Jochen Malmsheimer
Jochen Malmsheimer
Solange es Rundfunk, Realität und Fiktion noch gibt!
Moderiert:
Unterhaltung am Wochenende
Jochen Malmsheimer wurde unter diesem Namen an nur einem Tag im Juli 1961 und in Essen geboren, als erstes in einer lockeren Folge ähnlicher Kinder. Das Hochschulstudium der Germanistik und Geschichte wird bereits im 8ten Semester erfolgreich abgebrochen und durch eine Buchhändlerlehre ersetzt, zu beider Frommen. Bereits während der Lehrzeit stellen sich erste Erfahrungen im unterhaltenden Gewerbe durch starkbierverbrämte und -vergoltene Lesungen fremder, aber trotzdem komischer Texte in irisch geprägter Gastronomieumgebung ein, die dem Wunsche Nahrung geben, andere an der eigenen Befindlichkeit enger und häufiger teilhaftig werden zu lassen, als dies im Buchhandel möglich scheint.
In Malmsheimer entsteht 1992 als Folge des oben genannten Reifeprozesses die Idee zu "Tresenlesen", welches, mit Frank Goosen dann in der Folge etwa 800 kurzweilige Auftritte absolviert. Rundfunkanstalten wie WDR und SWR geben Malmsheimer dankenswerterweise seit jeher die Gelegenheit zu ernsthafter künstlerischer Auseinandersetzung mit Realität und Fiktion, welche, solange es Rundfunk, Realität und Fiktion noch gibt, weitere Früchte tragen soll und damit wird.



