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von Birgit Kübler | 18.10.2012 10:59 Afrikanisches Sprichwort zum Nachdenken:

"Erweise einem Kind Ehre und es wird Dir Ehre erweisen."

Dem ist nichts hinzuzufügen.

von brygyt | 18.10.2012 10:59 wir dürfen nicht vergessen das jeder die Möglichkeit hat sich selber zu verändern Werden wir zu dem was wir vom anderen wünschen

von Hoppetosse 2 | 18.10.2012 10:56 Das Thema könnte man doch auch mal umgekehrt beleuchten, nach dem Motto: "Jeden Tag eine gute Tat".
Ich habe selbst festgestellt, wie dankbar unbekannte Menschen um mich herum für kleine Aufmerksamkeiten sind. Und sei es nur ein Hustenbonbon, das man einem hustenden Fahrgast, der in der Bahn oder im Bus vor einem selbst sitzt, anbietet. Auch dem eigenen Selbst tun solche Kleinigkeiten gut.

von brygyt | 18.10.2012 10:55 @Linda | 18.10.2012 09:55

von brygyt
Ich stimme Ihnen weitgehendst zu.
Möchte dennoch darauf hinweisen das es Menschen gibt die lassen sich nicht durch Kinderlärm stören.
Stören kann man nur den Jenigen der sich stören lässt. Das hat auch immer mit einem selber zu tun.
Nicht was in mich hineinkommt ist entscheidend, sondern das was aus mir herauskommt ist das entscheidende.

von Manfred Rubba | 18.10.2012 10:55 Unsere Geld- und Wirtschaftsordnung ist schon längst auf dem Weg in einer Rüpelgesellschaft. Und in deser Gesellschaft will der Mensch sich nur behaupten.
Druck, Stress, Hektik, Mobbing, Gesundheitsrisiken – das sind einige der weit verbreiteten Begleiterscheinungen an den Arbeitsplätzen der so genannten zivilisierten Länder. In der Dritten Welt geht es oft noch viel schlimmer zu. Für einen Hungerlohn werden Männer, Frauen und sehr oft auch Kinder wie Sklaven gehalten. In den sogenannten »Sweatshops « müssen sie teilweise sechzehn Stunden und mehr unter unmenschlichen Bedingungen schuften. Solche menschenverachtenden Zustände kann es nur geben, solange Menschen durch Not gezwungen werden, diese zu akzeptieren. Die „Natürliche Ökonomie des Lebens“ würde sehr schnell Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur bringen und sich sehr positiv auf die Menschen auswirken.

von GeKKo | 18.10.2012 10:53 @ Lieber Weingeist | 18.10.2012 10:41,
ich hätte jetzt gedacht, wir reden über BRD.
Xanten - liegt das nicht auswärts?
Ist schon etwas her - doch in Merry Old England habe ich von dem heute besprochenen wenig erlebt.

Liebe Hoppetosse 2 | 18.10.2012 10:43,
doch, ich habe gute Erfahrungen, wenn ich mich an die Verkehrsbetriebe wendete.

In anderen Ländern gibt es zudem gute Versuche: Kostenlos den Bus benutzen ...
Da bin ich sehr gespannt.
Früher oder später wird das auch hier geschehen.
Die Semestertickets für Studierende sind aus meiner Sicht der erste Schritt.

Früher mußte sich auch bei Überlandbussen niemand angurten. Somit ist das aus meiner Sicht eine Frage der Zeit. Vielelicht muß es jemand durchklagen.
Denn es ist ein Fakt, das Stehen im fahrenden Bus ist gefährlich. Auch bei 50 km/h!
Da könnte der zuständige Berliner Heißluftproduzent im Amte sich mal aktivieren!
_

von brygyt | 18.10.2012 10:43 2
Ansonsten bin ich der Meinung das gutes freundliches Benehmen eine Herzensangelegenheit ist, die aus einen Zustand des inneren Frieden kommt.

Anteilnahme, Beachtung und Interesse zeigen das ist für mich Höflichkeit! Den anderen Wahrnehmen, anschauen.
Ich beobachte Menschen die nebeneinander hergehen und jeder spricht mit seinem Handy oder agiert mit seinem Handy.
Der Umgang mit einem Handy macht sehr deutlich wo das Problem liegt.

Wir leben nicht mehr wirklich in einer Gemeinschaft. Jeder ist mit seinen Alltagsthemen so beschäftigt oder lässt sich ablenken durch die Unterhaltungsindustrie oder sonstigem. Da bleibt wenig Zeit für das wirkliche Leben

von Hoppetosse 2 | 18.10.2012 10:43 Hallo GeKKo

Sich beim Verkehrsunternehmen nützt der Frau in dem Moment auch nichts.
Abgesehen davon: Haben Sie das schon mal versucht? Da haben Sie ganz schlechte Karten, weil sie allerhöchstens einen aus Textbausteinen gebasteltes Schreiben, das Ihr Anliegen völlig missachtet, zurückbekommen.
Ich weiß, wovon ich spreche.
Oder reden Sie malmit einem Zugbegleiter. Standardantwort: "Das interessiert uns nicht." Oder: "Dakannichnichtsfür."

von Weingeist | 18.10.2012 10:41 @GeKKo | 18.10.2012 10:38
"...Es geht ums Geld. Deshalb werden keine kleineren Fahrzeuge für die publkumsärmeren Zeiten angeschafft - die weniger Sprit verbauchen würden. Und zu Wenige für die Stoßzeiten. da werden Fahrer gespart."

Falsch. Fahren Sie z.B. mal nach Xanten.
_

von brygyt | 18.10.2012 10:41 Wenn ich mir die Führungseliten (Manager, Politiker, Wirtschaftsbosse) anschaue, dann sehe ich oft das die mit einem freundlichen und höflichen Lächeln, Unwahrheiten, als Wahrheiten verkaufen.
Gutes Benehmen ist dabei selbstverständlich. Verkaufen ist das Ziel.
Was ich damit ausdrücken will ist das höfliches Benehmen oft als Täuschung benutzt wird.
Das müssen wir unbedingt unterscheiden lernen. Nicht alles was glänzt ist auch Gold.

von Schirog | 18.10.2012 10:41 Was mir sehr unangenehm ist, ist wenn mir jemand zu dicht auffährt. In so einem Fall - und habe ich meiner Frau abgeguckt - werde ich immer langsamer. Das nervt den Hintermann bei Gegenverkehr umso mehr. Dann fahre ich wieder normal, ggf. wiederhole ich das, bis Hintermann er rafft. Macht Spaß !!!

von GeKKo | 18.10.2012 10:38 Wie eng die Sicht oft ist.
Weshalb beschwert sich die Frau mit Kindern über die bösen Mitfahrenden, die sie einfach stehen lassen.
(Die seit 3000 Jahren typische Hervorhebung des Alters in diesem Zusammenhang will ich mal nicht berücksichtigen?)

Weshalb beschwert sich die Frau nicht über das Verkehrsunternehmen, daß keine ausreichende Zahl an Sitzplätzen zur Verfügung steht?

Oder ist das Stehen in einem fahrenden Bus nicht für ALLE gefährlich - Alt und Jung?
Müssen die Menschen sich bei Überlandfahrten nicht hinsetzen, m,üssen sie sich nicht angurten?
Die meisten Unfälle passieren nach meinem Wissen in der Stadt. Ich war in der Nähe, als in diesem Jahr zweimal ein Bus in ein Schaufenster fuhr. Die Schuldfrage ist für mich irrelevant, wenn ich so in ein Geschäft katapultiert werde.

Es geht ums Geld. Deshalb werden keine kleineren Fahrzeuge für die publkumsärmeren Zeiten angeschafft - die weniger Sprit verbauchen würden. Und zu Wenige für die Stoßzeiten. da werden Fahrer gespart.
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von Hoppetosse 2 | 18.10.2012 10:36 Guten Tag A. Weiland 10:14

Das habe ich nicht verstanden.

von Hoppetosse 2 | 18.10.2012 10:34 Hallo Schirog 10:06

Der Mann ist verheiratet - jedenfalls hat er einen Ehering getragen. Erstaunlich!!!

von Alexander ringel | 18.10.2012 10:32 @Weingeist: Rücksichtnahme und Disziplin gehen zusammen, dem stimme ich zu. Disziplin hat in Asien einen anderenm Stellenwert ohne jegliche Wertung, denn sonst kann man noch nicht mals die Sprache und Schrift lernen. Es ist also in der Kultur verankert.

von Ernst-Gust Krämer | 18.10.2012 10:30 So nebenbei verwechselt die Moderatorin 'mal eben "die goldene Regel" mit Kants Kategorischem Imperativ.

von Weingeist | 18.10.2012 10:27 Zur Rücksichtnahme gehört ein gewisses Maß an Disziplin. Disziplin ist jedoch für viele Zeitgenossen ein Fremdwort.

von Alexander ringel | 18.10.2012 10:18 Fortsetzung aus dem Blog / Tokio U-Bahn:
Auf der vorletzten Station leerte sich der Zug und in unserm Waggon waren wir plötzlich alleine. Wir sahen durch den Zug, von Anfang bis Ende. Wir ('ordentlichen' Deutschen) schauten uns an und waren sprachlos. Der Zug wurde nach einem langen Tag im Einsatz blitzblank hinterlassen: kein Dreck, nicht eine zurückgelassene Zeitung, kein Prospekt oder Fitzelchen Papier, keine Essensreste, keine Getränkedose oder durch den Zug kullernde Flasche. Der Zug sah aus, als käme er morgens aus dem Depot, gepflegt, sauber, ohne Graffitis oder Scratches auf den Scheiben. Rücksicht ist das Zauberwort. Es ist also möglich und kein bloßer Traum aus längst vergangenen Tagen. Selbstverwirklichung und Individualismus ist auch möglich wie ich an den schrillen Outfits oft in Japan gesehen habe, doch nicht zu Lasten Anderer. Wie bekomme ich, bekommen wir die Botschaft an unsere Mitbürger in Deutschland? Helft mir!

von Heinrich Hertz | 18.10.2012 10:16 Robert Käuper: "Benehmen Sie sich" war schon immer die letzte Bastion gegen jemanden, der sich bestimmten Unverschämtheiten und Manipulationen gewisser Vorgesetzter, oder solcher, die meinen, sich etwas erlauben zu können, zu entziehen gedenkt. Benimmregeln sind etwas für Leute, die sich sowieso benehmen. Die Anderen machen sowieso was sie wollen und noch Andere instrumentalisieren diese Regeln. Die zwischenmenschliche Qualität hängt von der Erziehung ab und damit von der Gesellschaft. Heute ist man für die Jugend wer, wenn man COOL ist, was immer dieser Begriff auch transportieren mag. Ganz sicher nicht so was wie Regeln oder Umgangsformen, worauf Leute sich verlassen können, wenn sie miteinander zu tun haben. Wenn jemand jemanden fertig machen will, dann ist u. U. auch das richtig cool, wie wir es an der heutigen Jugend lernen können.

von a. weiland | 18.10.2012 10:14 [Schlechte manieren, heute]
gezirpe, gezwitscher am frühen morgen/
diese vögel haben wirklich/
keine manieren/
Gestern schmiß wieder einer/
sein kind ausm 17. stock Wo sind/
die guten sitten hin du sagst: Wenn/
das heute so ist, so ist/
das heute so: wir haben ja/
psychiater, drogen verschiedenster art/
für die aussichtslosen, die fälle/
wo hopfen, sonst lieber bier/
mit Cola für die unter 14/
damit sie die schule verkraft–/
ja verkraften, denn:/
kraft braucht’s sich durchzusetzen – oder?/
aber über 1,2 millionen unfälle/
pro jahr beweisen, es geht/
vorwärts auf „unseren straßen“/
Freie fahrt, den bürgern getrieben/
wie immer von zwängen die sie/
nicht lernten zu reflektieren/
eher schütten’s halt arsen/
blausäure ameisen in den becher/
des kollegen oder morden/
gemobbt, das kind des nächsten

von Der Provozent | 18.10.2012 10:13 Das Thema Höflichkeit ist ja ein uraltes Thema. Nicht nur in Euopa. Warum musste Knigge sein Buch schreiben? Was waren die Ritter? Rüpel
Da gab es auch schon einen Kniggevorläufer.
Das Problem der Rüpelianer liegt in den Gesellschaftsschichten. Und da sind die Eliten vielfach keine positiven Vorbilder. Leider.
Bald wird vermutlich eine neue Edikettenliteratur erscheinen.
Autorüpel hatten wir schon. Radfahrerrüpel sind aktuell.
Ich fahre Motorrad.

von Anonym | 18.10.2012 10:10 Mir fallt bei diesem Thema eingentlich nur der eine Satz ein:
Jeder alte Ochse vergißt nur allzu schnell, dass er selbst mal ein Kalb war.
Ich will damit sagen, dass es in jeder Generation fast die gleichen "Probleme" gab und geben wird. Wenn ich (73 Jahre) jungen Menschen verbindlich und nicht belehrend begegne habe ich noch immer das gleiche Verhalten von Ihnen erfahren.
Was mögen aber junge Menschen und Kinder denken, wenn sie hören, dass ihre Kita in einem Wohngebiet als störend empfunden wird? Vielleicht sogar von Personen, die sich u.U. jedes Jahr eine Kreuzfahrt oder mehrere Urlaubsreisen leisten können.

von Birgit K. | 18.10.2012 10:08 Ich erlebe in der letzten Zeit mehrfach unhöfliches Verhalten.
Unarten, wie Einkaufs-Plastiktüten auf Sitzplätzen an Haltestellen abzustellen und keinen Platz zu machen für Menschen, die nicht gut stehen können, selbst wenn diese höflich darum bitten.
Neu zugezogene Nachbarn, die aus unerklärlichen Gründen bis zu 20 x an Wochenenden, auch nachts, die Türen im Haus heftig zuknallen. Spricht man sie höflich an, bekommt man patzige Reaktionen.
Vor allem finde ich es traurig, dass man ständig den Eindruck vermitteln sollte, stets gut gelaunt und topfit zu sein, weil Krankheit und Behinderung Angriffsflächen bieten statt dass sie auf Empathie und Rücksicht stoßen.

von Schirog | 18.10.2012 10:06 @ Hoppetosse - ich denke, Sie hatten es mit einem höchst bedauernswerten, völlig verdrehten Herren zu tun. Wahrscheinlich war das nur die Spitze des Eisbergs, solchen Herrschaften ist vieles zuzutrauen. Wahrscheinlich ist auch, dass er einer der vielen Mitbürger ist, die keinerlei Freunde haben (das grassiert). Da fragt man sich doch, ob da nicht Hopfen und Malz verloren ist...

von Anonym | 18.10.2012 10:04 Ich kann Frau Wolf nur zustimmen. Ich selbst bin (erst) 35, ärgere mich aber enorm daüber, dass die Nachbarskinder ncht grüßen können. Unsere Kinder müssen es halt nicht mehr lernen... Kommentar eines Vaters: Wenn er nicht reden/antworten möchte, muss er auch nicht reden/antworten. Meine französischen Freunde wundern sich nur immer, warum die Kinder nicht grüßen. In Frankreich ist das ganz anders.
Aber man selbst kann ja nur versuchen, es besser zu machen und hoffen, dass die eigenen Kinder nich auch so werden durch den negativen Einfluss der Gesellschaft. Es ist auch komisch, warm hier die Jugendlichen und jungen Erwachsenen so cool sein müssen. In Schweden hatten sogar 20jährige junge Männer ein Lächelfür unsere kleine Tochter übrig. Hier erlebe ich das nur selten.

von Hans-Jürgen Martin | 18.10.2012 10:01 Übrigens:
Zur Höflichkeit gehört auch, andere ausreden zu lassen und NICHT ständig zu unterbrechen.

Das sollten WDR-Redakteure endlich lernen.

von Maria R. | 18.10.2012 10:00 Der Schluss: Jung = Gesund und braucht keinen Sitzplatz ist aber oft auch schlichtweg falsch. Ich zum Beispiel bin Mitte 20 und leiide an einer chronischen Hüfterkrankung und wurde schon desöfteren unfreundlich angesprochen, wenn ich nicht aufgestanden bin.

von Hoppetosse 2 | 18.10.2012 10:00 Rüpel sind meines Erachtens aber auch viele Mitarbeiter in Verwaltungen. Das Dienern nach oben und Treten nach unten hat auch wieder Hochkonjunktur.

von Stephan Walleck | 18.10.2012 10:00 Guten Morgen,

meiner Meinung nach liegt die Zunahme von schlechtem Benehmen an der mangelhaften Vorbildfunktion von uns allen. Das schlechte Benehmen ist in allen gesellschaftlichen Schichten anzutreffen und dadurch beinahe hinnehmbarer Alltag. Selbst in dieser Sendung haben sich nicht alle Menschen ausreden lassen, was aber nicht weiter verwundlich ist wenn das schon durch unsere politischen Vertreter vorgelebt wird.

von M. | 18.10.2012 09:58 Unhöflichkeit im Gespräch gehört auch mit dazu...man braucht sich nur die Talks in Tv ansehen...jeder unterbricht jeden rücksichtslos...aber macht mein Nachbar auch

von Hoppetosse 2 | 18.10.2012 09:58 Guten Tag Schirog 09:51

Ich glaube, der Mann hat gar nicht verstanden, was ich ihm sagen wollte. Vielleicht denkt er, die Vierersitze sind wirklich für Leute da, die es etwas "bequemer" haben wollen. ;-)
Zwei junge Frauen, die meine Bemerkung mitgekriegt hatten, haben sich totgelacht.

von Tänker | 18.10.2012 09:58 tue gutes denen die dich hassen...

liebe den Nächsten wie dich selbst...

mehr wissen zuerst mal Bibel lesen

und danach evtl. viele andere Bücher
und nicht umgekehrt,
denn irgendwann kommt der Sensemann,
der sich zuvor nicht anmeldet und man hat
das tollste Buch verpasst.

Wohl dem der ein lebendiges Gewissen hat.

OH HAPPY DAY.

von Linda | 18.10.2012 09:55 Wenn man eine Ursache (Schuldigen) sucht, dann wird man bei sich selber doch am ehesten fündig. Die Rücksichtslosigkeit sich selber gegenüber ist die Ursache allen Übels. Ein Raucher z. Bsp. schadet in erster Linie sich selber, warum sollte er auf andere Rücksicht nehmen? Familienreiche Nachbarn, die Montags-Sonntags ihre Kinder und deren Freunde ohne Rücksicht auf ältere Nachbarn im Garten (nicht auf der Straße) in einer Lautstärke brüllen lassen, dass die sich nur noch im Haus aufhalten können, bekommen das ganz sicher eines Tages auf irgend eine Art von ihren eigenen Kindern zurück. Und so gibt es viele Beispiele. Das ist nicht Egoismus, das ist eine Form von Selbstzerstörung. Die 68er haben es ganz anders gemeint, als die heutigen Menschen es tun. Freiheit war gestern, heute ist brutale Selbstdurchsetzung das, was unter Freiheit verstanden wird. Dass das seit ca. 20-25 Jahren der Normalzustand ist in der BRD, ist kein Zufall.

von Robert Käuper | 18.10.2012 09:55 Ich finde es doch sehr vermessen wenn in der Sendung "mangelnder Knigge" mit dem Anstieg beim Mobbing so in Relation gebracht wird, dass angedeutet wird, dass mehr Knigge weniger Mobbing mit sich bringe. Knigge macht Mobbing bestenfalls nur schwerer nachweisbar, da man seine Mobbingmethoden nun vollends auf "Hinterfotzigkeit" (wenn Sie ein besseres Wort dafür kennen, Danke im voraus) ausrichtet. Und für soviel Tiefgang im Umgang miteinander sind diese oberflächichen Kniggefreunde anscheinend nur blind.

von Manuela Wegner | 18.10.2012 09:54 Ich habe eben im Auto den Anfang Ihrer Sendung gehört und wollte nur - bezogen auf das Bsp. in der Strassenbahn - loswerden, dass es m.E. nicht hilft, die Leute auf ein Fehlverhalten aufmerksam zu machen, sondern nur mit guten Beispiel voranzugehen. Auch ich gehe ganz automatisch in eine Verteidigungshaltung, wenn mich "ein Fremder" kritisiert. Aber wenn neben mir eine Person, für eine Schwangere aufsteht, dann würde ich denken "Das hättest du ja auch machen können."
Freundliche Grüße

von bejoma | 18.10.2012 09:54 Deutschland auf dem Weg zu einer Rüpelgesellschaft ? die sind wir doch bereits!

von U. Becker | 18.10.2012 09:52 Guten Morgen zusammen, in Gesprächen mit jungen Erwachsenen, die gerade ins Berufsleben starten bzw. gestartet sind habe diese mehrfach bemerkt, dass gerade die rücksichtslosen, unhöflichen Mitbewerber bevorzugt werden bzw wurden! Offensichtlich bevorzugen Chefs Mitarbeiter, die mehr Ellenbogen einsetzen oder mehr "Biss" haben! Schöne Grüße in die Runde, U.Becker

von Schirog | 18.10.2012 09:51 @ Hoppetosse

Das ist schon verschärft dickfällig. So ein bewußt unsoziales Verhalten ist jedoch von gedankenlostem, unbewußtem Fehlverhalten zu unterscheiden.
Ich bin übrigens für die Wiedereinführung der Prügelstrafe, für Leute, die Ihren Müll in die Natur schmeißen.

von Hoppetosse 2 | 18.10.2012 09:47 Erst gestern habe ich in der Bahn erlebt, wie ein gut angezogener Mann im besten Alter (vermutlich Berufspendler wie ich) seine verschmutzten Schuhe auf dem gegenüberliegenden Sitzpolster parkte und einen Sandhaufen kreierte. Als er aufstand, um auszusteigen, habe ich ihn gefragt, ob er nicht etwas vergessen hätte. Auf sein Kopfschütteln entgegnete ich:"Ich meine die Reste ihrer erfolgreichen Schuhputzaktion ..."
Ein solch schlechtes und rücksichtsloses Benehmen, das man leider tagtäglich erleben kann, ärgert mich sehr, aber meistens sage ich lieber nichts.

von Petra | 18.10.2012 09:47 Mein Trick- wenn ich will das mann höflich zu mir ist- bin ich es von meiner Seite aus auch. Und das Ergebniss- alle Seiten sind Glücklich und zufreieden.

von Gereon Olbrisch | 18.10.2012 09:47 Ich wundere mich überhaupt nicht, dass die Gesellschaft verroht. Sie spiegelt dadurch das Verhalten vieler Politiker. Gerade aus der CDU habe ich randgruppenfeindliche Äußerungen gehört (zB ""Rumänische Arbeiter kommen, wann sie wollen, und gehen, wann sie wollen, und sie wissen nicht, was sie tun": Jürgen Rüttgers; "Die Erhöhung der Hartz IV Sätze ist ein Konjunkturprogramm für die Tabakwaren- und Spirituosenindustrie": Philipp Mißfelder). Wenn Politiker solch schlechte Beispiele geben, kann man sich nicht beschweren, wenn Menschen sich daran orientieren.

von Monika Wolf | 18.10.2012 09:46 Schon die kleinen Kinder lernen nicht mehr, ein Gegenüber wahrzunehmen:
- Sie grüßen nicht, selbst wenn sie einen vom Sehen kennen und man sie zuerst gegrüßt hat.
- Sie quetschen sich an (bekannten und fremden) Erwachsenen eben noch durch die Tür, auch, wenn sie einen dabei (unangenehm) berühren oder gar stoßen ...
- Sie laufen (bekannten und fremden) Erwachsenen über die Füße und stolpern dabei - aber sie gucken die Erwachsenen eher böse an, als dass sie sich selbst dafür entschuldigen.
Meiner Meinung nach müssten sie so etwas von Klein auf im Elternhaus lernen. Das tun leider nur noch die wenigsten. Leider leider bringen es ihnen aber auch die oben beschriebenen anderen Erwachsenen nicht mehr bei: DIE könnten ja auch sagen „Hallo, Katrinchen, wolltest du mir nicht auch `guten Tag`sagen? Hast du mich nicht gesehen?“ oder „Du hast mir eben weh getan, als du . . . „
Es sind übrigens die ENKEL der 68er!

von Gerhard Pausch | 18.10.2012 09:44 Eigenartigerweise erfahre ich in den neuen Bundesländern, besonders Thüringen, die Höflichkeit und Rücksichtnahme, die ich hier vermisse. Und das nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Jugendlichen, die nach der Wende geboren wurden. Stichwort: Erziehung.
In dem Fitnessclub, den ich regelmäßig besuche, ernte ich erstaunte Blicke, wenn ich grüße. Meist grüßen nur die Älteren zurück.

von E. Sonnen | 18.10.2012 09:44 Hier werden die Jahre durcheinander gebracht.

Gerade die 50-60jährigen sind doch die ersten Kinder, die die antiautoritäre Erziehung genießen durften.
Die Menschen über 70 kennen noch die "alten" Erziehungsmethoden, sie kennen Werte und Dankbarkeit. Und die sind sehr traurig.

von Ruth Schumacher | 18.10.2012 09:44 Guten morgen, wir haben gelernt zu nehmen, aber kaum zu geben. Aber wir können es ändern. Wenn wir wollen, wenn wir wissen, wer WIR sein wollen. Viele Gruesse Ruth Schumacher

von Helmut Weigt | 18.10.2012 09:42 Guten Morgen!
Wir sind nicht "auf dem Weg" - wir sind mitten drin in der Rüpelgesellschaft. Das Phänomen ist nicht neu. Ich stelle fest, das auch alte Menschen Rücksichtslosigkeit als Überlebensstrategie auswählen mußten: in der Straßenbahn, an der Ladenkasse, im Theater. Die "heiße Schlacht am kalten Buffet" hat inzwischen alle Lebensbereiche erfaßt. Die Wirtschaftskrise verschärft sich - der Kampf "jeder gegen jeden" auch. Die Verwahrlosung der Gesellschaft wird weiter zunehmen.

von Jack | 18.10.2012 09:41 Die Eindruecke der ersten Anruferin und denen von einigen anderen ist mir ebenfalls aufgefallen. In Deutschland stehen in den oeffentlichen Verkehrsmittel extrem wenig Menschen auf, um Aelteren, Schwangeren oder Behinderten Platz zu machen. In London ist mir mal aufgefallen, dass selbst in der stets ueberfuellten U-Bahn wesentlich oefter aufgestanden und der Platz angeboten wird, auch von Jugendlichen, die hier gemeinhin als "integrationsunwillig" bezeichnet werden. . Ich glaube jedoch nicht, dass dies eine Schuld der 68er ist. In England und auch in den USA ist man im Umgang miteinander generell hoeflicher. Dieses 68er Schuldbild wird ja oft von Menschen benutzt, die man ruhigen Gewissens als reaktionaer bezeichnen kann und dass Reaktionaere im alltaeglichen Umgang jetzt allzu hoeflich sind, kann man nicht behaupten. Aber auch da liegt die Schuld bestimmt bei den 68ern....

von Christian | 18.10.2012 09:41 In Gesprächen stelle ich immer häufiger fest, dass die andere Seite nicht mehr zuhört, sondern einfach weiterredet oder einem in's Wort fällt. Und letzten Endes gewinnt der Lautere.
Desweiteren fehlen auch immer häufiger solche Gepflogenheiten, das man sich vorstellt, wenn man irgendwo neu einzieht. Ich wohne in einer kleinen Hausgemeinschaft mit 4 Partien. Und da fällt es doch schon unangenehm auf, wenn sich plötzlich jemand Fremdes im Haus aufhält.

von harry S. | 18.10.2012 09:40 Hallo zusammen,

..... leider gibt es die Tendenz zur Unhöflichkeit.

Höflichkeit kommt sicherlich auch von einer Höflichen Umgebung und Erziehung heraus zusatande.
Für mich ist Höflichkeit nicht das stark verbreitete "einen schönen Tag noch". Hierbei handelt es sich um eine Sprachhülse, oftmals wird man z. B. bei einem Kassiervorgang nicht einmal wahrgenommen.
Höflichkeit ist für mich auch u.a. das Wahrnehmen und Achten der Mitmenschen.

von Anonym | 18.10.2012 09:40 Der Erste ist der Beste.
Der zweite ist immer der Gute.

Der Verlierer ist immer der Erste Gute.

Wer alles hat und haben will,
weiß nicht was gut ist.

Im Guten ist immer noch veränderung.

von Weingeist | 18.10.2012 09:39 Georg Schramm.
Wenn das grüne Kleinkind sagt: »Papa, du Arschloch«, dann lautet die korrekte Antwort: »Oh, oh, oh wir haben doch ausgemacht, dass Du Karl-Heinz zu mir sagst.

von Andreas Giermann | 18.10.2012 09:39 Hallo und guten Tag,
oft rege ich mich über Ungerechtigkeiten und unverschämtem Benehmen auf (z.B. von AutofahrerInnen, MP3-Player und Handygebrauch im öffentlichen Raum, Massentierhaltung).
Ich merke aber auch, dass ich mich auf die Rücksichtslosigkeiten der Menschen sehr fokusieren kann, so dass ich mich davon gefangen fühle. Und das tut mir nicht gut. Hier suche ich nach einem Weg irgendwie konstruktiver mit Kritik am Verhalten anderer umzugehen.
Walter Leo

von Schirog | 18.10.2012 09:38 Kürzlich hörte ich von der Unterscheidung vom Menschen, die umsichtig leben - hier genannt Geister - im Gegensatz zu Menschen, die mit dem Strom schwimmen und nicht raffen, was um sie herum geschieht - hier genannt Gespenster. Was für eine heitere Betrachtungsweise !!!
Jetzt fühle ich mich permanent umgeben von Gespenstern...

von Tänker | 18.10.2012 09:35 Guten Morgen.
Fast schon albern die Themenfrage,aber gut das man darüber redet..Wie lerne ich eine Fremdsprache,doch nur durch lernen von Vokabeln,wie rechnen durch büffeln.
Wie Anstand,Takt-,Mitgefühl,Respekt,Achtung, Mitmenschlichkeit?durch Eltern,Politiker...die dies vorleben, aber ich kann nur etwas vorleben,was ich zuvor wiederum von gewissenhaften,erwachsenen Mitmenschen lernte.
Wenn Heute an erster Stelle nur noch materielle Werte den Wert eines Menschen bestimmen,ist doch klar das der"ungelernte"Mensch, Akademiker usw.dieses Ziel egoistisch verfolgt,mit allen negativen Folgen für seine Mitmenschen.
Die größte Gefahr für die Menschheit ist der Mensch der keine Priorität über sich anerkennt,der denkt,dass sein Handeln ohne endgültige Folgen bleibt.
Die Bibel ist die perfekte Anleitung für das Leben mit Qualität auf diesem Globus,lesen und danach handeln.
Der Mensch erntet was er sät.
Die Abnormalität wird zu Normalität erklärt (Treu=Doof)
Es gibt nichts gutes,außer du tust es.

von Barbara Jung | 18.10.2012 09:35 Meiner Meinung nach ist das schlechte Benehmen ein Mangel an Erziehung, die den Kindern im Elternhaus zuteil wird. Man kann ja beobachten, welche Freiheiten den Kindern heutzutage zugestanden werden, dass die Eltern keineswegs ihre Kinder zur Rücksichtnahme im Umgang mit anderen Menschen ermahnen. Und der Gesetzgeber gibt ihnen ja Recht, dass Kindergeschrei jederzeit und an jedem Ort hinzunehmen ist. Wie sollen sie dann Rücksichtnahme lernen?

Freundlichen Gruss
Barbara Jung

von M. | 18.10.2012 09:34 es herrscht eine zunehmende Menschenfeindlichkeit, die m.E. durch WUT auf politische Verhältnisse /Geldpolitik entstanden ist

von Weingeist | 18.10.2012 09:33 Drängeln an der Kasse? Spätestens bei der Bundeswehr lernt man "80 cm Abstand".

von Somebody | 18.10.2012 09:32 @Schirog:

Genau richtig!

Allerdings kommen die "Glücklichen" der Gesellschaft, die allen auf den Nerven herum trampeln, erst dann auf den Gedanken, dass ihr Verhalten falsch sein könnte, wenn sie selbst mal auf der Seite der "Unglücklichen" stehen.
Es fehlt der Einblick in die Erfahrungswelten anderer. Durch Eliteeinrichtungen und Abschottung fehlt die Sozialisation mit dem "Normalbürger".

von E. Sonnen | 18.10.2012 09:30 Die 70-er Jahre beendeten die autoritären Erziehungsmethoden.

Heute wird im Kinderzimmer diskutiert, in der Disco mit Alco werden dann dem sich bis dahin angesammelten bzw. verhinderten Frust und den Agressionen freien Lauf gelassen.
Zuviel Anti ist immer ein Anti zuviel.

Heute verdrücken sich die Jugendlichen in eine virtuelle Welt mit vielen Freunden in allen Ländern, also im Grunde auch virtuell.
Stört man so ein Steifftierchen mit Knopf im Ohr und glasigen Augen, wird man keineswegs mit Dank überschüttet. Im Gegenteil.
Leider sind ihnen heute die einfachsten Höflichkeitsformeln nicht bekannt, denn den Eltern wurden sie ja bereits aberzogen.

Und die Großeltern, die es den Kindern noch vorleben könnten, sind weit weg. Die werden höflich aus dem Leben der Enkelkinder hinausgebeten.

Die Familien brechen zu schnell auseinander, die Gene der Wertschätzungen verkümmern.

Auch ein Feld für die Hirn-Forschung: Werte wiederfinden und erhalten.

von Katja Fellmann | 18.10.2012 09:29 Ich lebe seit 3 Jahren in Frankreich und habe hier -auch in der Generation der 30 jährigen- einen überaus höflicheren Umgang miteinander festgestellt:

Grundsätzlich wird "Guten Tag, die Dame/der Herr" gesagt, wenn man einen Raum betritt

Wenn Gäste zu Hause oder im Restaurant bedient werden, kommen znächst die Frauen dran, dann die Männer

Wenn 2 Beillenträgee sich mit den obligatorischen Küssen begrüßen, nimmt entweder der Mann oder der /die jüngere die Brille ab

Im Supermarkt wird grundsätzlich gewartet, bis der Kunde, der an der Reihe ist, seine Einkäufe eingepackt hat, wenn dieser nicht so schnell wie de Kassierern ist, wird eben gewartet.

Im Allgemeinen finde ich die Franzosen im Gegensatz zu den deutschen sehr viel höflicher

von Somebody | 18.10.2012 09:28 Politik und Wirtschaft sorgen für mehr Druck auf den Bürger.

Dieser schlägt auch auf das Verhalten der Bürger untereinander durch.

So einfach ist die Erklärung.


PS: Was haben die 68er damit zu tun? Wo wird denn seit ca einem Jahrzehnt noch erzogen? In der Hatz dieser Tage haben weder Eltern (wg des Broterwerbs), noch Lehrer im weiteren Sinne (zB wg G8, Stofffülle in der Ausbildung, Bachelorstruktur) die Gelegenheit den Nachwuchs zu erziehen.

von beobachter | 18.10.2012 09:25 Profit-Gier ? Na klar --- die " Großen " machen es vor und die " Kleinen " rennen hinterher. Man braucht sich nur die Zustände auf der Straße beim Autofahren anzuschauen. Manchmal muß man schon fürchten aus dem Auto gezerrt zu werden wenn man nicht schnell genug fährt oder an einer roten Ampel hält. Links abbiegen traut man sich kaum noch. Dann--- die Zustände im Supermarkt seit Einführung der Scanner-Bänder. Das ist ein regelrechtes Formel 1 Rennen geworden und ich wundere mich manchmal daß ich nicht noch einen Tritt nach dem Einpacken der Ware in den Einkaufswagen erhalte. Hat man nicht gleich das passende Geld zu Hand wird durch unmissverständliche Gestick gedrängt und signalisiert --- Zeit ist Geld. Ellbogen und freche flache Sprüche sind Trumpf !

von Schirog | 18.10.2012 09:24 "Was Du nicht willst, was man Dir tut, das füg' auch keinem anderen zu".

Wenn die Menschen begreifen könnten, dass die Welt ein besserer Platz wäre, wenn sie allein nach diesem Grundsatz leben würden. Aber das scheint zu schwer zu sein.

von GeKKo | 18.10.2012 09:23 Lieber Rolf | 18.10.2012 09:08,
bin Ihrer Aufforderung gefolgt:
An die eigene Nase gefaßt.
Und nun?
Sollten Sie meine Zeilen nicht verstanden haben:
Lesen Sie doch einfach noch einmal.

von Eifelwanderer | 18.10.2012 09:23 FORTSETZUNG: ...(z.B. zur Seite gehen, ausweichen, wenn ICH mit dem Rad auf dem Gehweg fahre, weil es für MICH bequemer ist, vom Trottoir auf die Fahrbahn treten, weil es für MICH bequemer ist, meinen Blechbehälter auf dem Gehweg zu parken etc.).
Das ist das Verhalten eines BABYS und ist für das BABY-Alter völlig normal - es heißt dann primärprozesshaftes Verhalten.
Behalten das Erwachsene bei, heißt es sekundärprozesshaftes Verhalten und ist nicht mehr normal oder gesund, sondern als schwere narzisstische Störung eine schwere Krankheit. (Vgl. Alice Miller, "Das Drama des begabten Kindes", "Am Anfang war Erziehung" und "Du sollst nicht merken" - auch nach 40 Jahren hochaktuell!)
Kann es also sein, dass viele von uns psychisch einfach nicht mehr erwachsen werden?
Und dass das so vielen von uns so geht, dass DAS dann die Norm, also "normal" zu werden droht?
Und falls dem so ist: WAS ist zu tun...?
Völlig unsinnig ist , das den 68erInnen anzulasten: Eine dumme und indolente Unterstellung

von Manfred Berger | 18.10.2012 09:19 Ich beobachte seit den 70er Jahren, dass die Höflichkeit schon in der Kultur keinen Stellenwert mehr hat. Denken wir nun, wie die "Kommissare" der populären Krimis aus ihrer vermeindlich starken Position mit ihren "Kunden" umgehen. Dass dieses seit Jahrzehnten anhaltende Verhalten Auswirkungen auf die breite Öffentlichkeit hat, ist doch nicht verwunderlich.

von Herr Müller | 18.10.2012 09:17 Schönen Dank, Anonym 09:08, ich dachte schon, heute wirds eine Auflistung von "Rüpelgeschichten". Es geht doch um die These von der 68er- Erziehung. Bin mal gespannt.

von Eifelwanderer | 18.10.2012 09:15 Ich habe das Buch von Herrn Schindler gelesen und teile sowohl seine Beobachtungen als auch seine Einschätzungen.
Überdies erleichtert es mich!
Denn in der Tat passiert es mir, dass ich als "Querulant" oder zumindest als "verschroben" beschimpft und bezeichnet werde, wenn ich all die asozialen Flegelinnen und Flegel offen bekämpfe, die die Geh- und Radwege, Busse und Bahnen, Aufzüge etc. bevölkern.
Ich will mich nicht mit Beispielen aufhalten, sind diese doch sonder Zahl.
Allerdings ist es natürlich ausgemachter Unsinn, das Phänomen "den" 68erInnen anzulasten, denn asoziale FlegelInnen finden sich mitttlerweile in jedem Lebensalter, in jeder sozialen Schicht, in beiden Geschlechtern und in allen Gegenden und Regionen.
Ich habe da eine Theorie:
Die asozialen FlegelInnen empfinden sich selber ja weder als asozial noch als kriminell: Sie denken/empfinden ja nur:
Wenn ICH hier komme, müssen alle anderen mich wärmen, füttern, säugen, wickeln und tränken (z.B. zur Seite gehen, ausweichen

von DaWi | 18.10.2012 09:10 Wenn der Togokaffetrinker, seinen Becher lässig fallen lassend, über die Vermüllung seiner Kommune mosert - hat der dann nur Röggeping? Was da wohl hinter steckt?? "Jedem das Seine - und mir das meiste!" Volksnah: Asi mit Laptoptäschchen.

von Anonym | 18.10.2012 09:08 Eine einzige Regel würde genügen: Das Recht des Einzelnen endet dort, wo das Recht des Anderen beginnt. Man behandele andere so, wie man selbst gern behandelt würde. Mit Respekt und Achtung, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft. Ich drücke anderen weder meinen Musikgeschmack, noch meine Privatgespräche oder meine schlechte Laune auf und erwarte das Gleiche umgekehrt.

@Herr Müller
Doch, "eine Tracht Prügel" schadet jedem, wie man Ihrem Kommentar ja deutlich entnehmen kann. Es redet nur der Ansicht, dass der Stärkere sich mit Gewalt durchsetzen kann, das Wort. Aus so etwas resultiert nur Angst, aber keine wahres Verständnis, warum man Rücksicht nehmen soll. Und diese Angst wird sich genau in dem äußern, was eigentlich vermieden werden soll, nämlich in Gewalt gegen noch Schwächere und sinnlose Aggression. Grenzen setzen kann man auch ohne Prügel und Rücksichtnahme und Respekt entwickeln sich dann, wenn man selbst stets ernstgenommen und mit Respekt behandelt wurde.

von Rolf | 18.10.2012 09:08 @GeKKo | 18.10.2012 08:55
"Wer ist nur auf die 'Idee' gekommen,
'Kavaliersdelikte' in eine Reihe mit illegaler Nutzung des
'Behindertenparkplatzes' zu stellen..."

Was wollen Sie dem WDR denn jetzt schon wieder unterjubeln? Fassen Sie sich mal lieber an Ihre eigene Nase.

von GeKKo | 18.10.2012 09:06 Warum nur Knigge?
Das erinnert mich an extreme Steifheit, Schlips, Kragen, Vatermörder ...
Eine der minimalen Entwicklungen bei WDR5 ist, die 'Forumsregeln' nicht mehr 'Knigge' zu nennen. Und dann solche Sendung heute ...

Dabei war Adolph () von Knigge Werten wie Aufklärung, Humanismus, Ethik verbunden.
Die heutige Knigge-Gesellschaft frönt jedoch eher anderen Tendenzen. So hat sie mit einem Großkonzern ein Projekt "eetikette" aus der Taufe gehoben.

Adolph () von Knigge hatte noch auf seinen Adelstitel verzichtet. Er hätte wohl eher ein Projekt 'Ethikette' aufgebaut, statt sich der angeblich modernen Pseudokommunikation anzubiedern.
Nun ja - was bringt das Geld ins Haus ...?
_

von Rolf | 18.10.2012 08:57 "..Und angenommen, man folgt der These von Klein, dass die anti-autoritäre Erziehung der 68er zu keinem guten Benehmen geführt hat.."
Waren das noch Zeiten als die grünen Kleinkinder die Ecken im Kinderzimmer zuscheißen durften.

von GeKKo | 18.10.2012 08:55 Was für eine seltsame Einleitung heute.
Merkt man beim WDR nicht mehr,
wie Sprache wirkt?

Wer ist nur auf die 'Idee' gekommen,
'Kavaliersdelikte' in eine Reihe mit illegaler Nutzung des
'Behindertenparkplatzes' zu stellen.

Die 'Behinderten' sagen:
Wir sind nicht behindert,
wir werden behindert.

Ich entsinne mich an einen Mann im Rollstuhl, dessen Auto
auf dem Behindertenparkplatz zugeparkt worden war.
So mußte er mit dem Rollstuhl durch den Regen zu seiner
Abschlußprüfung - was ihm eine fast tödliche schwere
Lungenentzündung einbrachte.
Nicht verwunderlich - im Rollstuhl ist der Kreislauf nicht
so rege wie bei Leuten, die ihre Füße benutzen dürfen.

Die Stinkeblechdreckschleuder unberechtigt auf einem
'Behindertenparkplatz' abzustellen - das hat absolut
NICHTS mit 'Benimm' oder 'Knigge' zu tun.

Nicht ohne Grund ist das strafbewehrt.
Mehr zum Thema im lesenwerten Artikel bei Wikipedia
oder via IXQUICK - siehe:
http://www1.wdr.de/themen/digital/google152.html
_

von Kombination von Blödheit und mangelnder Achtsachkeit | 18.10.2012 08:54 Die Kinder der 68er Generation sind Erwachsen und haben mittlerweile größtenteila gelernt sich sozial zu verhalten. Die aktuellen Jugendlichen fallen durch "unhöfliches" Verhalten schon eher auf. Das Jugendliche negaitiv auffallen war schon immer so. Durch soziale Kontrolle wurde das in der Vergangenheit aber in Grenzen gehalten. Übertriebene soziale Kontrolle finde ich genau so falsch wie keine.

Ich stelle bewusstes und unbewusste Gleichgültigkeit den anderen gegenüber fest. Es gibt den Drängler auf der Autobahn, der agressiv, bewusst nötigt aber auch den, der kein Gefühl für ein ausreichenden Sicherheitsabstand hat.

Wennn ich im Supermarkt von jemandem mit mangelden Deutschkenntniussen mit "Wo du Zwiebeln her?" angesprochen werde, finde ich es unhöflich wenn der Tonfall dann auch noch nicht die geringste >>> Fortsetzung unten >>>

von Kombination von Blödheit und mangelnder Achtsachkeit | 18.10.2012 08:54 Fortsetzung von oben <<< Freundlichkeit erkennen lässt. Ich habe noch gelernt: "Entschuldigen Sie bitte, darf ich Sie fragen, wo Sie die Zwiebeln gefunden haben? Manchmal frage ich tatsächlich so. Es versteht niemand - die benutzten Worte sind unbekannt.

Wenn im Ruhewagon des ICE, der keine Repeater hat um das Handytelefonieren nicht zu unterstützen und mit einem durchgestrichenem Handy-Symbol auch eindeutig so gekennzeichnet ist, angebliche "Bildungsbürger" lautstark dummes Zeug in den Hörere brüllen, obwohl direkt daneben jemand schläft, ist das eine Kombination von Blödheit und mangelnder Achtsachkeit.

Es gibt keine positive, angemessene soziale Kontrolle, die fehlgeleitetets soziales Verhalten korrigiert. Das fehlende Gemeinsame und Verbindendende ist die Ursache dieser Gleichgültigkeit. Wie soll ich auf jemanden einwirken, der kein Verstand, keine Bildung oder keine Sprachkenntnisse hat?

von GeKKo | 18.10.2012 08:54 Mehr als 'rüpelig' empfinde ich,
daß der WDR mittels massiver Werbung
für das Gesichtsbuch Vorschub für die
Ausforschung durch den börsennotierten
Großkonzern Fakebuck leistet.
Während das Falschparken auf 'Behindertenparkplätzen'
in diesem Lande strafbewehrt ist, ist dem Datenschutz
noch immer wenig an die Hand gegeben, Sinnvolles
durchzusetzen.
Wollte der WDR dieses Falschparken verharmlosen,
in dem das in einem Zug mit Kinkerlitzchen erwähnt wird?
Datenmißbrauch wiegt ebenso schwer.
Wie schnell ist eine Karriere durch Indiskretion beendet ...

Hinsichtlich der Drängelei in Bäckerei, Supermarkt
zitiere ich gerne den Schwarzen Humor aus 'Unterhaltung
am Wochenende' (WDR5):
Wenn da mal wieder so ein Rentner es eilig hat,
lasse ich ihn vor - mit den Worten:
"Ich verstehe - Sie haben ja nicht mehr so viel Zeit."
Wie man sieht läßt sich mit Verständnis Knigge umsetzen.
_

von Herr Müller | 18.10.2012 08:52 Endlich spricht jemand mal Klartext! Wir brauchen im Rattenrennen jeder gegen jeden keine weichgespülten, gewaltlos erzogene Memmen! Wozu soll denn diese lächerliche Achtsamkeit und Respekt gegen Kinder eigentlich noch führen, und daher freue mich, dass die bewährten Erziehungsrezepte dann doch richtig gewesen sind: Ab und zu eine Tracht Prügel hat noch niemandem geschadet und zur Not gehts dann ab in die Besenkammer in die Einzelhaft.




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