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Verschiedene Jahreszahlen. (Rechte: WDR)
Sendung vom 21.08.2010, 09:05 bis 09:20 Uhr
Bild: Moog Synthesizer, Rechte: Interfoto/Science Museum/SSPL

 Moog Synthesizer

Der Todestag des Synthesizer-Erfinders Robert A. Moog

21. August 2005

Das meistverkaufte Klassik-Album aller Zeiten ist nicht etwa eine Platte von Leonard Bernstein oder Herbert von Karajan, sondern ein sehr spezielles Klangexperiment: „Switched-On Bach“ - also etwa „Bach unter Strom“, 1968 vom US-Komponisten Walter Carlos ganz alleine mit einem neuartigen, rein elektronischen Instrument eingespielt: Dem Synthesizer.

Erfunden hat diesen Synthesizer der amerikanische Ingenieur Robert A. Moog und revolutioniert hat er damit weniger die klassische Musik als Rock, Pop und Jazz. Die synthetische Klangerzeugung eröffnet ganz neue Dimensionen, im Tonstudio und live auf der Bühne.

In den 70er und 80er Jahren prägt der Moog-Sound Aufnahmen von Pink Floyd bis Stevie Wonder, von Chick Corea bis Nena. Auch Musikstile wie Techno, Hip-Hop oder Drum’n Bass sind ohne Moogs Erfindung nicht denkbar.

Autor/in:

Thomas Pfaff

Redaktion:

Michael Rüger

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