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Ihre Meinung zu dieser Sendung:
von Anonym | 03.09.2012 10:59
@ christof | 03.09.2012 09:43
nein.
Was ist überhaupt "Lebensleistung" für ein Begriff?
Wir sind nicht behindert!
Wir werden behindert!
@ Bernd | 03.09.2012 09:54
"Scheinheiligtum! ..."
Schöner Begriff.
Schöner Beitrag.
brygyt | 03.09.2012 10:51
elke schweisfurth | 03.09.2012 10:20
AGG_ANWALT_BONN | 03.09.2012 08:58
ebenso ...
von Birgit Kübler | 03.09.2012 10:58 Mein Klassenlehrer machte uns sehr früh darauf aufmerksam, daß wer unfähig ist, mit Behinderten umzugehen, ist selbst behindert, und zwar geistig. Er sagte uns, daß alle, die Schwierigkeiten bewältigen, Bewunderung und Respekt verdienen. Das ist die Einstellung der meisten Dänen. Wer dort Urlaub macht, kann es selbst erleben.
von Privatheit ist ein Grundrecht. Wo gibt es die noch? | 03.09.2012 10:54
Kompetenter Studiogast.
Angenehme Darstellung.
Vielleicht etwas persönlich über seine Kinder ...
Wollen die das auch?
von brygyt | 03.09.2012 10:51
Dieses Thema ist voller Wiedersprüche.
Einerseits werden Abtreibungen empfohlen, wenn bei Vorgeburtlichen Untersuchungen, Missbildungen oder sonstige „Mängel festgestellt werden.
Dann wiederrum dieses heute Tagesthema.
Wo Menschen mit Behinderung,ihrer so nicht zu erwarteden Leistungen,gefeiert werden.
Vielleicht schaffen die Paralympics es auf das eigentliche Thema zu kommen.
Welche Kraft ist es, die den Körper belebt und trotzt Behinderung Leistungen hervorbringt die man so nicht erwartet.
Hier wird das Leben gefeiert! Das Leben das soviele Kräfte mobilisieren kann, wenn es nur angenommen wird.
Die vielen Ausgrenzungen die wir in unserer Gesellschaft täglich bei Behinderten und Nichtbehinderten erleben können.
Kinder die auf Grund ihrer sozialen Herkunft nicht gefördert werden, oder ihrer Verhaltensauffälligkeiten.
Es gibt noch viele andere Beispiele.
von elke schweisfurth | 03.09.2012 10:20
ich möchte mich an den worten von frau braun
mich anschliessen. ich bedaure es auch sehr das die leistungen von menschen mit einer mehrfachbehinderung nicht so erwennt werden, das sie immer mehr im hintergrund bleiben.
schade. denn menschen mit einer mehrfachbehinderung haben auch ihre leistungen, die man nicht so gering schätzen sollte.
jede Leistung spricht für sich, jede leistung ist zuschätzen, und nicht nur die von den
starken ohne hin.
von Bernd | 03.09.2012 09:54
Scheinheiligtum! Mir erscheint es so, als wären die Paralympics eine einzige Mitleidsveranstaltung. Wenn die Moderatoren mit seufzendem Unterton sprechen und Goldmedaillen gewonnen werden, wo andere eigentlich besser waren, tut man meiner Meinung nach nichts für Menschen mit Behinderung..
Die Teilnehmer sind einfach - ganz simpel - die besten Sportler der Welt, es spielt keine Rolle, dass die Disziplinen den Behinderungen angepasst sind.
Das finde ich gleichwertig beeindruckend wie bei den "richtigen" Spielen. Beeindruckender finde ich die Bewältigung des Alltags der Behinderten..
Meiner Meinung nach die "Spiele" einfach zusammen legen und nur in den Disziplinen anpassen!
von M. Hofmann | 03.09.2012 09:48
Solange es per Gesetz möglich ist und in unserer Gesellschaft als "normal" und "human" gilt, ein behindertes Kind abzutreiben, solange wird "Behinderung" in unserer Gesellschaft nicht als normal bzw. selbstverständlich angesehen werden.
Wann merkt man denn endlich, wie heuchlerisch die ganze Diskussion über Integration bzw. Inklusion ist, wenn man ein Leben im Mutterleib beendet, nur weil es nicht in die Norm passt.
von ??? | 03.09.2012 09:47
Ich finde die Atmospäre grandios. Die Sportler kämpfen genauso hart, sind aber viel menschlicher im Umgang miteinander. Da tröstet im Rollstuhltennis der Goldmedaillengewinner den Silbermedaillengwinner über seine Enttäuschung und gibt ihm, glaube ich, Mut.
Mir gefallen die Paralympics besser.
von Christof | 03.09.2012 09:43 selbstverständlich -Herr Moderator !!- ist es wichtig, jeweils die Ursachen der Behinderung zuerwähnen >>> die Lebens-Leistung eines durch Unfall behinderten ist doch wesentlich höher als die seit/durch Geburt begründete
von totolotto | 03.09.2012 09:39
Als einer der größten Olympiafans überhaupt muss ich leider zugeben, dass mich die Paralympics nur wenig interessieren. Wie die Einschaltquoten zeigen, hält sich das allgemeine Interesse der Öffentlichkeit ebenfalls sehr in Grenzen. Ich denke, das liegt daran, dass die Identifikationsfiguren fehlen. Abgesehen von Buggenhagen, Wyludda und Pistorius fallen mir keine Namen ein. Das ist schade, denn die Stimmung in London scheint sensationell zu sein. Vielleicht wäre es jedoch besser, wenn die Paralympics VOR den Olympischen Spielen stattfänden. Warum werden eigentlich nicht ein paar ausgewählte Sportarten (Rollstuhlrennen, -tennis, -basketball,
Goalball) bei Olympia aufgenommen? Man könnte ja eventuell auch eine Sportart aufnehmen, bei der sowohl Behinderte als auch Nichtbehinderte gemeinsam antreten.
von gisela dreyer | 03.09.2012 09:34
... wie könnte man es nutzen, um den Wahnsinn des "Bessersein-Wollens" im Breich des Hochleistungssports,
tendenziell aufzulösen.... denn inzwischen sind die Minimal-unterschiede ja fast nicht mehr meßbar, also im Grunde
obsolet. Alle Teilnehmer sind im grunde (fast) gleich gut.
Schlimm ist es um so mehr, weil es sogar im Kulturbereich (Klavierwettbewerbe) ähnlich läuft.Das Wesentliche ist nicht quantifizierbar.
Gisela Dreyer, Bonn
von Winfried Hühn, RBC Köln 99ers (Rollstuhlbasketball) | 03.09.2012 09:30 Die meisten Behindertensportler wären gegen eine Zusammenlegung der beiden Olympiaden. Insgesamt freuen wir uns über die professionelle und objektive Sportberichterstattung. Die Paralympics werden nicht alle Probleme lösen, aber sie werden sicher zu einer Veränderung des Bewusstseins beitragen und Türen öffnen für mehr Verständnis und Unterstützung. Nicht immer den Haupteingang, aber vielleicht doch ein Hintertürchen.
von Teil 1 von 2 | 03.09.2012 09:17
Dass das Medienintresse (darunter verstehe ich das Intereese der Medien selber) "noch nie so groß wie in diesem Jahr" war, wird von den Medien selber gesteuert bzw. maßgeblich beeinflusst. Ich bezweifle, dass Zuschauer/Hörer erst nach Interesse befragt und dann das Programm gemacht wird. Es geht um Umsatz bei den Medienunternehmen bzw. Daseinsrechtfertigung bei den Öffentlich-Rechtlichen. Dazu werdeen "Märkte" kreiert. oder wie läuft das mit dem Jornalismus Herr Koch?
Beispiel: Als das Fernsehen Radsport, die Tour de France, übertragen hat, war in Folge dessen auch Hörer-/Zuschauer-Interesse vorhanden. Jetzt ohne Übertragung demnach auch kein Intersse. (Die Doping-Problematik klammere ich bewusst aus.)
von Teil 2 von 2 (Fortsetzung von Teil 1) | 03.09.2012 09:17 Die Paralympics wurden nicht wahrgenommen, weil die Medien stiefmütterlich berichteten und weil der Veranstalter die Veranstaltung hinterherschiebt, quasi in die zweite Reihe. Herr Dr. Thomas Abel, warum findet die Paralympics nicht zur gleichen Zeit statt wie die "normalen" Wettkämpfe? Organisatorische Gründe lasse ich nicht gelten.
von Christoph Fischer | 03.09.2012 09:00
Warum gibt es überhaupt zwei getrennte Termine?
In der Schule heißt es heute doch auch GU....
Die Wettbewerbe könnten doch auch hintereinander, zwar getrennt aber doch gemeinsam, innerhalb des gleichen Zeitraums stattfinden.
von AGG_ANWALT_BONN | 03.09.2012 08:58
"Paralympics" sind ein Schlag ins Gesicht der besten und richtigen Absichten der Inklusion, damit der UN-Behindertenrechtskonvention, der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien, des Grundgesetzes (Art. 3 Abs. 3 GG) und des AGG:
Sie zementieren nämlich noch die Trennung von Menschen mit und ohne Behinderungen und stellen erstere weiter und wiederum außerhalb des sog. "Normalen"!
Paralympics ABSCHAFFEN und alle Spiel ineinander inkludieren!!
von Gereon Olbrisch | 03.09.2012 08:57 Die Paralympics stellen einen unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag dar, weit über die sportlichen Aktivitäten und Leistungen (die natürlich auch Behinderten möglich sind) hinaus. Sie stellen ein Thema in den Mittelpunkt, das ansonsten in der Gesellschaft allenfalls stiefmütterlich behandelt wird. Es muss noch viel getan werden, um Verständnis für Behinderte - gerade für solche, der Behinderung nicht offen ersichtlich ist (zB Schädelhirnpatienten) - aber auch für Behinderungen als solche zu schaffen.
von Anonym für wen? - Wer ist schon anonym in Zeiten von Bundestrojaner, Elster, Fakebuck, Wolfgang 2.0 | 03.09.2012 08:49
Ich bin von den Paralympics beeindruckt.
Traurig ist, daß die Medien deutlich weniger übertragen!
Im Vergleich zu der "normalen" Olympiade.
Wer will schon "normal" sein?
"... das Interesse der Medien an den Spielen war noch nie so groß wie in diesem Jahr." (WDR) - Ist das jetzt ein "Jubel-Perser"? (siehe Wikipedia) Warum denn nur?
Bewegung ist die Medizin der Zukunft!
Diabetes-Patienten werden wissen, was ich meine.
Das Anwendungsgebiet geht deutlich darüber hinaus.
"Sport ist Mord."
Meine Großmutter pflegte zu sagen:
Ich brauche keinen Sport.
Bewegung gehört in den Alltag, mein Junge!
Hoffentlich wird diese Offenbarung jetzt nicht gelöscht.




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