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Die blaue Dose mit der weißen Schrift wurde Generationen zur treuen Begleiterin. Fast jedem prägt sich der zarte Rosen- und Maiglöckchenduft schon in der Kindheit ein, weltweit, bis nach China und Brasilien, seit nahezu 100 Jahren. Zeitgemäße Werbekampagnen sorgten für ein stets modernes Image. Design und Rezeptur blieben nahezu unverändert und vermitteln das Gefühl von Zuverlässigkeit und Beständigkeit. Bis heute!
1911 hatte der Chemiker Oscar Troplowitz diese völlig neuartige kosmetische Creme entwickelt, die sowohl fettet als auch Feuchtigkeit spendet. Als Basis diente der Emulgator Eucerit, mit dem er zarte Öle und Wasser zu einer stabilen Substanz verbinden konnte. Eine Weltneuheit! Bereits am 23. Juni 1905 hatte sein Hamburger Unternehmen Beiersdorf den Namen „Nivea“ beim Patentamt für eine Seife angemeldet, abgeleitet vom lateinischen Wort „nix, nivis - der Schnee“.
Ein vortrefflicher Name auch für die schneeweiße Creme, befand Troplowitz. Der Siegeszug der seit Jahren weltgrößten Hautpflegeserie konnte beginnen.
Autor/in:
Susanne Rabsahl
Redaktion:
Hildegard Schulte






