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Fürst Rainier III. von Monaco liebte Schokolade, sammelte Oldtimer, schmiedete in seiner Freizeit Kunst und kaufte nur alle zwanzig Jahre neue Krawatten.
Seit dem 19.11.1949 auf dem Thron der Grimaldis, blieb Rainier infolge einer lieblosen Jugend ein Leben lang misstrauisch und scheu – und war doch derjenige, der mit dem PR-Coup des 20. Jahrhunderts seine Mini-Monarchie weltweit bekannt machte.
1956 wurde das winzige, und bis dahin verarmte Fürstentum der Grimaldis durch Rainiers Trauung mit der Hollywood-Königin Grace Kelly schlagartig zum Hort des Jetset. Im Schatten der Schlagzeilen, die die Fürstin bis zu ihrem Unfalltod und die drei Kinder in den Hochglanz-Blättern produzierten, arbeitete der Fürst beharrlich an einer Modernisierung seines Kleinstaates.
Autor/in:
Edda Dammmüller
Redaktion:
Ronald Feisel





