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Von der politischen Polizei Preußens zur erst reichsweit, dann auch international agierenden Terrortruppe – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Zentralisierung der Gestapo war das Gesetz vom 10.2.1936: vermeintliche Regimegegner konnten nun ohne Gerichtsbeschluss verhaftet und in Konzentrationslager gebracht werden, Folterungen und Morde durch die Gestapo blieben ungeahndet.
Dabei war die geheime Staatspolizei alles andere als „geheim“. Ihre Methoden wurden in der gleichgeschalteten Presse veröffentlicht, die Namen leitender Gestapo-Beamten konnten in Behördenkalendern oder Dienstalterlisten nachgelesen werden. Und: bei der brutalen Verfolgung von so genannten Feinden der Volksgemeinschaft konnte sich das Personal der Gestapo auf ein Netz von Denunzianten in Bevölkerung und Behörden verlassen.
Autor/in:
Almut Finck
Redaktion:
Ronald Feisel





