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Telefonschnur, dazu der Schriftzug "Tischgespräch" (Rechte: WDR / picture alliance)
Sendung vom 18.10.2012, 09:20 bis 10:00 Uhr
Menschen strömen am in München in eine U-Bahn; Rechte: dpa

 Schlange stehen war gestern?

Auf dem Weg in die Rüpelgesellschaft?

Wie ist es um das Benehmen in Deutschland bestellt?

Moderation: Randi Crott

Beim Bäcker einfach mal vordrängeln, mit vollem Mund reden und dann noch das Auto auf dem Behindertenparkplatz parken, nur kurz versteht sich. Alltag in Deutschland, oder? Zumindest empfindet das die Deutsche Knigge-Gesellschaft so und will auf ihrer Jahreshauptversammlung für mehr Höflichkeit werben. Deutschland befinde sich auf dem Weg zu einer Rüpelgesellschaft, stellt deren Vorsitzender, Hans-Michael Klein, fest. Und Schuld an dem Dilemma sind seiner Ansicht nach unter anderem die anti-autoritären Erziehungsideale der 68er Generation.

Fehlt es wirklich an gutem Benehmen in Deutschland? Was ist gutes Benehmen? Tür aufhalten, höflich sein, auf Boni verzichten, Vermögen spenden? Und angenommen, man folgt der These von Klein, dass die anti-autoritäre Erziehung der 68er zu keinem guten Benehmen geführt hat - wie lernt man es dann?

 

Studiogast: Jörg Schindler, Autor des Buches "Die Rüpel-Republik"

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Redaktion:

Valentina Dobrosavljevic

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von Birgit Kübler | 18.10.2012 10:59 Afrikanisches Sprichwort zum Nachdenken:

"Erweise einem Kind Ehre und es wird Dir Ehre erweisen."

Dem ist nichts hinzuzufügen.

von brygyt | 18.10.2012 10:59 wir dürfen nicht vergessen das jeder die Möglichkeit hat sich selber zu verändern Werden wir zu dem was wir vom anderen wünschen

von Hoppetosse 2 | 18.10.2012 10:56 Das Thema könnte man doch auch mal umgekehrt beleuchten, nach dem Motto: "Jeden Tag eine gute Tat".
Ich habe selbst festgestellt, wie dankbar unbekannte Menschen um mich herum für kleine Aufmerksamkeiten sind. Und sei es nur ein Hustenbonbon, das man einem hustenden Fahrgast, der in der Bahn oder im Bus vor einem selbst sitzt, anbietet. Auch dem eigenen Selbst tun solche Kleinigkeiten gut.

von brygyt | 18.10.2012 10:55 @Linda | 18.10.2012 09:55

von brygyt
Ich stimme Ihnen weitgehendst zu.
Möchte dennoch darauf hinweisen das es Menschen gibt die lassen sich nicht durch Kinderlärm stören.
Stören kann man nur den Jenigen der sich stören lässt. Das hat auch immer mit einem selber zu tun.
Nicht was in mich hineinkommt ist entscheidend, sondern das was aus mir herauskommt ist das entscheidende.

von Manfred Rubba | 18.10.2012 10:55 Unsere Geld- und Wirtschaftsordnung ist schon längst auf dem Weg in einer Rüpelgesellschaft. Und in deser Gesellschaft will der Mensch sich nur behaupten.
Druck, Stress, Hektik, Mobbing, Gesundheitsrisiken – das sind einige der weit verbreiteten Begleiterscheinungen an den Arbeitsplätzen der so genannten zivilisierten Länder. In der Dritten Welt geht es oft noch viel schlimmer zu. Für einen Hungerlohn werden Männer, Frauen und sehr oft auch Kinder wie Sklaven gehalten. In den sogenannten »Sweatshops « müssen sie teilweise sechzehn Stunden und mehr unter unmenschlichen Bedingungen schuften. Solche menschenverachtenden Zustände kann es nur geben, solange Menschen durch Not gezwungen werden, diese zu akzeptieren. Die „Natürliche Ökonomie des Lebens“ würde sehr schnell Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur bringen und sich sehr positiv auf die Menschen auswirken.


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