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Von Händen gehaltener Laptop mit wechselnden Bildern, im Hintergrund ein Mann der ein Gemälde betrachtet. (Rechte: WDR)
Sendung vom 21.12.2011, 12:05 bis 13:00 Uhr
Bild: Filmrollen mit abgespultem Film; Rechte: WDR/vario press

 Scala-Service: Film

Kinotipps: Sherlock Holmes: Spiel im Schatten / In guten Händen

Moderation: Patrick Ehinger

Sherlock Holmes: Spiel im Schatten

USA 2011
Originaltitel: Sherlock Holmes: A Game of Shadows
Regie: Guy Ritchie
Darsteller: Robert Downey Jr., Jude Law, Eddie Marsan, Kelly Reilly, Noomi Rapace, Jared Harris, Stephen Fry
Länge: 128 Min.

Kinostart: 22.12.11

Sherlock Holmes kommt nicht zur Ruhe. Kaum hat er einen vernichtenden Anschlag auf das englische Parlament abwenden können, da fällt ein Waffenmagnat einem Attentat zum Opfer. Die Zigeunerin Sim wird zur Schlüsselfigur in einem Intrigenspiel, das Europa in den Abgrund eines Weltkriegs stürzen soll. Die Fäden hinter den Kulissen zieht das Genie des Verbrechens, Professor James Moriarty.

Die Welt des ausgehenden 19. Jahrhunderts erwacht unter Guy Ritchies Regie zu faszinierendem, fantasievollem Kinoleben, wenn Robert Downey Jr. und Jude Law zusammen mit Noomi Rapace quer durch Europa einem phantomhaften Schurken nachstellen. Clever geschrieben, mitreißend in Szene gesetzt und aufregend schön bebildert: So sieht richtiges Kino aus.

 

 

In guten Händen

Großbritannien / Frankreich / Deutschland 2011
Originaltitel: Hysteria
Regie: Tanya Wexler
Darsteller: Maggie Gyllenhaal, Hugh Dancy, Jonathan Pryce, Rupert Everett, Ashley Jensen, Sheridan Smith, Felicity Jones
Länge: 100 Min.
Kinostart: 22.12.11

London um 1880: Der junge Arzt Mirtimer Granville kämpft für mehr Hygiene in den Krankenhäusern und macht sich damit bei der Kollegenschaft unbeliebt. Dann heuert er als Hilfskraft bei Kollege Dalrymple an, der Hysteriesymptome bei Frauen durch Handauflegen an intimen Stellen höchst erfolgreich kuriert. Weil aber diese Arbeit zusehends die eigene Gesundheit belastet, zieht sich Granville zu einem Freund zurück, der eine neue Erfindung sinnstiftend zu nutzen trachtet - die Elektrizität.

Eine Gesellschaftskomödie im plüschigen Gewand des viktorianischen Zeitalters stellt die Erfindung eines Instruments ins Zentrum, das nachhaltig die sexuelle Selbstbestimmung der Frau vorantrieb, der Vibrator. Der Film, inszeniert von einer Amerikanerin, behandelt das delikate Thema ohne Schlüpfrigkeiten im Bild und ohne substanziellen Tiefgang in boulevardesker Unterhaltsamkeit mit prominentem Schauspielerauftrieb. Sexualgeschichte light.

 

Autor/in:

Uwe Mies

Redaktion:

Heidi Schöder

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