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Bis zum Jahr 2020 soll der Windenergie-Anteil an der Stromerzeugung in NRW von derzeit drei auf 15 Prozent wachsen. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, sollen zahlreiche neue Windkraftanlagen gebaut werden, die wesentlich höher und leistungsstärker sind als die bisherigen.
Es ist eine Art Goldgräberstimmung zu beobachten. Investoren bieten sich den Kommunen an, es gibt Bürgerbeteiligungsmodelle, Waldbesitzer freuen sich auf Pachteinnahmen. Vielerorts formiert sich aber auch Widerstand. Windkraftgegner befürchten eine „Verspargelung“ der Landschaft. Tierschützer warnen vor den Gefahren für Vögel. Anwohner von geplanten Windkraftstandorten gehen auf die Barrikaden, weil sie eine Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität und Gesundheitsschäden befürchten.
Ist NRW geeignet für die Nutzung von Windenergie in großem Stil? Und: Lassen sich 15 Prozent Windenergie-Anteil bis 2020 überhaupt realisieren?
Als Gäste dabei:
- Johannes Remmel
Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in NRW
- Lutz Lienenkämper
stv. CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag NRW
- Dr. Manfred Nelting
Facharzt für psychosomatische Medizin
- Jürgen Döschner
Energieexperte des WDR - Michael Guse
Initiative „Gegenwind 21“, Siegen
Ausschnitte aus dem Stadtgespräch [vertonte Bildergalerie]
(Aufzeichnung vom 12.10.2011, Medien- und Kulturzentrum Lyz, Siegen, 19.00 Uhr)
Moderation Matthias Bongard und Klaus Tewes
Redaktion Klaus Tewes






