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Telefonschnur, dazu der Schriftzug "Tischgespräch" (Rechte: WDR / picture alliance)
Sendung vom 01.06.2011, 09:20 bis 10:00 Uhr
Rechte: sportfotodienst/imago

 Joseph Blatter

Wie geschmiert? Die Präsidentenwahl der FIFA

Moderation: Tanja Busse

An diesem Mittwoch (1. Juni 2011) soll in Zürich der neue Präsident der FIFA gewählt werden. Wahrscheinlich wird der Skandal umwobene amtierende,  der Schweizer Joseph Blatter, auch der neue Vorsitzende werden, obwohl massive Vorwürfe wegen Bestechung und Bestechlichkeit gegen den jetzt einzigen Kandidaten, seine zurückgetretenen Herausforderer und weitere zahlreiche Vorstandsmitglieder im Raum stehen. Der englische Verband fordert  deshalb die Verschiebung der Wahl, mehrere Vertreter asiatischer Fußballverbände sind bereits abgereist, und auch einige Großsponsoren zeigen sich höchst beunruhigt.

Sind diese Querelen geeignet, das Ansehend es internationalen Fußballs zu beschädigen? Was halten Sie von der wahrscheinlichen Wiederwahl des Joseph Blatter? Wie sehen Sie das finanzielle Gebaren der FIFA? Sollte sich auch der DFB stärker als bisher für einen Neuanfang beim Verband einsetzen? Müssten nicht auch die Vorwürfe, wie der, die geplante WM in Katar sei gekauft worden, erst einmal geklärt werden? Oder finden Sie die Aufregung übertrieben, da die FIFA ja seit ihrer Gründung mit vergleichbaren Vorwürfen lebt und doch immer zuverlässig Weltmeisterschaften auf die Beine gestellt hat?
 

Studiogast: Herbert Fischer-Solms, Sportredaktion Deutschlandfunk

 

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Redaktion:

Ursula Daalmann

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von Nüchtern | 01.06.2011 10:46 MaFiFa - schön!
Was da läuft, habe ich schon als Kind gespürt.
Daddelfussball war toll - alle Vereine gemieden!

Wo ist der Unterschied zwischen EnBW, Eon, RWE, Vattenfall und dieserart organisiertem
unkontrollierbarem Fussball?

Vielleicht kann es gar keinen Unterschied geben?
Vielleicht sind die den Stromkunden geraubten
Milliarden beim Fussball angelegt worden?

Doch wer wird das alles "verbrecherisch" nennen?
Das hat System!
Oben wie unten!
Hüben wie drüben!
Die meisten Sachen,
die die machen,
sind gewollt,
sind gewünscht.
Sagt die Kanzlerin.
Man wird doch noch ein paar Gewinne machen dürfen!

Eben! Das Ziel der Konzerne ist nicht, Strom zu produzieren. Das Ziel liegt in den Gewinnen.
Das Ziel ist auch nicht guter Fussball - wie leider oft genug zu sehen war.
Sie wollen einnehmen.
Möglichst viel.
Das bißchen Korruption ist nur eine Randerscheinung.
Wie die Atomskandale: Was sind die gegen die alltäglich gegen das Leben gerichtete (Radio-)Aktivität der Atomkraft?
Wer wählt so was?

von Schmitz | 01.06.2011 10:45 Wofür der Begriff "Ethik" alles herhalten muß. Daß es bei der FIFA auch eine "Ethik"-Kommission gibt, war mir neu. Ein ähnlicher Argumente-Totschlag-Begriff ist der von der "Würde" des Menschen, der auch für alles ge- und mißbraucht werden kann, um einer Diskussion in der Sache aus dem Wege zu gehen.

von Anonym | 01.06.2011 10:38 @ Peter Janes | 01.06.2011 09:38 Mal ehrlich! Wen interessiert es den wirklich, was bei der FIFA abgeht? Die Medien pushen das auf, weil Fussball und leider auch "was neben dem Platz ist" Unterhaltung ist.

Die anstehende Fußballweltmeisterschaft zusammen mit der Einstellung des analogen Fernsehens soll den Verkauf von FS-Geräten ankurbeln.

von totolotto | 01.06.2011 10:38 Ob die Blatter-Wahl heute noch verschoben WIRD, ist unerheblich, denn das IST sie schon längst. Je größer die kriminellen Machenschaften (siehe auch AKWs), umso mehr "Ethik"-Kommissionen werden eingesetzt.

von Anonym | 01.06.2011 10:32 "FIFA" scheint wohl kein konträr diskutiertes Thema zu sein.

Aber wenn der WDR das als Thema ausgewählt hat, muß es doch wichtig sein.


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