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Moderation:
21 Menschen starben bei einer Massenpanik in Duisburg. Sie waren wie viele tausende Musikfreunde zum Feiern gekommen. Viele Hundert wurden verletzt, körperlich und seelisch. Die Angst vor Menschengruppen und engen Räumen ist für sie auch noch zwei Jahren nach der Katastrophe gegenwärtig. Verantworten mußte sich bis jetzt noch niemand.
Julius Reiter, Anwalt aus Düsseldorf und Vertreter von 90 Opfern der Loveparade, erhebt im Westblick-Interview schwere Vorwürfe: Auch zwei Jahre nach der Katastrophe wird ihm und seinen Mandanten Akteneinsicht verwehrt. Es sei vor allem für die Opfer schwer zu ertragen, dass sie immer noch keine Klarheit darüber hätten, was wirklich passiert ist. Und auch die Verhandlungen mit dem Versicherer des Veranstalters über Entschädigungen für die Opfer liefen "unbefriedigend", so Reiter.
Das Interview mit Opfer-Anwalt Julius Reiter zum Nachhören
Das kleine Örtchen Bruchmühlen im Kreis Herford liegt nicht AN der Landesgrenze - es liegt AUF der Landesgrenze! Ein Teil des Dorfes gehört zu NRW, der andere zu Niedersachsen. Der Große Graben in Deutschland führt zu kuriosen Situationen: Es gibt Geschwister in Bruchmühlen, von denen ein Kind in NRW und eins in Niedersachsen zur Schule geht. Da ist die Urlaubsplanung (z.B. jetzt für die Sommerferien) kompliziert. Die Straßenlaternen sind auf der einen Seite länger an als auf der anderen Seite, beim Rauchverbot gibt es unterschiedliche Ausführungen, genauso wie bei der Umsetzung der Rechtschreibreform. Es wird separat gewählt und 2x im Jahr ist "Westfalen-Tag" (an Fronleichnam und Allerheiligen). Dann haben die NRWler nämlich frei während die Niedersachsen arbeiten müssen.










