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Es war der größte Anschlag auf die zivile Luftfahrt: Binnen weniger Stunden brachten im Herbst vor 40 Jahren palästinensische Terroristen vier vollbesetzte Passagierflugzeuge in ihre Gewalt. Mit Handgranate und Pistole dabei war auch Leila Khaled, eine junge, bildschöne Kämpferin. Ihre Geschichte ging sofort um die Welt.
Eine Entführung ging schief, eine endete in Kairo mit der Sprengung der Maschine, zwei landeten in der jordanischen Wüste und es begann ein zäher Nervenkrieg. Die Guerillas der PFLP, einer Splittergruppe der PLO, wollten mit Gewalt auf das Schicksal ihres Volkes hinweisen.
Drei Jahre zuvor war durch den Sieg Israels beim 6-Tage-Krieg eine friedliche Lösung in weite Ferne gerückt. Zu groß die Schmach der unterlegenen Araber, als dass sie der Diplomatie eine Chance gegeben hätten, zu aufgeheizt die Stimmung unter Hunderttausenden Palästinensern im Exil.
Die Flugzeugentführungen endeten damals unblutig. Doch Terror, Gegenterror und Krieg gingen in Wellen weiter, bis heute. Noch immer gibt es keinen Frieden in Nahost.
Autor/in:
Christian Vogg
Redaktion:
Ronald Feisel





