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Der Schriftsteller Hermann Hesse ist sein Leben lang auf der Suche: Nach dem Sinn, den Antworten auf die großen Fragen der Existenz, auf der Suche nach dem Glück, der richtigen Politik, der Vernunft.
1877 in Calw geboren, fängt Hesse schon früh an zu schreiben und zu zeichnen. Seine Jugendjahre prägen an vielen Stellen sein literarisches Werk. Er beschließt, als freier Schriftsteller zu arbeiten, lebt erst in Süddeutschland, dann in der Schweiz. Ein erbitterter Kriegsgegner, ein Kämpfer für die Gerechtigkeit, oft isoliert und verzweifelt – aber nie resigniert. 1946 erhält Hesse den Literatur-Nobelpreis.
Er stirbt am 9. August 1962 – und hinterlässt einen riesigen Schatz an Prosa und Lyrik: Werke wie „Der Steppenwolf“ oder das Gedicht „Stufen“ machen ihn bis heute weltberühmt und zu einem der größten deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.
Autor/in:
Anna Osius
Redaktion:
Hildegard Schulte





