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„Big Bang“. So nennen die Helgoländer die Sprengung der Militäranlagen durch die Briten am 18. April 1947. Es war der letzte Schlag gegen Hitlers See-Festung.
Mit etwa 7000 Tonnen Munition löste die Royal Navy die gigantische Explosion aus. Der Rauch- und Staubpilz über der Insel war riesig, die Detonationen noch auf dem Festland zu hören. Helgoland lag anschließend in Schutt und Asche und Teile des markanten roten Sandsteins waren ins Meer gestürzt.
Aber die Insel war stehen geblieben. Der poröse Sandstein hatte die Druckwellen der Explosion größtenteils geschluckt. Danach nutzten die Briten das, was von Helgoland übrig geblieben war, als Bomben-Trainingsgelände. Erst 1952 durften die Insulaner wieder zurückkehren.
Autor/in:
Martina Meissner
Redaktion:
Ronald Feisel





