Kommentare
Montags bis freitags, 9:20 Uhr bis 10:00 Uhr
Von 8:45 bis 11 Uhr hier das aktuelle Thema kommentieren
Bitte den "Knigge fürs Kommentieren" beachten [Forumsregeln]
Ihre Meinung zu dieser Sendung:
von GeKKo | 22.10.2012 10:59
Wo wird gespart ...?
Bei der Bahnhofsmission gibt es kein heißes Wasser für Tee.
Das kostet zuviel Strom.
Die Zahlen im Einleitungstext sind immer noch nicht korrigiert.
Altes kann leicht zu alt sein.
von Hoppetosse 2 | 22.10.2012 10:58
Essensreste und Kartoffelschalen haben wir früher unseren Nachbarn für die Schweine gegeben. Dafür haben wir etwas vom Schwein abbekommen. Das waren noch schöne Zeiten. Heute stehen sofort die Ämter auf dem Plan.
Weiterhin guten Appetit!
von Marianne Petrick | 22.10.2012 10:57
Zitat
"Deutsche Haushalte werfen jährl. für 20 Mrd €
Lebensmittel weg
Jahresumsatz AldiDeutschland
Das würde 2 x reichen, um ALLE Hungernden
der Welt zu ernähren"
Geiz ist sooo geil
Äonen produzierte EU subventionierte Essensmittel
mit roundup Pestiziden
Explodiert zu einem leeren MüllMittel im BilligDiscounter
mit Geschmacksverstärker
Glutamat
Farbstoffe
Gülle veredelte Äcker
Genmanipuliertes Saatgut
Totes Land durch Agrarwüsten
Artensterben
Ausschließlich tote deutsche Maisproduktion für Tierfutter
Fleisch produziert aus gequälter MassentierFolter
an erster Stelle auf dem Speisezettel
Im Focus ewig Gote präsentiert über WDR 5
Fleischverzehr begünstigt Krebs in allen Varianten Diabetes, Adipositas
Der Darm ist besonders anfällig.
Es entsteht stets das hochgiftige Kadaverin
von dem Genuss der abgehangenen Tierleichen,
die 5 Tage hängen müssen, damit die Totenstarre vergeht, bevor sie freudig verspeist werden.
R.I.P.
von GeKKo | 22.10.2012 10:56
Lieber Meier | 22.10.2012 10:54,
den hatte wir schon.
Bitte etwas Neues ...!
von Iris Baerecke | 22.10.2012 10:56 Lebensmittel sind Energie, die nicht mehr als solche wertgeschätzt wird! Wenn ich Wurst jaufe, wird regelmässig die oberste Scheibe weggelegt, weil sie unansehnlich ist. Die Verkäufer reagieren irritiert, wenn ich diese trotzdem haben will. Es wird aus Gründen der "Preisstabilität" zunächst zuviel produziert und danach planmässig vernichtet - aus dem gleichen Grund (Butterberge, Tomatenberge etc.). An den Börsen wird kräftig spekuliert (z.B. mit Weizen, Mais etc.) was wenigen kräftige Gewinne und viele Menschen in Armut bringt! Das nennt man moderne Marktwirtschaft! Das macht mich viel wütender, als es der zuviel gekaufte und verdorbene Joghurt in meinem Kühlschrank vermag.
von KSpecht | 22.10.2012 10:56
Die hier veröffentlichten Zahlen waren nicht ordentlich recherchiert und veröffentlicht. NIchtsdestotrotz ist die eigentliche Frage die, wo, in welchem Bereich, wird wieviel LEbensmittel weggeworfen. D
a ich letztens von einem 3Sat-Beitrag hörte, nach dem selbst Bio-Gemüse zu in Mengen weggeworfen wird, weil die krummen KArtoffeln nicht gekauft werden, muss die Verwertung der produzierten Güter doch geklärt werden, zumindest als Viehfutter o.ä..
Also: wer wirft wieviel weg: der Produzent, der Handel, der Endverbraucher.
von Manfred Rubba | 22.10.2012 10:55
Unsere Nahrung ist zu 90 % Müll. Daher fällt es uns leicht, den Müll wieder wegzuwerfen. Hängt alles mit dem Zinssystem zusammen. So langsam sollten wir es begreifen.
Wir sind Gefangene im gesamten System und kommen aus diesem Denken auch nicht mehr heraus. In allen Systemen haben wir den Karren total an die Wand gefahren. Jetzt brauchen wir "Querdenker" die unser Geld- und Wirtschaftssystem sowie Sozialsysteme usw neu denken. Einer dieser Querdenker ist seit 14 Jahren der Mathematiker Bernd Hückstädt. Herr Hückstädt hat jetzt nach 14 Jahren dieses Denken in einem Buch zusammengefasst unter dem Titel "Gradido - Natürliche Ökonomie des Lebens - Ein Weg zu weltweiten Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur.
von GeKKo | 22.10.2012 10:54
Lieber Norman Kaminski | 22.10.2012 10:25,
vielleicht aber ist es auch entlarvend, wie Sie hier auf meinen Text anspringen?
Sie können sicher sein - Gemüse, das ich vermittele, ist eßbar.
Im Gegenteil - während Sie im Handel oft nur unreife Früchte bekommen, sind die Früchte nach dem Handel angenehm reif.
Wenn Sie nun eigenes Engagement benennen: Wie sieht das mit Ihnen aus, was tun Sie, wo Sie sich von Anderen etwas wünschen? Was für Aktivitäten möchten Sie anregen?
von Meier | 22.10.2012 10:54
@GeKKo | 22.10.2012 10:46
"...Da wird ein weiblicher Säugling fritiert zum Mahl vorgelegt...."
Heute gibt es zu Mittag "gebratenen GeKKo bürgerlich".
von Schürmann | 22.10.2012 10:54
Da wird jahrzehnte(!)lang daruf hingewiesen, daß man das Mindeshaltbarkeitsdatum dringend beachten müsse - und jetzt, wo es von den Verbrauchern als Verfallsdatum interpretiert wird, rudert man massiv zurück. Genau wie im Fall: Biosprit'!
Sie, Herr Wiebicke, äußerten dann auch noch zu Beginn der Sendung: "WENN Lebensmittel nicht verrotten würden, DANN würden sich in ferner Zukunft die Archäologen wundern, was heutzutage so alles weggeworfen wird." Eine völlig haltlose und unsinnige Aussage!!!
Darf ich Sie korrigieren: WENN Lebensmittel nicht mehr verrotten, DANN hätten wir weder Mindesthaltbarkeitsdatum noch Verfalldatum und es würde auch NICHTS auf den Müllkippen landen!
SO sähe die Welt dann aus, Herr Wiebicke!
Nachgedacht - und? Und zu kurz, viel zu kurz gesprungen! (Wie die Grünen und viele andere beim Biosprit!)
von GeKKo | 22.10.2012 10:53
Lieber Norman Kaminski | 22.10.2012 10:25,
vielleicht aber ist es auch entlarvend, wie Sie hier auf meinen Text anspringen?
Sie können sicher sein - Gemüse, das ich vermittele, ist eßbar.
Im Gegenteil - während Sie Handel oft unreife Früchte bekommen, sind die Früchte nach dem Handel angenehm reif.
Wenn Sie nun eigenes Engagement benennen: Wie sieht das mit Ihnen aus, was tun Sie, wo Sie sich von Anderen etwas wünschen? Was für Aktivitäten möchten Sie anregen?
von Facel | 22.10.2012 10:52
wahrscheinlich sind die Lebensmittel zu billig und der übrige Schrott, den man ansonsten zum Leben angeblich braucht (einschließlich GEZ-Gebühren) viel zu teuer.
Wenn Bauern und Gärtner die Looser der Gesellschaft sind, (wenn sie nicht Großunternehmer sind), dann sagt das eindeutig, wie wir wirklich Lebensmittel einordnen: Pflicht, man braucht sie halt zum Überleben, aber danach kommt die Kür mit all ihrem Schnickschnack.
von brygyt | 22.10.2012 10:52
In der Lebensmittelindustrie werden gigantische Geschäfte gemacht, daraus sind einige der reichsten Menschen hervorgegangen zum Beispiel Aldi) Die kleinen Emmaläden mussten schließen.
Aldi und andere Großkonzerne machen riesige Gewinne.
Die ganze Hartz4 Kultur ist ja entstanden, weil Arbeitsplätze wegrationalisiert wurden.
Nur so konnten die großen Gewinne erzielt werden, die dann einer kleinen Minderheit zur Verfügung stehen.
Jetzt sollen die Lebensmittel teurer werden, damit die Menschen die Lebensmittel wertschätzen lernen.
Hier wird aber wirklich alles verdreht! Zuerst einmal müssen die Menschen wertgeschätzt werden.
Diese Wirtschaftssysteme die Menschen wegrationalisieren und anschließend die Gewinne für sich alleine verbuchen sind das Übel.
von GeKKo | 22.10.2012 10:46
@ Anonym | 22.10.2012 09:42
Das Beeindruckende dabei: Die guten Lebensmittel wandern in den Tank!
Weniger der Biomüll.
So war das aber nicht gedacht, als der Anteil "Bio" für den Sprit beschlossen wurde. Da sollen Reststoffe vergoren werden.
So werden wir überall belogen.
Der Wald sei CO2-neutral.
Aber ist er das noch, wenn mehr Wald verbrannt wird im Vergleich zu früher, als nachwachsen kann ...? Was ist mit dem Wald, der in fernen Ländern abgeholzt wird, aufwändig hierher geschifft?
Wenn es darum geht, was auf den Tisch kommt - hätten heute nicht die Worte der Moderatorin vom 12.10. gut Platz gehabt:
"Da wird ein weiblicher Säugling fritiert zum Mahl vorgelegt. ... Da gibt es auf jeden Fall etwas zu entdecken bei dem neuen Literaturnobelpreisträger."
Ja, hat Mo Yan auch etwas zum Haltbarkeitsdatum geschrieben?
Wie sind die Nährwerte?
Ist das gesund?
Für wen?
http://www.wdr5.de/sendungen/tagesgespraech/s/d/12.10.2012-09.20/b/anlaesslich-der-buchmesse-welches-buch-empfehlen-sie.html
_
von Marianne Petrick | 22.10.2012 10:44
Zitat Schrot&Korn
Zeitschrift Biohandel
Ich frage mich oft, ist es Dummheit, Faulheit oder die Ahnungslosigkeit der Menschen ?
Wenn wir nur die Hälfte weniger Lebensmittel
wegschmeißen würden, könnten wir soviel schädliche Klimagase vermeiden, als wenn wir jedes 2. Auto stilllegen würden. Dabei müssten wir nichts von unseren Lebensstandard einbüßen
von Marianne Petrick | 22.10.2012 10:43
Zitat Schrot&Korn
Zeitschrift Biohandel
Warum schmeißen wir unser Essen auf den Müll?
Die Folgen reichen weit, denn die Auswirkungen auf das Weltklima sind verheerend.
Die Landwirtschaft verschlingt riesige Mengen an Energie, Wasser, Dünger und Pestiziden, Regenwald wird für Weideflächen gerodet. Mehr als ein Drittel der Treibhausgase entsteht durch die Landwirtschaft. Nicht unbedeutend sind auch die Berge verrottender organischer Stoffe, denn das entstehende Methangas wirkt sich auf die Erderwärmung 25 Mal so stark aus wie Kohlendioxid.
Der Lebensmittelvernichtungswahn steuert seinen Höhepunkt entgegen
„ Oh du fröhliche Weihnachtszeit“
Unsere Verschwendungssucht verschärft anderswo auf der Welt das Hungerproblem.
Das ökologische System gerät aus allen Fugen, katastrophal für das Weltklima.
Dabei wäre eine Halbierung des Lebensmittelmülls durchaus realistisch
von Norman Kaminski | 22.10.2012 10:29
@rita: Ahnungslosigkeit, Bequemlichkeit, ein Brett vorm Kopf, ist keine Entschuldigung Lügen zu verbreiten. Ich zitiere: " Zum Vergleich, ein Durchschnittverdiener (siehe Verkaeuferinnen, Krankenschwestern etc) hat nicht so viel in der Tasche wie ein Hartz IV Empfaenger. Das System wird zum Grossteil ausgenuetzt, natuerlich nicht von allen"
Wie schon gesagt, Lügen ist auch mit Ahnungslosigkeit, und Nachplapperei nicht entschuldbar.
von rita | 22.10.2012 10:26 Meine Meinung ist, dass man mit 350 Euro pro Person (wenn Miete und alles bezahlt ist) nicht schlecht leben kann. Ich habe Gott sei Dank mehr zur Verfuegung, aber bin sparsam, da ich an mein Alter denke und auch meinen Nichten, die alle Niedrigverdiener sind aber nie Hartz IV bezogen haben. Ich wuerde gerne mal fuer eine Familie kochen, und zeigen, dass man gut leben kann mit Hartz IV, wenn auch keine Urlaube oder aehnlicher Luxus drin ist. Aber das waere wohl zuviel des Guten! In meiner Familie gab es keinen Urlaub im Ausland und ich habe trotzdem meine Kindheit genossen. Zum Vergleich, ein Durchschnittverdiener (siehe Verkaeuferinnen, Krankenschwestern etc) hat nicht so viel in der Tasche wie ein Hartz IV Empfaenger. Das System wird zum Grossteil ausgenuetzt, natuerlich nicht von allen. Warum redet eigentlich niemand von den Geringverdienern, die 8 - 10 Stunden am Tag arbeiten. Trotzdem ist die Lebensmittelverschwendung nicht zu verantworten, und da muesste es mehr Moeglichk
von Norman Kaminski | 22.10.2012 10:25
von GeKKo "Als ich vor einiger Zeit unterwegs war mit einem Auto voller Gammelgemüse"..."Das ich das Gemüse von einer mir bekannten Markthändlerin hatte interessierte niemand.
Daß ich diese Gemüse zu Bedürftigen bringen wollte auch nicht." Den Gammel für die Armen, wie entlarvend, wie plakativ, Sich mit Almosen, mit Krumen das Seelenheil erkaufen, ein ruhiges Gewissen verschaffen und weiter die Ursachen ausblenden. Sich mit den Ursachen zu befassen würde ja eigenes Engagement und Nachdenken erfordern. Da sind die von BILD, WELT INSM, BERTELSMANN und WDR5 verbreiteten Dogmen und Botschaften schon einfacher zu akzeptieren, vermeiden sie doch eigenes Tun und Hinterfragen.
von rita | 22.10.2012 10:24 Meine Meinung ist, dass man mit 350 Euro pro Person (wenn Miete und alles bezahlt ist) nicht schlecht leben kann. Ich habe Gott sei Dank mehr zur Verfuegung, aber bin sparsam, da ich an mein Alter denke und auch meinen Nichten, die alle Niedrigverdiener sind aber nie Hartz IV bezogen haben. Ich wuerde gerne mal fuer eine Familie kochen, und zeigen, dass man gut leben kann mit Hartz IV, wenn auch keine Urlaube oder aehnlicher Luxus drin ist. Aber das waere wohl zuviel des Guten! In meiner Familie gab es keinen Urlaub im Ausland und ich habe trotzdem meine Kindheit genossen. Zum Vergleich, ein Durchschnittverdiener (siehe Verkaeuferinnen, Krankenschwestern etc) hat nicht so viel in der Tasche wie ein Hartz IV Empfaenger. Das System wird zum Grossteil ausgenuetzt, natuerlich nicht von allen. Warum reded eigentlich niemand von den Geringverdienern, die 8 - 10 Stunden am Tag arbeiten.
von Anonym | 22.10.2012 10:23
Meine Finanzen muß ich durch Hartz 4 ergänzen lassen.
Als ich vom Dorf - keine Tafel - in der Stadt zur Tafel gehen sollte (von dem örtlichen Sozialamt angewiesen) wurde mir bei der Tafel in der Stadt erklärt: Das geht nur mit Stadt-Sozial-Pass.
Doch die Stadtverwaltung gibt einen solchen Pass nicht für Auswärtige.
Seit dem sehe ich in der Tätigkeit der Tafeln so etwas wie eine Suppenküche, wo Leute, die einen Heiligenschein wünschen, nicht an Bedürftige, sondern an ausgewählte Berechtigte die Altmaterialien verteilen.
von Leser und Rechner und Skeptiker | 22.10.2012 10:23
Angesichts der nach wie vor vorhandenen inkonsistenten Zahlen im WDR-Eingangstext misstraue ich auch der Aussage des Dokumentarfilmers und Lebensmittelexperten Valentin Thurn, dass Grossbäckereien unter dem Konkurrenzdruck grundsätzlich 20% Überproduktion fahren. Dieses würde auch 20% höhere Materialkosten und eine Minderung des Gewinnes bedeuten. Ich habe persönlich schon oft nachnittags bei einer kölner Filial-Grossbäckerei erlebt, dass nicht alle Sorten mehr vorhanden waren.
Aber die behauptete Aussage sorgt eher für eine Aufregung beim Ansehen seiner Dokumentationen.
von GeKKo | 22.10.2012 10:15
Wann wird mal berichtet, daß der zweifelhafte Genuß von pasteurisierter Milch, die lange im Kühlschrank stand, langfristig erhebliche gesundheitliche Nachteile bewirken kann?
Das fördert z.B. die Arteriosklerose.
Während Milch normalerweise sauer wird durch die Tätigkeit der Milchsäurebakterien, bekommen im Kühlschrank die sogenannten kälteliebenden Bakterien einen Vorsprung. Der Tätigkeit führt zur Fäulnis der Milch. Deren Stoffwechselprodukte sind haben die krankmachenden Wirkungen.
Ich wäre also vorsichtig, was da an alten Lebensmitteln zum Vrzehr gereicht werden soll!
von Jule | 22.10.2012 10:11
Zum Thema volle Tüten von den Tafeln tragen....ich begleite fast wöchentlich einen Herrn zu den Tafeln, um ihm beim tragen zu helfen und kann zu dem Kommentar des Anrufers nur vermuten,dass er noch nie da war. Zum einen kostet das Einkaufen bei den Tafeln hier jeweils 2€ und zweitens kann man nicht aussuchen was und wie viel man bekommt.Man trägt eine kleine klammer,auf der die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen steht und bekommt dann von den Mitarbeitern die Lebensmittel angereicht.Immer wieder verwundert mich auch deren Reaktion, wenn man z.B. keine 2 Brote möchte oder weniger. (Weil man weiß, dass man die als einzelne Person nie innerhalb der nächsten paar Tagen auf braucht)
Die Lebensmittel sind meistens noch einige Tage bis zu einer Woche haltbar und von guter Qualität, es ist aber auch keine Ausnahme,dass man zu hause die Taschen aus packt und Gemüse und Obst direkt wegwerfen muss.
Ich habe oft das Problem,dass grosse Gebinde einfach günstiger sind,als kleine.
von GeKKo | 22.10.2012 10:06
Dann soll die BundesreGIERung doch mal für klare Verhältnisse sorgen: Als ich vor einiger Zeit unterwegs war mit einem Auto voller Gammelgemüse wurde ich bezichtigt, dieses aus einem Containers eines Supermarktes "entwendet" zu haben!
Ich mußte eine lange Litanei übermich ergehen lassen, daß dies Diebstahl sei, strafbar, ich mit einer Strafanzeige rechnen müßte.
Das ich das Gemüse von einer mir bekannten Markthändlerin hatte interessierte niemand.
Daß ich diese Gemüse zu Bedürftigen bringen wollte auch nicht.
Ich durfte weiter fahren, als ich antwortete:
Na gut, dann muß ich wohl mit einer Strafanzeige rechnen, wenn der Konzern morgen seinen Müll vermißt.
Und wie gut könnte man die Statistik der Straftaten in diesem Land bereinigen, wenn bestimmte Straftatbestände ersatzlos gestrichen werden?
Dazu gehört für mich auch die Abschaffung der sogenannten Residenzpflicht für Flüchtlinge, die nicht einmal ohne staatliche Erlaubnis zu einer Geburt oder Hochzeitsfeier in den Nachbarkreis dürfen
von nur so | 22.10.2012 10:06 zu den Tafeln sollte man sich einmal Gedanken machen, wer denn wohl eigentlich dahinter steht - In der Öffentlichkeit erscheinen Firmen, die Lebensmittel kostenlos an Tafeln abgeben, häufig als „uneigennützige Spender“. Tatsächlich haben Lebensmittelproduzenten und vor allem -händler große Vorteile, wenn Tafeln Lebensmittel bei ihnen abholen, die auf Grund rechtlicher Vorschriften nicht mehr verkauft werden dürfen, obwohl ihr Verzehr nicht gesundheitsschädlicher als der der verkauften Ware ist: Die Abgeber ersparen sich die Kosten des Transports von Biomüll in Entsorgungsanlagen und die dort anfallenden Gebühren. Wenn die Firmen damit werben, dass sie unverdorbene Lebensmittel vor der Vernichtung bewahrt haben, verbessert das zudem das Image der „Wohltäter“, was sich positiv auf den Marktanteil der betreffenden Firma auswirken kann.
von Hoppetosse 2 | 22.10.2012 10:05
Guten Morgen!
Irre ich mich, oder wurde das Thema schon einmal im Tagesgespräch diskutiert?
Naja, ein zweites Mal kann nicht schaden, wenn man bedenkt, was alles in den Mülltonnen landet. Ich versuche, keine Lebensmittel wegzuwerfen. Aus trockenen Brotkanten mache ich beispielsweise Brotchips oder Croutons oder Paniermehl. Schmeckt gut, und ich weiß, was drin ist. Eingetrocknete Orangen kann man immer noch auspressen.
von Anonym | 22.10.2012 10:01 Warum schreibt man statt MHD nicht, wie in anderen Ländern, drauf "am besten vor". Das würde schon ein wenig helfen. Ich werfe nur weg was wirklich nicht mehr genießbar ist.
von Sabine | 22.10.2012 09:59 Thema "Volle Tüten werden aus den Tafeln getragen ... ": Dazu muss man wissen, dass die Menschen sich die Sachen, auch die Menge, gar nicht aussuchen dürfen!!! Man wird gefragt nach Anzahl und Alter der Personen und dann bekommt man die Taschen vollgepackt ... man hat gar keinen Einfluss darauf!!!!
von Anonym | 22.10.2012 09:59 Die Tafeln sind eine Bankrotterklärung !
von Hannelore Theiss | 22.10.2012 09:59
Die Haltbarkeitsdaten "Zu verbrauchen bis" sind oft nur mit der Lupe zu finden.
Ich habe die Nachkriegsjahre erlebt und Not erfahren. Ich habe gelernt, dass Nahrung eine Gabe Gottes ist, die wir schätzen sollten.
Brot z. B. kann man gut in Portionen einfrieren.
Sehr gut finde ich die Einrichtung "Die Tafeln"
von Doris Kampelmann.-Cöln | 22.10.2012 09:57 Ich bin Jahrg.54, mir ging es schon als Kind sehr gut, lebendmittelmässig, jedoch mein Vater hat immer gesagt:Messer und Gabel sind die grössten Mordwerkzeuge, 1. für die Gesundheit, 2. wegen der Energieverbrauchsziffern zur Herstellung gegen die Umwelt(wie auch Ihr Gast eben gesagt hat)
von Leser und Rechner | 22.10.2012 09:55
@ dr.friedrich schreyer | 22.10.2012 09:28 @Leser u.Rechner
"...11 Mio. Tonnen Lebensmittel pro Jahr bedeuten bei 80 Mio. Deutschen knapp 140 Kg pro Jahr bzw. 11,5 Kg/ Monat und damit nur 14% des angegebenen Wertes von 82 kg; auch die sind noch viel zu viel. Allein die notwendige tägliche Schlepperei von 82/30 = 2,73 kg vom Händler in die Wohnung und danach in die Mülltonne hätte stutzig machen müssen...."
Ich fordere die beiden Männer am Mikrofon auf, diese Zahlen zu diskutieren!
-------
Die Zahlen sind immer noch da, peinlich. Ich unterstelle jetzt einmal, dass die Zahl von 11,5 Kg/ Monat nicht so zum Aufreger taugt wie die veröffentlichten 82 kg/Monat an weggeworfenen Lebensmitteln.
von Tänker | 22.10.2012 09:48
Guten Morgen.
Wer will denn den Wind aufhalten.
Kennt ihr die Menschen nicht und die Frohe Botschaft Bibel, nicht negative Nachrichten aller Zeitgeistmedien?
Joh. 12. 31 und Joh. 3. 16. dort ist die Ursache für die verirrten Handlungen der Menschheit zu finden.
Die Energie zum Kaufen von Lebensmittel usw.wird mit "Schweißtropfen" erarbeitet.
Nun die Frage was ist schlimmer und fataler für diesen Globus, dass mit dieser Energie für Milliarden €uro Rüstung gekauft und eingesetzt wird, diese Toten, Verletzten wieder Energie benötigen um... dass mit Energie Kinder abgetrieben werden, dass Vergnügungen aller art, mit unglaublicher Verschwendung von fossiler Energie praktiziert wird, dass mit unglaublichen Beträgen Ware beworben wird... usw.
Siehe erste Zeilen.
Eine gute Zeit und
OH HAPPY DAY
von Dr Lukas Voj | 22.10.2012 09:48 Wie steht es denn mit dem Übergewicht der Menschen, die Lebensmittel über das Verfallsdatum essen?
von Mariella | 22.10.2012 09:47 Das Phänomen der weggeworfenen Lebensmittel ist ein Zeichen unserer perversen Wirtschaftstheorie, die auf pemanentes Wachstum ausgerichtet ist. Der Erfolg eines Wirtschaftsunternehmens wird an der Wachstumsrate gemessen. Der Kunde wird also zu ständig größerem Einkauf verführt. Da der Mensch nur endlich viel Nahrung braucht, ist das Ergebnis wachsendes Übergewicht und die Vernichtung vieler Nahrungsmittel. Notwendig ist also ein grundsätzliches Umdenken und eine Steuerung über Abgaben, d.h. eine Steuerstrafe auf Überschussproduktion.
von dr.friedrich schreyer | 22.10.2012 09:47
Tafeldiskussion!!
Jetzt auch Vorschriften für Tafelnutzer!!
Alle Tafeln schließen, die Menschen ordentlich bezahlen!
In welcher Welt leben wir eigentlich!
Moderator stop endlich diesen Schwachsinn!!
von Anonym | 22.10.2012 09:45
Was die Bundesregierung propagiert, ist reine Lobbyvertretung für die Industrie. Weshalb sollten wir altes Essen zu uns nehmen?
Lebensmittel können ihre Aufgabe erfüllen, wenn sie frisch sind.
Altes Essen ist für die Förderung des Lebens nicht so gut geeignet.
Der Aufdruck des Datums ist ein erkämpftes Recht der Verbraucher.
Wie in vielen Bereichen werden die Errungenschaften abgebaut.
Sei es der Kündigungsschutz.
Oder die Erkenntnis der Katholischen Kirche durch das Vatikanische Konzil, daß es im Zeitalter der Massenvernichtungsmittel keinen "Gerechten Krieg" mehr geben kann. Das hatten bereits die Geistlichen vergessen, die Präsident Bush sen. zur Beratung rief.
Irgend wann werden wir also auf die härtesten Kanten beißen und die Sonne wird sich auch wieder um die Erde drehen. Denn das war auch eine der guten Erkenntnisse des 2. Vatikanischen Konzils: Die Abkehr von der erdzentrierten Weltsicht.
Unser täglich Brot darf ruhig frisch gebacken sein!
_
von Anonym | 22.10.2012 09:42
Wir schmeissen weg. Wir schütten in den Tank. Wir produzieren Unmengen Fleisch fabrikmässig.
Wer denkt noch an die Bedeutung des Wortes ?
Mittel zum Leben. Das Kostbarste, was es gibt !
Leute, kauft im Bioladen ! Am besten Demeter-Sachen.
Sind am teuersten aber schärfstens überwacht.
Geiz ist geil ist Dummheit bei Lebens-Mitteln !
von a.petzoldt | 22.10.2012 09:41 In Berlin wurde eine geschäftsidee sehr erfolgreich, in der ein kleiner Laden bei den Bio-Bäckern das Brot des Vortags abholt und dann eben billiger verkauft - nennt sich "Second Bäck" und ist sicher sehr nachahmenswert -
von Hörer | 22.10.2012 09:36
Meine Eltern haben in der Zeit nach Kriegsende gehungert. So habe ich gelernt, Lebensmittel wertzuschätzen und habe nach meiner Erinnerung in den letzten Jahren nichts weggeworfen. Ich selbst bin mehrfach in Kriegsgebieten unterwegs gewesen und habe dort viele unterversorgte Menschen gesehen - das vergisst man nicht!
Bis die EU-Regulierungswut zugeschlagen hatte, haben meine Nachbarn ihre Schweine mit den Lebensmittelresten aus unserem Krankenhaus, Gastwirtschaften etc. gefüttert. Heute müssen diese "Abfälle" teuer durch Spezialbetriebe "entsorgt" , d. h. beseitigt werden.
Solange die Bürger die minderwertigen Angebote der "Lebens-(?) mittelindustrie" zu unfairen Preisen konsumieren, oft ohne Bezug zum Herstellungsprozess, wird sich an dieser desolaten Situation kaum etwas ändern.
von Wolfgang | 22.10.2012 09:34 Werden nicht auch durch das MHD (Mindest Haltbarkeitsdatum) die Warenabsatzströme durch die Lebensmittelhersteller und durch den Einzelhandel gesteuert ?
von Burckhard Metzger | 22.10.2012 09:32
Hallo
ich bin entsentzt über Ihr Anmoderation "Wir werfen alle jede Menge Lebensmittel weg"!
Bei mir wird NICHTS weggeworfen, weil ich auch immer nur so viel kaufe, wie ich verbrauche und wenn es nur EINE Möhre für die Reispfanne ist. Was übrig bleibt wird IMMER eingefroren!
Verändert werden muss das Bewusstsein der Menschen: Es sterben weltweit alle 5 sec Kinder unter 10 Jahren an Unterernährung! Tragen Sie dazu bei daß, das sich die Menschen ändern.
Grüsse
von Michael Eichert | 22.10.2012 09:31
Wer ein tagesfrisches, umfassendes, vielfältiges, luxuriöses und in allen Sparten jederzeit verfügbares Lebensmittelsortiment fordert, muss automatisch "Ja" zur Lebensmittelentsorgung sagen.
Wer sich über das Wegwerfen von Lebensmitteln aufregt, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass der vollständige Verzehr der produzierten Lebensmittel eine reine Utopie ist.
Luxus und Vielfalt gehen immer einher mit Entsorgung eines bestimmten Teils der produzierten Waren. In allen Bereichen!
von eci | 22.10.2012 09:31
@ von dr.friedrich schreyer | 22.10.2012 09:12
ja stimmt -
von Martin Schulz | 22.10.2012 09:30 Lebensmittel werfe ich nur im Notfall weg, bei Schimmel. Brot, Fleisch und Gemüse kaufe ich nur herabgesetzt: das Brot am Folgetag zum halben Preis, das Fleisch mit 30% Rabatt kurz vor 'Verfallsdatum' beim Discounter, das Gemüse im Supermarkt am Samstag abend zum halben Preis. Das spart viel Geld und verhindert ein unnötiges Wegwerfen, wenn es andere nicht wollen.
von dr.friedrich schreyer | 22.10.2012 09:28
@Leser u.Rechner
"...11 Mio. Tonnen Lebensmittel pro Jahr bedeuten bei 80 Mio. Deutschen knapp 140 Kg pro Jahr bzw. 11,5 Kg/ Monat und damit nur 14% des angegebenen Wertes von 82 kg; auch die sind noch viel zu viel. Allein die notwendige tägliche Schlepperei von 82/30 = 2,73 kg vom Händler in die Wohnung und danach in die Mülltonne hätte stutzig machen müssen...."
Ich fordere die beiden Männer am Mikrofon auf, diese Zahlen zu diskutieren!
von Zerberus | 22.10.2012 09:28 Supermärkte kaufen Obst und Gemüse in Massen und was sie davon wegwerfen, schreiben sie einfach ab. Nach 17 Uhr müssen die Gemüse Theken nicht mehr prall gefüllt sein.
von Radiohöhrer | 22.10.2012 09:28 Ich glaube, dass der einzelne Haushalt nur wenig Lebensmittel wegwirf, es sind die grpßen Supermarktketten, die (abgelaufene und daher nicht mehr verkaufbare) Lebensnmittel tonnenweise entsorgen. Umgerechnet auf die Bevölkerung kommt dann ein hoher Wegwerfanteil des einzelnen Verbrauchers zustande. Statistik eben.
von Reinhard Breuer | 22.10.2012 09:27
Die Bundesregierung will also wieder mal gegen Dummheit und Gewinnsucht ein Gesetz erlassen. Na viel Spass dabei.
Ich selber gehöre längst nicht mehr zu einer Generation, die den Mangel kennen gelernt hat. Aber Lebensmittel wegwerfen schmerzt mich ungeheuer. Mir graut schon vor Weihnachten deswegen.
von ichbindankbar | 22.10.2012 09:17 Lebensmittel, die warum auch immer nicht durch den Darm der Menschen in die Kanäle gehen, können gezielt in einer Tonne gesammelt werden und dann biologisch genutzt werden, auch wenn sie übers Verfallsdatum sind, daraus kann man Energie gewinnen, besser als sie auf die Mülldeponie zu schicken. Die heutigen Verkaufsformen machen es unmöglich für den Einzelnen seinen Bedarf an Leensmitteln genau zu planen, leider werden aber heute von vorneherein ebnsmittel gezüchtet für die Benzingewinnung....... es wäre schon mal gut auf europäischer Ebene eine Lösung zu finden, so ein buntes Tonnensystem habe ich in Frankreich oder Italien noch nicht gesehen, man schreibt uns zwar vor wie eine Banane auszusehen hat, aber für eine gemeinsame Entsorgungspolotik sind sie in Brüssel zu blöde.......
von dr.friedrich schreyer | 22.10.2012 09:12
Mich interessiert die Motivation, die dieses Thema in den letzten Monaten immer wieder ins Tagesgespräch trägt!
Wenn es keine Vernichtung der sog. "Tante Emma-Läden" und /oder der normalen Lebensmittelgeschäfte gäbe oder gegeben hätte, bräuchte man nicht zum Supermarkt fahren und auf Halde zu kaufen. Oder soll ich jeden Tag zum Supermarkt fahren und mir die Lebensmittel für den Tag kaufen?
Das wäre ja irre teuer und extrem klimaschädlich!
Also: die Super-Marktisierung unserer Gesellschaft, die fast nicht mehr vorhandene Zeit zum Einkaufen geben die Struktur für das vor, was hier dauernd moralisierend über uns ausgekippt wird!!
Bitte, WDR5, es gibt Wichtigeres! Zum Beispiel die Entdemokratisierung unserer Gesellschaft durch die MerkelPolitik und deren unkritische Wahrnehmung durch die Medien!!
von Margarete Siebert | 22.10.2012 09:12
Nein, ich werfe keine Lebensmittel weg. Das habe ich schon als Kind gelernt, meine Eltern mussten als Flüchtlinge, die alles verloren hatten, sehr sparsam sein.
Da habe ich gelernt, aus Essensresten neue Gerichte zu zaubern, überlegt einzukaufen. Manchmal muss ich ein im Kühlschrank vergessenes Lebensmittel wegwerfen, weil es verschimmelt ist, aber das tut mir richtig weh.
Wenn ich von einer Einladung etwas übrig habe, friere ich es ein. Selbst trockene Brotreste verwende ich, ich habe eine Sammlung von Rezepten mit Brot.
Die Wegwerf-Mentalität unserer Gesellschaft finde ich beschämend.
von hildegard meier | 22.10.2012 09:07 unfassbar, dass dieses thema immer noch ein solches nischendasein führt. für mich ist es eines der brennensten themen überhaupt. und wir alle können etwas tun, denn der markt richtet sich nach den verbrauchern. solange wir um 23 uhr am samstag abend noch frische brötchen möchten, beim angebot für 3,50 für ein kilo rindfleisch gerne zugreifen, uns beim anblick von krummen möhren abwenden und lieber die geraden kaufen, müssen wir uns vor allem an die eigene nase packen. unsere erde ist begrenzt und darum kann auch genuss nicht endlos sein. wenn wir uns nicht selbst einschränken wollen, hilft das fingerzeigen auf die bösen lebensmittelkonzerne wenig!!!
von Harry-B | 22.10.2012 08:55
Natürlich werfe ich Lebensmittel weg. Sobald sich am Brot Zeichen von Schimmel zeigen werfe ich es weg. Bei Milchprodukten kann man schon riechen, ob die noch gut sind.
Aber wer als Kind die Hungerzeit während und vor allem nach dem 2. Weltkrieg mitgemacht hat hat ein anderes Verständnis für Lebensmittel.
von Leser und Rechner | 22.10.2012 08:54
Der Einführungstext "Nach einer Studie der TU Stuttgart werfen wir alle täglich unnötigerweise Lebensmittel weg. Knapp 11 Mio. Tonnen Lebensmittel landen hierzulande pro Jahr im Abfall, jeder Einzelne entsorgt rund 82 kg Nahrungsmittel im Wert von 235 Euro pro Monat." zeigt schon, wie "sorgfältig" mit Zahlen in den Medien/Nachrichten umgegangen wird.
11 Mio. Tonnen Lebensmittel pro Jahr bedeuten bei 80 Mio. Deutschen knapp 140 Kg pro Jahr bzw. 11,5 Kg/ Monat und damit nur 14% des angegebenen Wertes von 82 kg; auch die sind noch viel zu viel. Allein die notwendige tägliche Schlepperei von 82/30 = 2,73 kg vom Händler in die Wohnung und danach in die Mülltonne hätte stutzig machen müssen.
Kein Wunder, dass man veröffentlichten Zahlen, die nicht so schnell nachgerechnet werden können, nicht mehr traut, beispielsweise bei den Auswirkungen der Klimaveränderung oder den zukünftigen Kosten der Energieversorgung.




Hinweis: