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Er war einer der Väter des Grundgesetzes und er war der erste „Erste Mann“ im Staat. Theodor Heuss wurde am 12. September 1949 ins höchste Staatsamt der Bundesrepublik Deutschland berufen.
Was bei seiner Nominierung störte: Er war kein Katholik. Aber seine Frau war gläubig – das reichte Konrad Adenauer: „Heuss wird Bundespräsident“. Dieses Amt übte er zehn Jahre lang aus. In dieser Zeit prägte er die Bundesrepublik. Er machte dem Land wieder Freunde - im Ausland.
Er sorgte dafür, dass der Widerstand gegen Hitler im Nachkriegsdeutschland anerkannt und geehrt wurde. Er war ein Liberaler und auch ein Grüner - als er das Protektorat über die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald übernahm. Er galt als überparteilich, obwohl er der FDP angehörte. Mit dem sich Beugen einer Fraktionsdisziplin hatte er schlechte Erfahrungen gemacht. Das war noch in der Weimarer Zeit.
Autor/in:
Irene Geuer
Redaktion:
Ronald Feisel




