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Die Oper „Pelleas et Melisande“ von Claude Debussy eröffnete dem Publikum seiner Zeit „eine ganz neue Welt, harmonisch und melodisch“, wie es der Dirigent Otto Klemperer formulierte. Denn Debussys einzige vollendete Oper enthält keine Arien und Massenszenen, sondern eine sehr suggestive Musik, die wie ein „unendliches Rezitativ“ dahinströmt und auf die Zuhörer einen geradezu hypnotischen Zauber ausübt.
Die Dreiecksgeschichte ist zeitlos: Prinz Golaud findet an einer Quelle im Wald die rätselhafte Melisande und macht sie zu seiner Frau. Sie aber verliert ihr Herz an seinen Halbbruder Pelleas. Am Ende sterben die Liebenden und lassen Golaud verzweifelt zurück.
Das Drama spielt sich im Inneren der Personen ab, in ihrem Schweigen vor allem in der meisterhaften Musik.
Autor/in:
Waler Liedtke
Redaktion:
Andrea Kath





