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Angefangen hat Max Liebermann als „Armeleutemaler“ mit Szenen aus der Arbeitswelt. Als er berühmt war, porträtierte er die Reichen und Schönen der Hauptstadt Berlin. Mit seiner naturalistisch-impressionistischen Malweise zählte er zu den wichtigsten Künstlern des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Geboren 1847 als Sohn eines reichen jüdischen Unternehmers, hat er mehrfach Skandale ausgelöst. Zum Beispiel 1879 mit der naturalistischen Darstellung des 12. jährigen Jesus - als kecker Bengel. So durfte ein Jude ein christliches Thema nicht malen. Max Liebermann machte trotzdem Karriere. Geehrt als „Künstlerfürst“ mit Orden und Medaillen, wurde er 1920 zum Präsidenten der Preußischen Akademie der Künste berufen.
Nach der Machtübernahme der Nazis legte er sein Amt nieder und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. Er starb vor 75 Jahren in Berlin.
Autor/in:
Heide Soltau
Redaktion:
Hildegard Schulte





