise Murals", Rechte: www.facebook.com
Hackney Wick: Facebook-Kampagne

Hackney Wick ist ein Stadtteil im Osten Londons - in der Nähe der Olympischen Spielstätten. Der früher eher ärmliche Stadtteil muss, wie WDR 5- Reporter Achim Nuhr vor Ort recherchiert hat, durch die Spiele einiges ertragen. Beispielsweise ließ Olympia-Sponsor Coca Cola eine Wand mit Sportlern und dem Logo der Getränke-Marke bemalen - und erntete dafür viel Kritik von den Anwohnern. Nach einer Facebook-Kampagne, die sich gegen das Gemälde richtete, wurde es übermalt: Jetzt sind nur noch die Buchstaben "HW" für Hackney Wick zu sehen.




Ratschläge vom Bürgermeister

Porträt des Londoner Bürgermeisters Boris Johnson, Rechte:dpa
Stadtflucht: Bürgermeister Johnson

Aber nicht nur die Einwohner bestimmter Stadtteile sind von den Spielen negativ betroffen. Londons Bürgermeister Boris Johnson hatte angesichts der Besucherströme und dem damit verbundenen Verkehrschaos einen smarten Tipp an die Bürger: Am besten "ihr geht zu Fuß oder arbeitet von zu Hause aus". Mindestens 1,9 Millionen Londoner nehmen ihn offenbar beim Wort - sie wollen ihre Heimatstadt während der Spiele verlassen, wie Autorin Ruth Rach für die Sendung Politikum recherchierte.

Olympische Undinge [Politikum]


Mehr Ratschläge vom Olympia-Pfarrer

Olympia-Pfarrer Thomas Weber, Rechte:dpa
Olympia-Pfarrer Thomas Weber

Die deutschen Sportler werden von dem evangelischen Pfarrer Thomas Weber und seinem Kollegen Hans-Gerd Schütt begleitet. Nur wenige Nationen entsenden eigene Seelsorger nach London. Der Wuppertaler Thomas Weber ist seit 2006 Olympiapfarrer. Er wird einen Sonntagsgottesdienst organisieren und mit den Sportlern über ihre Sorgen sprechen - vor allem Gesundheit ist bei den Gesprächen immer wieder ein Thema.

Interview: Glaube, Siege, Niederlagen [WDR.de]


Olympia-Kommerz

Olympia-Maskottchen Wenlock in einem Tunnel, Rechte: imago
Maskottchen Wenlock

In England wird in diesen Tagen ganz genau hingeschaut: Einem Blumenladen in Stoke-On-Trent wurde verboten, fünf Dekoringe aus Seidenpapier aufzuhängen, ein Gemeindeblättchen in Sussex durfte keine Olympia-Sonderausgabe veröffentlichen und ein Bäcker musste fünf Bagels aus dem Schaufenster entfernen. Niemand, der nicht dafür gezahlt hat, darf sich mit der Marke Olympia schmücken. Die Rechte liegen alleine beim IOC (Internationales Olympisches Komitee). 

Briten sauer über "Marken-Stalinismus" [Profit]



Stand: 26.07.12



Die Kleine Anfrage

Service - Die Kleine Anfrage. Symbolbild: Ein Straßenschild mit Fragezeichen und Pfeil nach oben unter hellblauem Himmel; Rechte: WDR

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