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Guilty Of Romance
Originaltitel: Koi no tsumi
Japan 2011
Regie: Shion Sono
Darsteller: Miki Mizuno, Makoto Togashi, Megumi Kagurazaka, Kazuya Kojima, Satoshi Nikaido
Laufzeit: 144 Min.
FSK: ab 18 Jahre
Kinostart: 19. Juli 2012
Ort der Handlung ist Maruyama, das Rotlichtviertel Tokyos. Hier kreuzen sich die Wege von drei Frauen: Die Polizistin Yoshida ermittelt in einem Fall grausamer Frauenmorde, deren Opfer ihr näher sind, als ihr lieb sein kann: Führt sie doch selbst ein Doppelleben, einerseits liebende Ehefrau und Mutter und andererseits hat sie eine sadomasochistische Beziehung mit einem Unbekannten. Dann ist da Izumi Kikuchi, die mit einem berühmten Schriftsteller verheiratet ist und eher zufällig ins Porno- und Callgirl-Milieu gelangt, wo sie eine ganz neue Seite an sich entdeckt. Nicht zuletzt, weil die angesehene Literaturdozentin Mitsuko, die des Nachts als Callgirl arbeitet, sie unter ihre Fittiche nimmt. - Ein Film der Perversionen und Grenzüberschreitungen, der der japanischen Gesellschaft einen grausamen Spiegel vorhält: Gefangen in den Konventionen wird der Ausbruch daraus zum lebensgefährlichen Balanceakt. In einer Mischung aus hartem Krimi, politischem Sexfilm und Romanze entwirft Sion Sono ein Panorama menschlicher Abgründe. Es ist dem deutschen Verleih rapid eye movies hoch anzurechnen, dass er es dem deutschen Publikum als einzigem außerhalb Japans ermöglicht, den Film in seiner integralen Langfassung zu sehen.
Lady Vegas
Originaltitel: Lay the Favorite
USA 2012
Regie: Stephen Frears
Darsteller: Bruce Willis, Rebecca Hall, Catherine Zeta-Jones,
Vince Vaughn
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 12 Jahre
Kinostart: 19. Juli 2012
Die junge Beth Raymer arbeitet in einem dubiosen Strip-Club in Florida. Doch sie hat einen großen Traum: Sie will nach Las Vegas und dort in einer angesagten Cocktailbar arbeiten. Zwar bekommt sie ihren Traumjob nicht, doch sie trifft den Berufs-Spieler Dink, der sie einstellt und alsbald beschert ihr erstaunliches Zahlengedächtnis ihr und seinen Leuten eine unverhoffte Glückssträhne. Doch dann erscheint Dinks eifersüchtige Ehefrau und Beth muss gehen. Es verschlägt sie nach New York ins illegale Glücksspiel... - Eine gute Besetzung und eine interessante Geschichte in der Hand von Stephen Frears; was kann da schon schief gehen, hat Frears doch seinerzeit mit "Grifters" gezeigt, dass er mit dem Milieu etwas anfangen kann. Leider ist das Ergebnis eher unbefriedigend. Das liegt vor allem an der mitunter recht nervigen Girlie-Attitüde von Rebecca Hall als Beth, die sich angesichts ihrer Erfahrungen so gar nicht verändert, was der Figur ab einem bestimmten Punkt die Glaubwürdigkeit raubt.






