s

Telefonschnur, dazu der Schriftzug "Tischgespräch" (Rechte: WDR / picture alliance)
Sendung vom 10.10.2012, 09:20 bis 10:00 Uhr
Merkel als schwarzer Rabe über der Akropolis, Rechte: dpa

 Schmähplakat

Merkels schwierige Mission

Hat die Bundeskanzlerin die richtigen Worte gefunden?

Moderation: Ralph Erdenberger

Als Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag (9.10.2012) nach Athen reiste, demonstrierten dort Zehntausende Griechen gegen sie. Einige Demonstranten trugen SS- und Wehrmachtsuniformen, mehrere Hakenkreuzfahnen wurden verbrannt. Außerdem gab es vereinzelt gewaltsame Ausschreitungen.

Keine einfachen Umstände für einen Besuch im krisengeschüttelten Griechenland. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras bescheinigte Bundeskanzlerin Angela Merkel der griechischen Regierung große Fortschritte bei ihren Reformanstrengungen: "Es ist Vieles geschafft, es ist noch Etliches zu tun. Wir sind Partner und wir sind Freunde."

Merkel zeigte sich fest davon überzeugt, dass der eingeschlagene
"harte" Weg zum Erfolg führen werde. Es werde auch nicht über Nacht mit einem Paukenschlag gelingen und auch nicht mit der Auszahlung einer Hilfstranche getan sein.

Die Bundeskanzlerin sagte deutlich: "Ich wünsche mir, dass Griechenland in der Euro-Zone bleibt." Allerdings sei sie weder als Lehrerin noch als Notengeberin nach Athen gekommen.
Hat sie dort die richtigen Worte gefunden? Ist sie dort Ihrer Meinung nach richtig aufgetreten? Hätte die Bundeskanzlerin strenger oder sanfter mit den Griechen sein sollen? Wie beobachten Sie die Lage und die Proteste in Griechenland?

 

Studiogast: Miltiadis Oulios, freier Journalist, WDR Funkhaus Europa

Rufen Sie uns an - kostenlos unter 0800 / 56 78 555.

 

Hier geht es zum Podcast des Tagesgespräches.

 

Redaktion:

Andreas Blendin

vorherige Sendung vorherige Sendung

nächste Sendung nächste Sendung



Von 8:45 bis 11 Uhr hier das aktuelle Thema kommentieren

Bitte den "Knigge fürs Kommentieren" beachten [Forumsregeln]


Hier können Sie Ihre Meinung zum aktuellen Thema des WDR5-Tagesgesprächs und zur Sendung äußern. Für allgemeine Anfragen, Anregungen und Rückmeldungen nutzen Sie bitte die Möglichkeiten, die wir auf unserer Kontakt-Seite anbieten. Vielen Dank!


Liebe Nutzerinnen, liebe Nutzer,
bitte teilen Sie uns Ihre Meinung zum Thema des Tagesgesprächs über das Gästebuch unter Angabe Ihres eigenen Namens oder anonym mit. Bitte melden Sie unter tagesgespraech@wdr.de, falls unter Ihrem Namen mißbräuchlich ein Eintrag getätigt wurde.
Wir können nicht prüfen, ob Name oder Mailadresse eines Absenders der Wahrheit entsprechen und möchten an dieser Stelle deshalb auf die  Grundprinzipien der "Netiquette" erinnern: Die Kommentierungen sollen fair und sachlich sein - und unter eigenem Namen oder "anonym" abgegeben werden. Eine bewusste Irreführung durch Angabe eines Namens anderer Nutzerinnen oder Nutzer ist unfair und feige.


Ihre Meinung zu dieser Sendung:

von Anonym | 10.10.2012 10:57 Jetzt ist der WDR entlarvt!
Auf den Unsinn auf Youtube darf hingewiesen werden.
Wer auf ixquicken schreibt ...
http://www1.wdr.de/themen/digital/google152.html
Aber von dem Unsinn auf Youtube möchte ich abraten.
Reine Zeitverschwendung.
Richtig ist, dass Deutschland die kleinen Länder an die Wand fährt. Und dabei noch dicken Reibach macht.
Die Gelder für die Fonds werden zu NULL Zinsen aufgenommen. Ethisches Handeln einer Bundesregierung sieht anders aus! Ich vermute: Darüber wurde gestern nicht gesprochen - nicht offiziell und hinter den Türen wohl auch nicht.
So kann ich nur begrüßen, dass jemand vom Vorstand Der Linken an den Demonstrationen gegen den Besuch von Frau Merkel teilnahm.
Frau Merkel hat nicht mehr als eine Geste von Hochherrschaftlichen gezeigt.

von Peter Gedöns | 10.10.2012 10:56 Seit dem man in den meisten Sozialwissenschaften die unreflektierte und schnell herangezogene Opferrolle überwunden hat, ist es auch wieder zulässig zu sagen , und das zeigen auch eine Vielzahl von Untersuchungen, zu sagen, dass grundsätzlich gilt:
Jedes Volk bekommt genau die Regierung, die es verdient. Dahinter steckt die Aussage, dass wenn ein Volk von grunde auf Korrupt ist, sind es auch und erst rcht ihre Eliten. Dazu brauch man sich nur die Listen zur internationalen Korruption anschauen, komsicherweise schneiden Länder wie Dänemark zB da viel besser ab als GR.

von Marianne Petrick | 10.10.2012 10:55 Ohne unisono MedienVerlautbarungen in Orientierung nach der eigenen Schleimspur würde A.Merkel nicht den Weg zu einer verlockenden K-Politik finden. Ohne ihr eigenes Gehalt zu schmälern, macht sie auf Kosten der Menschen im €-Land vollmundige Schwüre für Griechenland. Bisher waren Banken die €-Empfänger. Wir alle zahlen für die €-Diktatur.
Zinseszins Mrdäre kassieren mit weniger als 1 Lidschlag mehr gewissenloses Geld als 1 H4 Mensch im Jahr. Genau in 6 Millisekunden, in 1/3 Lichtgeschwindigkeit.


Medienmacher werden bis zum gewaltvollen Ende der €-Staaten, dem A&O des €-Desasters und der damit verbunden globalen Vernichtung der Menschen & von den Folgen der grauenvollen Menschen massenmordenden Nato-Kriege, dem weiteren, geplanten ebenso völkerrechtswidrigen Iran-Massaker, genauso betroffen werden. Die “Angelegenheiten“ können sie dann nicht mehr löschen. Was für ein blutiger Horror. Und sie werden alle geschwiegen haben, alle. Geschätztes, übereinstimmend freies PresseTeam

von Ouzo | 10.10.2012 10:50 Es gibt doch diese schöne Werbung für einen griechischen Anis-Brand. " für meine guten Freunde"

Schöner hätte man sich nicht selbst auf die Schüppe nehmen können und das auch noch vollkommen unbeabsichtigt. Das sagt mehr über die Mentalität aus als viele soziologische Studien.

von Anonym | 10.10.2012 10:50 Was ist das eigentlich für eine Frage: Hat Frau Merkel die richtigen Töne getroffen?
Sind wir hier bei der Redaktion Töne, Texte, Bilder?
Wen interessiert der Zungenschlag der Kanzlerin?
Über die Politik wird nicht wirklich geredet.
Das war wohl auch nicht beabsichtigt?
Was ist mit dem Ergebnis der EU-Untersuchung zur Sicherheit der Atomkraftwerke?
Was hat Frau Merkel zur Atomenergie in Griechenland gesagt?
Nach meiner Kenntnis gibt es dort kein AKW.
Allerdings werden 2 Forschungsreaktoren betrieben.
Griechenland soll über 165 Atomraketen verfügen.
Gibt es genug finazielle Hilfen, um deren Bewachung sicher zu stellen?
Was passiert mit dem radioaktiven Material, wenn das Land den Wachdienst nicht mehr bezahlt?
Wenn der Wachdienst zum Leben zu wenig Geld bekommt, könnte es geschehen, dass ein Handel mit dem Material aufgebaut wird, damit wenigstens ein bißchen Geld in der Kasse klingelt?
Deutschland und Griechenland haben den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet.
Wann wird abgerüstet?


Anregungen für die Redaktion

Haben Sie Anregungen, Fragen oder Kommentare? Dann schreiben Sie uns: tagesgespraech@wdr.de

 




Pressestimmen

verschiedene Tageszeitungen an Zeitungsstand; Rechte: dpa

Das meinen die anderen [mehr]

Radio zum Mitnehmen

Blaues Ohr mit Ohrstöpsel mit von ihm ausgehenden Sendewellen vor blauem Hintergrund (Rechte: WDR)

Das Tagesgespräch als Podcast [mehr]

Funkhausgespräche

Weiße Lampen auf hölzerner Wand (Rechte: dpa)

Demokratie braucht Diskussion [mehr]