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Zwischen Biikebrennen und Almabtrieb
Welche Bräuche sind schützenswertes Kulturgut?
Moderation: Thomas Koch
Das Biikebrennen der Nordfriesen oder der Almabtrieb in Bayern könnten Kandidaten sein: In diesem Jahr wird Deutschland dem Unesco-Abkommen zum Schutz des immateriellen Kulturerbes beitreten. Zum schützenswerten Kulturerbe gehören nicht nur bedeutsame Bauten, sondern auch lebendige Ausdrucksformen, die sich in Bräuchen, Traditionen und Festen widerspiegeln.
Welche immateriellen Kulturgüter halten Sie für schützenswert? Welches Brauchtum sollte nach Ihrer Ansicht auf die Liste der Unesco? Was versprechen Sie sich davon und welche Probleme sehen Sie, wenn es darum geht, eine Auswahl zu treffen?
Studiogast: Prof. Dr. Christoph Wulf, Vizepräsident der Deutschen Unesco-Kommission
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Redaktion:
Gundi Große
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Ihre Meinung zu dieser Sendung:
von brygyt | 02.01.2013 10:59 Alles was die Gemeinschaft fördert macht Sinn. So finde ich ein Backhaus wie es ein Hörer erwähnte eine tolle Idee.Auch die
von Anonym | 02.01.2013 10:58 @ Anna Karenina | 02.01.2013 10:44
Aber Aber: Hier hat niemand schlecht über Andere geschrieben.
Aber im Gesetz steht, dass ALLES an Einnahmen anzugeben ist. Früher ging das so: Ein Mitarbeiter des Sozialamtes beobachtete einen Bettler, der Sozialhilfe beantragt hatte. Dann wurde GESCHAETZT, was da wohl zusammen gekommen sein mochte. Der SCHAETZbetrag wurde von der Sozialhilfe abgezogen. Der Bettler gab an, was er eingenommen hatte. Das nützte nichts.
Und heute besteht bei HARTZ 4 die gesetzliche Verpflichtung, ALLES anzugeben.
Wobei mir die Frage kommt, ob solcherartige "deutsche" Gründlichkeit, konsequent von "Rosa-Giftgrün" in Gesetz gegossen und von Schwarz-Rosa verschlimmbessert, auch bereits in den Schutz des Abkommens über Immaterielle Güter fällt. Sollte uns diese unfreundliche Unbelehrbarkeit der Behörden erhalten bleiben, weil es sie nun mal gibt und sie deshalb bleiben muß, weil wir in einem steifen Museum leben müssen?
Oder darf man sone Brauchtümer auch ins Museum sperren?
von Anonym | 02.01.2013 10:55 @ Lehrer Lämpel | 02.01.2013 10:40 Anonym 10:17 "Wie die Kirchen zu ihrem Besitz gekommen sind, ist heute wohl kaum das Thema. Brauchtum entsteht im Volk, weniger in den Kirchen."
Richtig, so war es bei St. Martin, bei den Sternsingern, wer glaubt, wird selig.
von brygyt | 02.01.2013 10:54 Es gibt einige religiöse Riten die aus Unkenntnis über bestimmte Zusammenhänge, immer mehr verschwinden. Das sind z.B. die 3 Tage Totenwache, nach dem Versterben.
Das hat den Sinn, die Seele auf Ihrem Weg zu Gott, durch Gebete zu beschützen.
Stattdessen werden die Toten in Kühlhäuser verfrachtet.
Aus dem Auge aus dem Sinn.
So wird ein wirkliches Verabschieden gehindert
von Anonym | 02.01.2013 10:50 @ Anna Karenina | 02.01.2013 10:36
Danke für die Blume!
Allerdings: Was Meinen Sie, woher ich das habe?
Da mußte ich er die Seite der OstfriesischeLandschaft aufsuchen.
Suchworte: "sünner martin debus"
IXQUICK hat mir dabei gute Dienst geleistet.
Das ist die Suchmaschine mit dem Europäischen Datenschutzpreis. Fulminant!
Siehe:
http://www1.wdr.de/themen/digital/google152.html
Wobei ich mich wundere, dass WDR Yahoo empfiehlt, wo doch im gleichen Artikel berichtet wird, dass die mit dem Gesichtsbuch zusammen arbeiten. Also der zweiten großen Datenkrake, die gerne die erste wäre.
Ob diese Überwacher und Datensammler auch bald zu schützenswerten " immateriellen Kulturgütern" gehören?
Deshalb komprimiere ich die Hitliste des WDR zu metager, metager2 (!), Ixquick und Startpage (wer die Finger doch nicht ganz von dem Großen Gockel lassen möchte).