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Er hat überlebt. Obwohl das keine Selbstverständlichkeit war, wenn man 1904 an Diphterie erkrankte.
Aber Joaquin Rodrigo, damals drei Jahre alt, war von da an blind. Das Ohr wurde sein Zugang zur Welt. Und er selbst avancierte zum bedeutendsten spanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts - eigentlich mit einem einzigen Werk: mit seinem Concierto de Aranjuez, eines der ersten Gitarrenkonzerte überhaupt und eine Hommage an den Flamenco.
Der Glanz dieses Konzertes überstrahlt bis heute all das, was es außerdem über Joaquin Rodrigo zu erzählen gibt: über seine ca. 170 Werke oder auch über seine Zeit in Paris und Freiburg als Spanisch- und Musiklehrer.
Autor/in:
Claudia Belemann
Redaktion:
Michael Rüger
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