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21 Menschen starben bei einer Massenpanik in Duisburg. Sie waren wie viele tausende Musikfreunde zum Feiern gekommen. Viele Hundert wurden verletzt, körperlich und seelisch. Die Angst vor Menschengruppen und engen Räumen ist für sie auch noch zwei Jahren nach der Katastrophe gegenwärtig. Verantworten mußte sich bis jetzt noch niemand.
Julius Reiter, Anwalt aus Düsseldorf und Vertreter von 90 Opfern der Loveparade, erhebt im Westblick-Interview schwere Vorwürfe: Auch zwei Jahre nach der Katastrophe wird ihm und seinen Mandanten Akteneinsicht verwehrt. Es sei vor allem für die Opfer schwer zu ertragen, dass sie immer noch keine Klarheit darüber hätten, was wirklich passiert ist. Und auch die Verhandlungen mit dem Versicherer des Veranstalters über Entschädigungen für die Opfer liefen "unbefriedigend", so Reiter.
Das Interview mit Opfer-Anwalt Julius Reiter zum Nachhören









