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Verschiedene Jahreszahlen. (Rechte: WDR)
Sendung vom 02.01.2013, 09:05 bis 09:20 Uhr
Bild: Originalmanuskript, Rechte: akg-images/Lessing, Erich

 Originalmanuskript

Die Uraufführung des „Requiems“ von Wolfgang Amadeus Mozart

2. Januar 1793

Kein Werk der Musikgeschichte hat die Nachwelt zu so vielen Legenden und Spekulationen angeregt wie Wolfgang Amadeus Mozarts „Requiem“. Mozart hatte den Auftrag durch einen geheimnisvollen Boten erhalten und starb mit 35 Jahren über der Arbeit an der Totenmesse. Schnell war von Giftmord die Rede, von Verschwörung, von dunklen Mächten aus dem Jenseits.

Der anonyme Auftraggeber ist längst identifiziert: Graf Franz von Walsegg-Stuppach wollte die Totenmesse unter eigenem Namen für seine verstorbene Frau aufführen. Um das Honorar nicht zu verlieren, beauftragte Witwe Constanze insgeheim Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr, das Fragment zu vollenden.

Am 2. Januar 1793 wurde es als Benefizkonzert uraufgeführt, ohne Wissen des Auftraggebers. Seitdem streitet die Musikwelt, ob und wie man die Komposition überhaupt ergänzen kann.

Autor/in:

Christian Kosfeld

Redaktion:

Michael Rüger

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