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Sein Bekanntheitsgrad liegt weit über dem der Bundeskanzlerin: Praktisch jeder Deutsche kennt den britischen Gentleman-Spion. Einzeiler wie „Bond, James Bond“, „geschüttelt, nicht gerührt“ gehören seit Jahrzehnten ebenso zum allgemeinen Kulturgut wie die markante Titelmelodie.
Schon die ersten Bücher des Ex-Agenten und Journalisten Ian Fleming waren in den 50er Jahren Bestseller – auf dem wichtigen Amerikanischen Markt spätestens seit US-Präsident Kennedy Bonds erstes Abenteuer „Casino Royal“ als eines seiner Lieblingsbücher angab. Doch erst mit dem Film „James Bond jagt Dr. No.“ nahm die Doppelnull-Begeisterung richtig Fahrt auf. Innerhalb weniger Jahre wurde Bond zur weltweiten Marke, mit der sich nicht nur gleichnamiges Toastbrot verkaufen ließ, sondern auch Hustensaft und 007-Aftershave.
Bis heute ist die James-Bond-Reihe eines der erfolgreichsten britischen Exportprodukte und ein zwischenzeitlicher Produktionsstopp wie im Jahr 2010 wird im Heimatland des Agenten heiß diskutiert.
Autor/in:
Martin Herzog
Redaktion:
Hildegard Schulte
5. Oktober 1962 - das ZeitZeichen zum Nachhören





