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Birmingham, Alabama. Zu Beginn der 1960er Jahren gilt die Stadt als Hochburg der Rassentrennung. Comiczeichner Howard Cruse ist in Birmingham geboren und aufgewachsen und hat den Rassimus des Südens ebenso erlebt wie die Aufbruchstimmung der Bürgerrechtsbewegung. In seiner autobiografisch geprägten Graphic Novel "Stuck Rubber Baby" zeichnet er ein detailliertes Bild der damaligen Zeit. Sein Protagonist Toland Polk sympathisiert mit dem Civil Rights Movement, hält aber mit seinen politischen Ansichten ebenso lange hinter dem Berg wie mit seiner auch vor sich selbst uneingestandenen Homosexualität.
1995 im Original erstmals veröffentlich, gilt Cruses mehrfach preisgekrönte Graphic Novel als einer der besten Comics überhaupt. Nun wurde das lange vergriffene Werk auf deutsch endlich neu aufgelegt.
Autor/in:
Christian Möller
Redaktion:
Ruth Dickhoven
Howard Cruse: Stuck Rubber Baby
Übersetzung von Andreas C. Knigge
Verlag: Cross Cult, 2011
ISBN-10: 3942649284, Euro 26,--






