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Renten und Gehälter im öffentlichen Dienst kürzen, Sozialleistungen streichen - das scheint Politikern immer als erstes einzufallen, wenn gespart werden soll. Aber das schwächt Kaufkraft und Inlandsnachfrage, gefährdet somit das Wirtschaftswachstum, halten diejenigen dagegen, die sich eher auf der Seite der Normalverdiener sehen. Sie fordern stattdessen, die Einnahmenseite zu stärken durch eine "Reichensteuer". So lautet der Vorschlag der Initiative "Umfairteilen", einem Bündnis aus Sozialverbänden, Gewerkschaften und weiteren Organistaionen. Zur Diskussion steht eine Kombination aus Kapitalabgaben, Erbschaftssteuer, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer oder wenigstens eine zeitlich befristete Vermögensabgabe und ein höherer Spitzensteuersatz. Nicht nötig - hält der Bund der Steuerzahler dagegen: die Reichen zahlen ohnehin schon das meiste, die Steuern sprudeln sowieso, mittelständische Vermögen würden gebraucht, um Investitionen zu tätigen und die Superreichen wüssten, wohin sie ihre Vermögen transferieren müssten.
Was ist Ihrer Meinung nach der bessere Weg zum Schuldenabbau?
Was könnte eine Reichensteuer bringen? Was verbirgt sich hinter den entgegengesetzten Forderungen, Ausgaben senken oder Einnahmen steigern?
Studiogast: Reiner Holznagel,
Präsident Bund der Steuerzahler Deutschland e. V.
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Redaktion:
Ingrid König
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Ihre Meinung zu dieser Sendung:
von Anonym | 07.08.2012 10:59 Guck' ich noch mal rein hier.
Was muß ich lesen?
Meine Erwartungen wurden erfüllt, wie es scheint.
"Anonym | 07.08.2012 08:53
UmFairteilen hat völlig recht.
Schade, dass diese Leute nicht ans Mikrofon gelassen werden und statt dessen wieder mal elaborierte Zernörgelei guter Vorschläge die sogenannte Fachkompetenz aus dem Studio ablassen darf.
Ein weiterer Beweis dafür, was für einen Verlust die Beseitigung von Hallo-Ü-Wagen bedeutet.
Ich schalte dann ab."
WDR5 - Schade?
In der Zwischenzeit habe ich mit Menschen gesprochen, deren Einkommen UNTER Hartz IV liegt - die aber verständliche Angst vor dem Amt haben. Und die von der GEZ herangezogen werden. Befreiung gibt es nur mit Hartz 4
von medusa | 07.08.2012 10:57 Normalerweise bin ich gegen den Spruch: "Wenn man den Teich trocken legen will..." In diesem Fall handelt es sich um die Trockenfrösche, die nie in den Teich müssen. Sie schreien so, weil es um ihre Pfründe geht. Seit 30 Jahren schreien sie mit der BILD an der Spitze und verteilen um, leider in die falsche Richtung von unten nach oben. Es ist Zeit jetzt mal wieder die Richtung zu wechseln. - Extra unsachlich, weil die Korinten... alles nur vernebelt.
von Linda | 07.08.2012 10:57 Dass der Vorschlag von den Roth/Grünen kommt wundert nicht. Es wäre nur ein Mittel mehr, um den Mittelstand, um den es ihnen eigentlich geht, dem Lieblingsklientel-Boden gleich zu machen. Es geht nicht um Geld-Politik, es geht um Sozialpolitik, um die Beseitigung des Gefühls, für das, was einer in seinem Leben erarbeitet hat, auch die Früchte ernten zu können. Um das Gefühl von Solidität. Davon, sein eigenes Wohlergehen selber bestimmen zu können und wenn es gelungen ist, davon etwas zu haben. Auch das Thema „Vergemeinschaftung von Schulden (EU)“ führt in die gleiche Richtung. Wir sollen alle gleich werden. Der Kommunismus ist tot, aber dessen Kinder sind noch immer nicht erwachsen. „Zerstört, was euch zerstört“ sangen Roths Buben in den 70ern. Schauen Sie mal auf youtube: Ton Steine Scherben Drummer zerstört Tisch in Talkshow. Damals spach man noch Klartext.
von Marianne Petrick | 07.08.2012 10:56 Die ReichenDistanz ausdehnen, ist der Tenor in diesem Land. Da das unversteuerte Geld ohnehin außer Landes transferiert wird, ist es sowieso nicht mehr deutsch.
Das sind jährlich sowieso nur 30 Mrd €.
Gysi: 60 Mrd € könnten durch die RSt “hereingeholt“ werden, bzw. im Land bleiben. pinuts
von Anonym | 07.08.2012 10:56 @ Karlwerner Kretschmar | 07.08.2012 09:43
Wer hat gewählt?
"Wir"?
Ich habe "DIE" NICHT gewählt!