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40 bis 60 Prozent des Welthandels werden nicht zwischen verschiedenen Unternehmen abgewickelt werden, sondern zwischen den Tochtergesellschaften einer Firmengruppe. So können sich Firmen arm rechnen und ihre Gewinne maximieren. Globale Konzerne spielen heute gerne nationale Regierungen gegeneinander aus und diktieren ihnen allzu oft ihre Bedingungen. Beispiel das Schweizer Rohstoff-Unternehmen Glencore. In Sambia besitzt es die größte Kupferhütte Afrikas - und schreibt trotz hoher Weltmarktpreise offiziell Verluste. Die inoffiziellen Gewinne dagegen landen in karibischen Steueroasen.
Produktion des SWR 2012
Autor/in:
Simone Hamm
Redaktion:
Ulrich Horstmann
Sendezeiten
Sonntag um 7.30 - 8 Uhr
Wiederholung um 22.30 - 23.00 Uhr






