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Verschiedene Jahreszahlen. (Rechte: WDR)
Sendung vom 21.06.2012, 09:05 bis 09:20 Uhr
Moses Hess, Rechte: mauritius images

 Moses Hess

Im Juni 1862 erscheint das Buch „Rom und Jerusalem" von Moses Hess

Für den Menschen wollte er die Befreiung vom Kapitalismus, für Europa die Einigung und für das jüdische Volk einen eigenen Staat.

Moses Hess, geboren am 21. Januar 1812 in Bonn, war ein kühner Denker. Der Kommunismus, den er entwarf, sollte den Menschen von den Fesseln des Wirtschaftssystems befreien und zu freier Liebe sowie zu Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau führen. Für Juden suchte Moses Hess ebenfalls einen Befreiungsschlag: Sie sollten Jerusalem wieder besiedeln. So wie die Italiener im 19. Jahrhundert sich zu einer Nation vereint haben, sollten es Juden im Heiligen Land tun.

Im Juni 1862 erschien Moses Hess’ Schrift: „Rom und Jerusalem". Sie wurde zum Vorboten des Zionismus. Hess selbst kam zu Lebzeiten nicht nach Jerusalem. Er starb 1875 in Paris.

Autor/in:

Irene Dänzer-Vanotti

Redaktion:

Ronald Feisel

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