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In Hamburg kennt ihn jeder und weiß jeder etwas über ihn zu sagen – und spätestens seit er als dessen Präsident den FC St. Pauli zu neuer Größe führte, ist er auch eine nationale Berühmtheit: Corny Littmann. Schon Anfang der 7oer Aktivist der politischen Schwulenbewegung, grüner Spitzenkandidat für Hamburg im Jahr 1980, Theater-König, engagierter Unterstützer sozialer Projekte und Reeperbahn-Kiez-Größe. Ein Mann mit vielen Talenten und schier unerschöpflicher Energie, der unerschrocken seine Positionen und Träume vertritt. Manche halten ihn für einen Macho, andere für durchgeknallt, wieder andere für einen ausgefuchsten Geschäftsmann – und die, die ihm gut kennen, schätzen seinen ironischen Humor und seinen Ideenreichtum. Sicher ist, ohne ihn wäre Hamburg hanseatischer und weniger lebendig, weniger bunt. Was ihm immer geholfen habe, so Corny Littmann, sei seine Fähigkeit, loszulassen und Neues zu wagen.
Redaktion:
Florian Quecke







