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Nach einem 15jährigen grausamen inneriranischen Feldzug krönte sich der erste Kadschare Aga Mohammed Khan 1796 zum Schah von Persien. Er verlegte seine Residenz nach Teheran, das rasch ausgebaut wurde und seit dieser Zeit die Hauptstadt Irans ist.
Das ganze 19. Jahrhundert hindurch war der Iran ein Zankapfel zwischen Russland und Großbritannien. Durch den westlichen Einfluss begann sich das Land langsam zu modernisieren. Die mit gewaltigem Prunk herrschenden Kadscharen litten unter chronischer Geldnot. Die Vergabe von Konzessionen für Eisenbahnen, Bergwerke, Banken, Tabak, Öl etc. an ausländische Unternehmen sollte Geld in ihre Kassen spülen.
Doch der massive Widerstand im Volk, in einer Allianz zwischen schiitischer Geistlichkeit und weltlich orientierten Progressiven, bereitete letztlich den Untergang der Kadscharen vor.
Autor/in:
Tobias Mayer
Redaktion:
Michael Rüger
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