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Für den Menschen wollte er die Befreiung vom Kapitalismus, für Europa die Einigung und für das jüdische Volk einen eigenen Staat.
Moses Hess, geboren am 21. Januar 1812 in Bonn, war ein kühner Denker. Der Kommunismus, den er entwarf, sollte den Menschen von den Fesseln des Wirtschaftssystems befreien und zu freier Liebe sowie zu Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau führen. Für Juden suchte Moses Hess ebenfalls einen Befreiungsschlag: Sie sollten Jerusalem wieder besiedeln. So wie die Italiener im 19. Jahrhundert sich zu einer Nation vereint haben, sollten es Juden im Heiligen Land tun.
Im Juni 1862 erschien Moses Hess’ Schrift: „Rom und Jerusalem". Sie wurde zum Vorboten des Zionismus. Hess selbst kam zu Lebzeiten nicht nach Jerusalem. Er starb 1875 in Paris.
Autor/in:
Irene Dänzer-Vanotti
Redaktion:
Ronald Feisel





