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Telefonschnur, dazu der Schriftzug "Tischgespräch" (Rechte: WDR / picture alliance)
Sendung vom 09.10.2012, 09:20 bis 10:00 Uhr
Türkisches Militär an der Grenze zu Syrien, Rechte: dpa

 Türkische Reaktion auf Grenzübergriff

"Grenzscharmützel" zwischen Syrien und der Türkei

Droht ein Flächenbrand?

Moderation: Achim Schmitz-Forte

Wir wollen keinen Krieg, aber niemand sollte an unserer Entschlossenheit zweifeln, ihn notfalls zu führen - so äußerte sich Tayip Erdogan nach wiederholten Übergriffen aus Syrien, die er mit Vergeltungsanschlägen beantworten ließ. Das türkische Parlament hat grünes Licht gegeben für den Einsatz türkischer Truppen im Ausland. Notfalls müsste auch Deutschland seinem NATO-Partner bei einem Angriff beistehen. International wächst die Sorge, dass sich der syrische Bürgerkrieg zu einem Flächenbrand ausweiten könnte und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mahnte zur Besonnenheit. Auf syrischer Seite wollen womöglich Rebellen  provozieren, die Türken im Kurdengebiet ein Zeichen militärischer Stärke setzen.


Welche Gedanken bewegen Sie angesichts dieser Konstellation? Welche Maßnahmen sollte die internationale Gemeinschaft und insbesondere die deutsche Regierung ergreifen? Wem trauen Sie die Rolle eines Friedensstifters zu?

Studiogast: Dr. Michael Lüders,  Autor und Politikberater

Rufen Sie uns an - kostenlos unter 0800 / 56 78 555.

 

 

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Redaktion:

Ingrid König

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von GeKKo | 09.10.2012 10:59 "Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit.
Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuwirken."

So lautet die Grundsatzerklärung der Internationalen KriegsgegnerInnen War Resisters International WRI und der deutschen Sektion, der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen DFG-VK.

Aus meiner Sicht sind deshalb ALLE Beteiligten an einem Krieg dieses Verbrechens schuldig. So, wie bei einem Bankraub ALLE zu einer Kriminiellen Vereinigung gezählt werden - unabhängig, ob eine Person "Schmiere stand" oder jemand die Waffe auf das unbeteiligte Publikum der Bank hielt und es damit in Todesängste versetzte.

Und ebenso ist es irrelevant, wer zuerst schoß.
Die Türkei hat sich des Kriegsverbrechens schuldig gemacht, als sie ohne Not auf Syrischem Gebiet Menschen umbringen ließ!

von Michael Radke | 09.10.2012 10:59 Der Westen treibt in Syrien ein verlogenes und mörderisches Spiel mit Zehntausenden Toten. Die Propaganda schwafelt vom Diktator "der auf sein eigenes Volk" schiesst, während NATO-Truppen sich durch ungezählte fremde Länder morden.

Tatsächlich steht die Mehrheit in Syrien hinter Assad. Die billige s/w-Propaganda über die angeblich unterdrücckten Siunniten von Herrn Lüders ist eines "Experten" unwürdig.

Assad selbst hat in eine sunnitische Familie geheiratet. Beim Bombenanschlag auf das Sicherheitszentrum in Damaskus vor einigen Wochen starben ein Alawit, ein Sunnit und ein Christ, allesamt im engsten Kreis der Staatsführung am Kampf gegen den Terrorismus beteiligt.

Die große Mehrheit der Sunniten lehnt Krieg und Terror ab.

Der Westen unterstützt mittels saudischer Salafistenregime als Strohmänner, militaristische Extremisten bis hin zu Al-Kaida.

Das ist widerlich und kriminell.
Dass Herr Lüders sich vor diesen Karren spannen lässt ist erbärmlich.

von Marianne Petrick | 09.10.2012 10:54 Seit Monaten kämpft auch der Al-Kaida-Kommandeur
Belhadj in Syrien, den die Nato den Weg zum
Oberkommandierenden von Tripolis in Libyen
freigebombt hatte.

von Anonym | 09.10.2012 10:53 @ Weingeist | 09.10.2012 10:44
Ich vermute, Christiane hätte es gerne etwas genauer ...
Vielleicht etwas weniger Wein, dafür etwas mehr Geist?

von Marianne Petrick | 09.10.2012 10:53 Warum sollte Assad die Türkei angreifen?
Die Türkei ist monatelang involviert in den westl.Krieg
gegen Assad.
Organisierte westl. militär.Geheimdienst-Mitarb.
& Spezialisten lenken gezielt Angriffe auf türk.Boden
& liefern Waffen über die Grenze nach Syrien
& beschießen Grenzdörfer in Syrien.
Erdogan will keinen Frieden, sondern Krieg.
Militärischer Konflikt für die Türkei wird konstruiert.
Das Mandat für den nächsten NATOKrieg liegt i.d. Schublade.

Die Türkei verletzte im Sommer 2012 syrischen Luftraum
& verlangte sofortige Rückendeckung durch die NATO.

Die Türkei hat bereits das kurdische Volk dezimiert.
Die Türkei hat ganze Landschaften entvölkert für ihren
Ilisu Staudammbau. 60.000 Menschen wurden von Erdogans Söldnern vertrieben & nicht entschädigt
Deutschland hatte das Bauprojekt mit rund 190 Mio € über eine Hermes-Bürgschaft abgesichert.
Bitte
Christoph Hörstel Y.T. IN - USA Syrien, Deutschland & Banker.


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