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von Anonym | 10.10.2012 10:57
Jetzt ist der WDR entlarvt!
Auf den Unsinn auf Youtube darf hingewiesen werden.
Wer auf ixquicken schreibt ...
http://www1.wdr.de/themen/digital/google152.html
Aber von dem Unsinn auf Youtube möchte ich abraten.
Reine Zeitverschwendung.
Richtig ist, dass Deutschland die kleinen Länder an die Wand fährt. Und dabei noch dicken Reibach macht.
Die Gelder für die Fonds werden zu NULL Zinsen aufgenommen. Ethisches Handeln einer Bundesregierung sieht anders aus! Ich vermute: Darüber wurde gestern nicht gesprochen - nicht offiziell und hinter den Türen wohl auch nicht.
So kann ich nur begrüßen, dass jemand vom Vorstand Der Linken an den Demonstrationen gegen den Besuch von Frau Merkel teilnahm.
Frau Merkel hat nicht mehr als eine Geste von Hochherrschaftlichen gezeigt.
von Peter Gedöns | 10.10.2012 10:56
Seit dem man in den meisten Sozialwissenschaften die unreflektierte und schnell herangezogene Opferrolle überwunden hat, ist es auch wieder zulässig zu sagen , und das zeigen auch eine Vielzahl von Untersuchungen, zu sagen, dass grundsätzlich gilt:
Jedes Volk bekommt genau die Regierung, die es verdient. Dahinter steckt die Aussage, dass wenn ein Volk von grunde auf Korrupt ist, sind es auch und erst rcht ihre Eliten. Dazu brauch man sich nur die Listen zur internationalen Korruption anschauen, komsicherweise schneiden Länder wie Dänemark zB da viel besser ab als GR.
von Marianne Petrick | 10.10.2012 10:55
Ohne unisono MedienVerlautbarungen in Orientierung nach der eigenen Schleimspur würde A.Merkel nicht den Weg zu einer verlockenden K-Politik finden. Ohne ihr eigenes Gehalt zu schmälern, macht sie auf Kosten der Menschen im €-Land vollmundige Schwüre für Griechenland. Bisher waren Banken die €-Empfänger. Wir alle zahlen für die €-Diktatur.
Zinseszins Mrdäre kassieren mit weniger als 1 Lidschlag mehr gewissenloses Geld als 1 H4 Mensch im Jahr. Genau in 6 Millisekunden, in 1/3 Lichtgeschwindigkeit.
Medienmacher werden bis zum gewaltvollen Ende der €-Staaten, dem A&O des €-Desasters und der damit verbunden globalen Vernichtung der Menschen & von den Folgen der grauenvollen Menschen massenmordenden Nato-Kriege, dem weiteren, geplanten ebenso völkerrechtswidrigen Iran-Massaker, genauso betroffen werden. Die “Angelegenheiten“ können sie dann nicht mehr löschen. Was für ein blutiger Horror. Und sie werden alle geschwiegen haben, alle. Geschätztes, übereinstimmend freies PresseTeam
von Ouzo | 10.10.2012 10:50
Es gibt doch diese schöne Werbung für einen griechischen Anis-Brand. " für meine guten Freunde"
Schöner hätte man sich nicht selbst auf die Schüppe nehmen können und das auch noch vollkommen unbeabsichtigt. Das sagt mehr über die Mentalität aus als viele soziologische Studien.
von Anonym | 10.10.2012 10:50
Was ist das eigentlich für eine Frage: Hat Frau Merkel die richtigen Töne getroffen?
Sind wir hier bei der Redaktion Töne, Texte, Bilder?
Wen interessiert der Zungenschlag der Kanzlerin?
Über die Politik wird nicht wirklich geredet.
Das war wohl auch nicht beabsichtigt?
Was ist mit dem Ergebnis der EU-Untersuchung zur Sicherheit der Atomkraftwerke?
Was hat Frau Merkel zur Atomenergie in Griechenland gesagt?
Nach meiner Kenntnis gibt es dort kein AKW.
Allerdings werden 2 Forschungsreaktoren betrieben.
Griechenland soll über 165 Atomraketen verfügen.
Gibt es genug finazielle Hilfen, um deren Bewachung sicher zu stellen?
Was passiert mit dem radioaktiven Material, wenn das Land den Wachdienst nicht mehr bezahlt?
Wenn der Wachdienst zum Leben zu wenig Geld bekommt, könnte es geschehen, dass ein Handel mit dem Material aufgebaut wird, damit wenigstens ein bißchen Geld in der Kasse klingelt?
Deutschland und Griechenland haben den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet.
Wann wird abgerüstet?
von Tan Dem | 10.10.2012 10:46
Wenn der Studiogast doch so ein Vertrauen in die ach so produktive griechische Wirtschaft hat, dann ist es doch nur rational und logisch dort zu investieren, oder?
Oder hält sie etwa ihr rationales Wesen doch davon ab?
Der Gedankengang ist doch im Grunde ganz einfach.
Nur warum tuen sie es denn nicht?
Richtig, weil sie eben doch kein Vertrauen haben! So einfach ist der Gedanke!
von Steuerzahler | 10.10.2012 10:45
Über die Blauäugigkeit vieler meiner Landsleute kann ich mich nur wundern! Ich persönlich habe genug Erfahrungen über die "mediterriane" Mentalität der Griechen hier im Lande gemacht (+ einem einzigen Urlaub dort) - mit einem Wort: Heuchelei als "Geschäftsmodell" ist immanent für dieses Volk! Die griech. Gesellschaft ist durchgehend - von unten bis zur sog. Elite a-sozial. Das tägl. Leben ist auf kl. Betrügereien oder kriminellem Betrug ausgerichtet. Für die Allgemeinheit sind die Politiker die Totengräber d. Landes (von "gelegentl." Ausfällen gegen Deutsche mal abgesehen. Gleichzeitig sind die Wähler allerdings unfähig Gerechtigkeit einzufordern - sie sind einfach zu bequem oder unfähig genug Energie aufzubringen, die Dinge nachhaltig zu ändern: Es lief bisher eigentl. ja gut so.
Ihr deutsch/griech. "Wirtschaftsberater" mit seinen "Produktivvorschlägen" sollte sich mal umhören, was griech. Unternehmer wirklich wollen: aus dem gebunkerten Schwarzgeld mit der Drachme doppelt Kasse ma
von von peter+.s | 10.10.2012 10:45 man kann einen kranken nicht heilen wenn er nicht bei der therapie mithilft ! notoperationen wurden schon öfters durchgeführt ohne erfolg da der patient sich sträubt bleibt alles beim alten.
von Anonym | 10.10.2012 10:38
War das heute eine Veranstaltung der Abteilung Horch- & Guck zum Pulsmessen der Bevölkerung?
Damit Frau Merkel ihre neuen Hohlformeln testen kann?
Es beteiligen sich Diejenigen, die ohnehin nichts zu sagen haben in diesem Land. Ein flüchtiger Stammtisch in einem immer noch ziemlich flüchtigen Medium?
Wo ist der Beitrag, der auf ARD-PlusMinus hinwies?
6 Mrd hätten Griechenland die Zinserhöhungen nach den Ratingsenkungen gekostet. 60 Mrd kostet Griechenland die ach so selbstlose Hilfe seitens der Knebelfonds.
von Anonym | 10.10.2012 10:33
Schade - die guten Beiträge fehlen heute.
Im Radio wurde auch nicht Klartext gesprochen.
von von peter+.s | 10.10.2012 10:33 es liegt zuviel im argen .griechenland ist eine grossbaustelle ! solange jeder maurer und architekt seine eigenen vorstellungen über das bauprojekt hat wird es nie fertig ! die letzte anruferin sprach über ungerechtigkeiten .(rentenerin generalstochter ) hier in deutschland geht es dem kleinen mann auch nicht besser .siehe politiker, manager usw .siehe den familienvater der für ein paar euro seine familie ernähren muss (arbeitssklaven ) die gewerkschaften sind machtlos oder schlafen,der arbeitgeber und banken bestimmen unser leben !
von Klara Text | 10.10.2012 10:33
Ich kann nur die Vorlesungen von Hans Werner Sinn empfehlen, viele davon sind auf youtube abrufbar. Sie richten sich an ein breites Publikum und vertichten bewußt auf eine formale und mathematische Untermauerung, sind also auch ohne Examen in VWL zu verstehen.
@-ki, natürlich hat der gute alte Neumann, den ich noch gut aus Studienzeiten kenne , mit seinen oft knorrigen und unfreundlichen Kommentaren recht. Manche Wahrheiten sind natürlich einfach, vielleicht viel zu einfach, als dass wir sie wahr haben wollen?
Ach ja, bis Ende der 90er Jahre gab es in der griechischen Steuerverwaltung nicht einen Computer!
von Anonym | 10.10.2012 10:31
@ Anonym | 10.10.2012 10:01
Die Strafe haben die Griechen nicht verdient.
Die Griechinnen auch nicht.
von Albert Pfitzer | 10.10.2012 10:25 Primär die südeuropäischen Staaten haben in den letzten Jahrzehnten (deutlich) und auf allen Ebenen über ihre Verhältnisse gelebt bzw. leben nach wie vor über ihre Verhältnisse. Gewählt wurden in der Vergangenheit von der Mehrheit der Bevölkerungen die Parteien und Politiker, die die größten sozialen Wohltaten versprochen haben. Doch daß diese „Wechsel“ nie gedeckt waren, hat das Gros dieser Bevölkerungen - gelinde ausgedrückt - erfolgreich verdrängt. Und jetzt wollen die Profiteure dieser sozialen Wohltaten der Vergangenheit einfach (noch) nicht wahrhaben, daß diese ungedeckten „Wechsel“ offensichtlich derzeit alle platzen. Nach meinem Verständnis ist der demokratische Staat die Bevölkerung vertreten durch die von ihr gewählten Parteien und Politiker. Ergo haben die Bevölkerungen und nicht „der Staat“ - übrigens auch in Deutschland - über ihre Verhältnisse gelebt. Nur ist bei uns in Deutschland früher die Notbremse gezogen worden.
von Heinrich Hertz | 10.10.2012 10:21 Im Grunde erwartet das griechische Volk von Frau Merkel nichts Geringeres, als dass sie deren Probleme mit ihren eigenen Staatsführern löst, die aufgrund völliger Unfähigkeit und eigener Korruptheit die Finanzen im eigenen Land nicht unter Kontrolle haben. Da kann es einem schlecht werden, wenn man mit ansehen muss, wie Deutschland sich für dieses Europa mit in jeder Hinsicht weit vom Mindestprofil entfernten Ländern arrangieren muss. Wir würden uns besser miteinander verstehen, wenn wir nicht so tun müssten, als wären wir eine Familie. Der Vergleich mit Berlin und Wowereit (Föderales System), den ein Hörer gebrachte hat, ist genau dieser Unterschied. Berlin ist nicht nur Mitglied der Familie Deutschland, Berlin ist auch ein Produkt Deutschlands.
von Tänker | 10.10.2012 10:19
Hallo und guten Morgen.
Es kann nicht funktionieren, nicht nur in Griechenland nicht, nein Europaweit und überm Teich.
Weil die Balance zwischen verwaltender Bevölkerung und wertschafender Bevölkerung vollkommen aus dem Gleichgewicht ist, mit rapide zunehmender Tendenz.
Mit was sollen den Schulden bezahlt werden, wenn nicht mit zuvor erwirtschafteten weltweit verkäuflichen Gütern?
Selbst dann gerät der "Exportweltmeister" Deutschland zunehmend in extremer Schieflage,
weil... siehe dritte, vierte, fünfte Zeile!!!
Eine gute Zeit
von Anonym | 10.10.2012 10:16 Im Fernsehen ist von Griechen berichtet worden, die sich eine Blindenrente erschlichen haben und Taxi fahren. Was ist aus diesen Gaunern geworden?
von Thilo | 10.10.2012 10:10
In vielen europäischen Euroländern, nicht nur in Deutschland, fragen sich Politiker und Bürger, warum sie eigentlich Griechenland weiter stützen sollen, wenn die Griechen weiter keine Steuern zahlen/ eintreiben wollen.
Ja, in Griechenland erleiden gerade sehr viele Menschen drastische finanzielle Einschnitte. Das ist hart und müssen die Griechen selbst in Ordnung bringen (Steuern zahlen und eintreiben = genug Geld gegen Schulden und Armut)! Aber in einigen der neueren Euroländern liegen die durchschnittlichen Grundeinkommen 2/3 unter dem der Griechen. Diesen Europäern kommt es doch wie Hohn vor, wenn die Griechen dafür protestieren, dass die anderen Euroländer gefälligst dafür sorgen sollen, dass Kredite weiter günstig fließen, so dass Griechenland weiter ohne echte Reformen weiter weit mehr Geld ausgeben kann, als es einnimmt. Das ist keine Solidarität, die da eingefordert wird; das ist schlicht dreist und unverschämt!
Europa muss geschlossen gegen Steuerhinterziehung vorgehen!
von -ki | 10.10.2012 10:06
Nachtrag:
gestern auf Phoenix:
Frage: "Weil die griech. Finanzämter nicht funktionieren?"
Prof. Manfred Neumann: "Weil man in Griechenland nicht will, dass sie funktionieren. Es fehlt in Griechenland Kooperationsbereitschaft. Das ist ein Grundproblem in der griech. Mentalität."
von -ki | 10.10.2012 10:06
Das größte börsennotierte griechische Unternehmen ist die Coca-Cola Abfüllfabrik, das zweitgrößte die Griechische Nationalbank. Jedes Jahr schenkt (!) die EU den Griechen 5 Mrd. Euro. Ergebnis: Der Lebensstandard in Griechenland war bis vor kurzem so hoch wie der in Süd-Korea mit vielen Weltfirmen wie Samsung.
Was unsere Multikulti-Fans einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen:
ARD-Weltspiegel >Griechenland: REFORMEN JA, ABER BITTE NICHT BEI UNS<
Moderator: Das Jahrzehnte alte System der Vetternwirtschaft lebt weiter.
Der Professor für öffentliche Verwaltung Panagiotis Karkatsoulis:
"Das alles ist politisches Kalkül. Denn die Voraussetzung für ein System des Klientelismus war und ist es, keine Belege, keine Beweise bei dem jeweils verfolgten Ziel zu hinterlassen. Und wenn man dann miteinander spricht, man versucht, gemeinsam Fortschritte zu organisieren, dann merkt man ganz plötzlich: 'Da geht was schief, es wird misslingen.'
von Anonym | 10.10.2012 10:01
Natürlich ist es gut, dass diese schlechteste Kanzlerin aller Zeiten nach Griechenland gereist ist.
Griechenland ist weit weg und sie kann garnicht weit genug weg reisen.
Sie soll abhauen und blos nicht wiederkommen.
von Tobias Schorr | 10.10.2012 10:00 Der Besuch von Frau Merkel, war gut, wenn auch zu spät. Ich finde es sehr schade, dass Griechen auf so niedriges Niveau abgesunken sind, Frau Merkel als Nazi darzustellen. Ich habe 27 Jahre aktiv für dieses Land gekämpft, habe dafür mein Privatleben und meine Karriere aufgegeben. Der Dank der Griechen ist, dass man als Nazi beschimpft wird. Meine Liebe zu Griechenland und seinen einfachen Leuten hat in der Krise großen Schaden bekommen. Ich kenne kein so undankbares Volk. Griechenland hat durch die EU extrem viel Geld bekommen, das auch den einfachen Leuten ein süßes Leben ermöglicht hatte. Können wir etwas dafür, dass die Griechen das Geld nicht sinnvoll genutzt, sondern gefressen haben? Wie es mal mit einem positiven Zeichen des Danks an die deutschen Steuerzahler. Ich sehe keine Hoffnung für GR, denn erst muß sich die Mentalität der Griechen ändern.
von Hans Klaar | 10.10.2012 09:59
Natürlich kann Griechenland mit Bulgarien und Rumanien konkurieren, mit wem den sonst? Mit Dänemark, Norwegen oder den Niederlanden?
Tut mir leid, aber Ihr Studiogast ist nicht ausreichend qualifiziert für dieses Thema
Er widerspricht sich ständig!
Wie soll ein Land wie Griechenland mehr exporieren als importieren mit einer starken Währung? Durch ein fixes Wechselkurssystem, oder eine gemeinsame Währung, nimmt man ja gerade einem Land ein wichtigen Anpassungsmechanismus, das lernt man bereits im 3. Semester!
von tobias knopp | 10.10.2012 09:59 ich hätte wirklich gerne noch was zu den angeblichen Gasfeldern gehört. schade
von Anonym | 10.10.2012 09:57
Anruf: Wir unterstützen die Länder.
Netter Scherz.
Richtig ist, dass die BRD die Gelder zu NULL Prozent aufnimmt. Es wird ein erheblicher Zinssatz aufgeschlagen.
Dann wird das Geld weitergegeben.
Bei einem Zinssatz von 7 Prozent haben wir nach zehn Jahren bei Zinseszinsrechnung eine VERDOPPELUNG des Sockelbetrages. Wann sollen die GRiechen das jemals zurück zahlen?
ISt das Heuchelei?
Oder ist das noch schlimmer?
von Anonym | 10.10.2012 09:56
Das war ein treffen verantwortungsloser Oligarchen.
Europa ist nun mal schwarz.
Jeder überbietet sich mit Grausamkeiten an die eigene Bevölkerung.
Gut ist der Wohlstand und das Bürgertum,alles andere zählt nicht.
Das ist „Klassenlose Gesellschaft“
von beobachter | 10.10.2012 09:56
Der Euro macht uns alle ( Mittelstand und davor ) bettelarm und 1-10 % super reich und noch reicher. Griechenland ist ein Beispiel und der Anfang.
Spanien , Italien , Portugal, Irland usw. usw. werden folgen und der Euro wird die Grundlage dafür sein Europa auseinander zu bringen statt menschlich zu vereinen. Jahrzehnte ging es mit den früheren Währungen stets besser. Das mußte geändert werden. Ein ( Wirtschafts ) Krieg mit anderen Mitteln als beim 1. und 2. Mal vor Jahrzehnten ? --- wie zu früheren Zeiten angezettelt von den wirklichen Machthabern ?!
von tobias knopp | 10.10.2012 09:53
von Anonym | 10.10.2012 09:45
heisst: ...in der Nacht, DANN bin ich...
das ist ne Warnung, an was anderes zu denken.
von Thomas Held | 10.10.2012 09:52
Wie schade, dass Ihr Studiogast über keinerlei Qualifikation zu diesem Thema verfügt. Anscheinend reicht ein griechischer Hintergrund bereits aus, sich zu diesem komplexen Thema zu äußern.
Ich empfehle jedem interessiertem und fähigem Bürger sich zunächst einen Überblick über die Sachlage zu schaffe. Als seriöse Quelle kann sicher das Münchner IFO Institut angesehen werden. Wer danach noch behauptet Deutschalnd würde sich nicht ausreichend engagieren, der hat leider nichts verstanden.
Zwei kurze Fragen zum Schluß:
1. Durch den Beitritt zur Eurozone konnte sich Griechenland extrem günstig finanzieren ( man vergeliche nur die Zinssätze vor der Währungsunion). Wo sind die ganzen Kredite hin? Nichts, aber auch gar nichts wurde investiert in Realkapita, keine Alnageinvestitionen, keine Infrastruktur etc.etc. Das Geld wurde konsumiert.
2. Kennen Sie auch nur irgendein gr. Produkt? ein Industrieunternehmen, eine ernstzunehmende Bank oder eine Fluggesellschaft?
Also ich leider nicht!!
von Dirk Hobein | 10.10.2012 09:51
Hallo,
Frau Merkel hat in den letzten beiden Tagen aus meiner sicht Mut bewiesen.
Gruss
Dirk Hobein
von beobachter | 10.10.2012 09:51 Der Euro macht uns alle ( Mittelstand und davor ) bettelarm und 1-10 % super reich und noch reicher. Griechenland ist ein Beispiel und der Anfang.
von Hoppetosse 2 | 10.10.2012 09:49
Guten Morgen!
Zunächst einmal finde ich, dass sich die Griechen, die mit Hakenkreuzfahne und ähnlichen Accessoirs "gearbeitet" haben, ziemlich empörend verhalten. Das geht GAR nicht! Wenn die griechische Politik bislang Korruption geduldet hat, ist das ein innerstaatliches Problem.
Ob Angela Merkel den richtigen Ton getroffen hat, wird sich erst mit der Zeit herausstellen. Bei aller Kritik an ihrer Politik finde ich es mutig, dass sie überhaupt hingefahren ist.
von Thilo | 10.10.2012 09:48
Herr Oulios hat gerade den Hauptgrund für Griechenlands Misere genannt: Es mangelt an der Steuereintreibung. Das liegt zum einen daran, dass die griechischen Steuerbehörden trotz völlig überblähtem Personalstand nicht in der Lage sind, die Steuerpflicht der Griechen zu bestimmen, zu kontrollieren und einzuziehen. Beispielsweise gibt es in Griechenland kein Katasteramt. Wie will man den Grundbesitzsteuern einholen, wenn nirgendwo verzeichnet ist, wem welche Grundstücke gehören?
Zum anderen mangelt es den Griechen deutlich mehr als den Deutschen an Steuermoral und das haben mir griechische Freunde gesagt! In Griechenland zahlt kaum jemand Steuern und eben nicht nur die Reichen und die Superreichen nicht.
Das ist wohl auch der Grund, dass Tausende von Griechen nicht vor ihren Finanzämtern protestieren und Stuereintreibung fordern, die Griechenland schnell sanieren würde.
Es ist eine absolut ungerechtfertigt aber "einfach" und "sehr billig" Frau Merkel zu beleidigen...
von staphan | 10.10.2012 09:48
Warum Merkel?
Unter den Ursachen spielt die Medienpropaganda eine Rolle.
Vor einem Jahr in Griechenland konnte ich ansehen, wie im Fernsehen wiederholt der kleine hübsche Trickfilm lief, wie Merkel in SA-Uniform mit Trillerpfeife die Politiker tanzen lässt.
Und wer wohl setzt diese Spots ins Fernsehen?
(Der Film läuft wohl inzwischen nicht mehr.)
von Anonym | 10.10.2012 09:45
@ Axel Hein | 10.10.2012 09:42
Genau!
Und Frau Merkel hat im letzten Jahr ganz ausdrücklich erklärt, sie würde keinen Einfluß auf die griechische Innenpolitik nehmen.
Selten so gelacht.
Die lange Nacht des Kabaretts hat schon lange begonnen.
Denke ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht. (Heinrich Heine)
von E. Sonnen | 10.10.2012 09:44
Klassischer kann ein Beispiel gar nicht zeigen, was der Faktor Angst ausmacht, bzw. was Angst, vor allem auch Verlust-Ängste, bewirken kann.
Geht der Euro, muß auch Frau Merkel gehen!!
Aber auch wenn sich GR eine Zeitlang aus der Euro-Währung ausklinken würde, wäre das Risiko für AM sehr groß. Verlust ist so und so, aber 50% Verlust für die Banken sind nicht 80 oder sogar 100%. Bei 50% würden die Kosten heute beherrschbar sein, jede Verzögerung vergrößert den Schaden.
Aber wer steht schon gerne auf der Verliererseite, oder wer läßt sich gerne vom stormsheet umwehen.
von Anonym | 10.10.2012 09:42
Nette Anruferin: Die Griechen sollen gegen ihre Reichen demonstrieren, die ihre Gelder im Ausland anlegen.
Super Vorschlag.
Sehen wir uns bei Occupy vor den Banken auf der Demonstration gegen die Reichen Deutschlands, die ihr Geld im Ausland angelegt haben?
Nein?
Warum sollen dann "die Griechen" tun, was der deutsche Michel nicht schafft?
von Axel Hein | 10.10.2012 09:42
Frau Merkel ist nach Griechenland gefahren, um deutsche Innenpolitik zu machen. Sie kann sich der Zustimmung hier sicher sein, wenn sie gegenüber Griechenland zum Ausdruck bringt, mann müsse nur wie die Deutschen Disziplin zeigten. Am "deutschen Wesen" kann auch Griechenland genesen. So einfach lassen sich hierzulande Wählerstimmen holen: mit Wirtschaftspolitik als Milchmädchenrechnung.
Kanzlerin Merkel stellt sich dem Plebs entgegen: Daraus lässt sich Wahlkampfkapital schlagen.
von Anonym | 10.10.2012 09:40
@ tobias knopp | 10.10.2012 09:37
Bestimmt.
Ohne Energiequellen würde Frau Merkel Griechenland sicher ziehen lassen.
von wifi | 10.10.2012 09:40
Bitte mal alle das nachfolgende Podcast herunterladen.
Zeit - Zeichen vom 8 oder 9. August
Otto von Bayern wird zum griechischen König gewählt
8August 1832
So ist das mit den Bayern.
von Anonym | 10.10.2012 09:39
Spanien wurde genannt.
Spanien hatte deutlich bessere Finanzdaten als die BRD.
Die Länder werden in das Desaster gedrängt.
Durch die Wirtschaftpolitik der BRD und durch die Spekulation.
Die Ursachen liegen in diesem Land!
von tobias knopp | 10.10.2012 09:37 Frage am Rande: In letzter Zeit hab ich auf mehreren Seiten gelesen, Griechenland sei stinkrech ! durch riesige Gasfelder vor den Küsten. Ist da was dran ?
von Anonym | 10.10.2012 09:36
Witziger Anruf: "Wir" haben Billionen in anderen Ländern investiert.
Wer ist "wir"?
Ich jedenfalls habe kein Geld in anderen Ländern!
von kar | 10.10.2012 09:33
Interessanterweise hat gestern Abend die britische BBC explizit gezeigt, wieviele Hakenkreuze in der Demo zu sehen waren und dass Merkel mit Hitler verglichen wird und das deutsche Verhalten mit einer NAZI-Besetzung identifiziert wird. Sie haben sogar Menschen interviewt, die Deutsche mit Nazis gleichsetzen.
Bei uns wurde das nicht gezeigt.
von Niki Lauda | 10.10.2012 09:24 Schade, dass bei dem Kurzbesuch keine Zeit war, die zukünftige Formel 1 Strecke in Griechenland zu besuchen, die ja auch vermöge Transfers deutscher Steuergelder gebaut wird!....
von Christian Gengenbach | 10.10.2012 09:21
Und wenn man dann noch aus ideologischer Verblendung wider besseren Wissens auf eine Kürzungspolitik setzt, die die Kaufkraft der Bevölkerung ruiniert, anstatt die Nachfrage zu fördern und in die lokale Wirtschaft zu investieren (parallel zu Verwaltungsreformen), dann macht man schnell aus einer Rezession eine Depression. (Griechenlands Wirtschaft ist mittlerweile stärker eingebrochen, als zu Zeiten der großen Depression.)
Und wenn dann noch massiver Druck auf den demokratischen Prozess ausgeübt hat, der je Besserung der wirtschaftlichen Situation unmöglich macht, dann wird aus einer Wirtschaftskrise schnell eine Demokratiekrise. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis radikale Parteien nicht nur in den Umfragen gut abschneiden. Und dann wird die Gewalt auf den Straßen nicht auf einzelne Viertel begrenzt bleiben, sondern bald das ganze Land erfassen.
Frau Merkel hat bei ihrem Besuch leider nichts gesagt, dass auf eine andere Politik hoffen lässt.
von Christian Gengenbach | 10.10.2012 09:20
Griechenland hat schwerwiegende Probleme, vor allem eine ineffiziente Verwaltung und eine tief korrupte Politik, dank beider staatstragenden Parteien, ND und Pasok. Vor der akuten Phase der Krise wurde also Klientelpolitik gemacht, und Pfründe auf Freunde und Förderer verteilt, finanziert über (dank Euro) billige Kredite. Dadurch blieb eine dem Gemeinwohl förderliche Wirtschaftspolitik auf der Strecke, und der einfache Grieche hatte die Wahl, entweder der ehrliche Dumme zu sein, versuchen sich im System zu arrangieren und politische Vorteile zu erhalten, oder auszuwandern.
Ohne diesen Sumpf trocken zu legen, wird es in Griechenland nicht besser werden. Und man kann diesen Sumpf natürlich nicht angehen, solange man von Brüssel (und Berlin) aus auf die alten Frösche setzt.
von Christian Kalischer | 10.10.2012 09:18
Bei der ganzen Diskussion um die griechische Misere wird mir viel zu wenig über die maffiöse Schicht der Bevölkerung gesprochen, die das finanzielle Chaos zu verantworten hat:
Die steuerbefreiten Reeder, die grundsteuerbefreiten Hotelbesitze, deren Bau "ja noch gar nicht fertig ist, sehen Sie, da oben links fehlt noch ein Stein", die Kontoinhaber mit einem Guthaben von 3 Millionen, die im Monat "ja nur eintausend Euro verdienen."
Dieses nahezu völlige ausblenden dieses Themas geschieht auf beiden Seiten. Warum wohl?
Chr. Kalischer
von Monacco Maumau | 10.10.2012 09:06 Wir sind das nächste Griechenland. Altmaier empfielt Stormsparen, statt Entlastung. Das Geld was an die Griechen ging, ist für die Schuldenbedienung, nicht für die Bevölkerung. Die hat davon noch nichts erhalten. Es geht nur um Banken. Merkel ist die Marionette der Banken und Konzerne. Hoffentlich wird das schwarzgelbe Regime 2013 abgewählt. Diese Chaoten können nichts!
von Brand | 10.10.2012 09:05 Griechenland ist ein "failed state", der nicht bereit ist, Verantwortung für die eigene Zukunft zu übernehmen. Eine verantwortungslose Oligarchie (z.B. die steuerflüchtige Lakis-Familie und die umfassend steuerbefreiten Reeder), ein überbordendes Klientelsystem, kollektive Steuerverweigerung in allen Schichten, eine irrsinnige Schuldenpolitik, das Arbeiten mit gefälschten Zahlen und die Erpressung Europas kennzeichnen dies. Und wer trägt die Schuld? Natürlich Frau Merkel und die Deutschen. Das klassische Sündenbock-Syndrom der Realitätsverleugnung.
von Zum Affen machen | 10.10.2012 08:49
Ich verstehe nicht warum Frau Merkel sich zum Affen macht. Deutschland leiht Griechenland auf dessen Wunsch Geld zu bestimmten Konditionen. Die Konditionen - die Sparmaßnahmen des griechischen Staates - dienen dem Kreditgeber Deutschland als eine etwas höhere Wahrscheinlichkeiut, das Geld auch zurück zu bekommen. Herrr Miltiadis Oulios, sehe ich das soweit richtig? Die Griechen sind nicht gezwungen in 1) in der EU zu bleiben 2) Kredite anzunehmen. Warum beschimpfen Griechen ihren Kreditgeber? Sie sind zu nichts gezwungen, s Schafe kann man auch ohne Euro hüten. Ich kann auch nicht über meine Verhältnisse leben. So einfach ist das.
Wenn ich beschimpft würde, würde ich den Kontakt zu meinem Geschäftspartner abbrechen. Mir ist klar, dass nicht alle Griechen SS- und Wehrmachtsuniformen tragen und Hakenkreuzfahnen verbrennen. Die anderen Griechen sollten sich aber von diesen Demonstranten deutlich distanzieren. Die Veursacher der Miserie sind die Griechen selber und nicht die Deutschen.




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