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Nichts als Müll und Schrott – wohin das Auge nicht blicken kann. 600.000 Objekte mit einem Durchmesser größer als einen Zentimeter sollen sich in der Umlaufbahn unserer Erde befinden. Überreste künstlicher Himmelskörper, die irgendwann einmal zu irgendeinem Zweck ins All geschossen wurden – Fragmente ehemaliger Satelliten, Überbleibsel von Raketen, Trümmerteile nach Zusammenstößen im All. Und dazu kommen dann die knapp 20.000 noch funktionierenden Satelliten.
Schuld an dieser Orbitverstopfung ist ein britischer Radartechniker namens Arthur C. Clarke. Er hatte im Jahre 1945 die erstaunliche Idee: Wenn man eine Relaisstation im Weltraum hätte, eben eine Art künstlichen Himmelskörper, dann könnte man rund um den Erdball Nachrichten übermitteln.
Am 10. Juli 1962 wurde dann tatsächlich der erste Nachrichtensatellit in den Orbit geschossen. Sein Name: Telstar. Heute gehören wohl auch Teile dieses Pioniers zum Weltraumüll. Aber immerhin: Die Nachfolger Telstars ermöglichen es uns, weltweit über das Problem zu reden.
Autor/in:
Wolfgang Meyer
Redaktion:
Ronald Feisel





